Thomas Baumann

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Abb. 1: Thomas Baumann, 2016

Thomas Baumann (*1967) ist bildender Künstler, lebt und arbeitet in Wien.

Leben

Thomas Baumann wurde 1967 in Altenmarkt im Pongau geboren und studierte von 1985 bis 1992 bei Bruno Gironcoli Bildhauerei und Max Melcher Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Von 1995 bis 1996 war Baumann an der Cité des Arts in Paris. Seit 1997 ist er Mitglied der Wiener Secession. [1] Baumann arbeitete für längere Zeit in Paris, Chicago und Peking. Er gewann 2010 den Kunst am Bau-Wettbewerb des Landestheaters Salzburg und erhielt u.a. den Anerkennungspreis für Kunst im öffentlichen Raum am Joanneum in Graz 2011, sowie den Niederösterreichischen Kulturpreis 2011. Zuletzt waren seine Arbeiten im Haus Konstruktiv in Zürich sowie im Art Museum in Nanjing zu sehen; ein Filmbeitrag wurde beim Festival des österreichischen Films "Diagonale" in Graz gezeigt.[2]

Schaffen

Baumann befasst sich in seinen Werken mit dem Themenspektrum Mechanik, Kybernetik und schafft Skulpturen, die elektronisch, mechanisch oder mit Hilfe von Magneten in Bewegung gesetzt werden. Für ihn spielen Schall-, Licht-, Wasserwellen etc., eine wichtige Rolle in seiner Arbeit, ebenso beschäftigt er sich mit Film und Computer-Hardware.[3]

Seine Denkmäler im Arkadenhof haben mit dem Thema "Wissenschaft, vor allem mit Physik, eine Menge zu tun. Mich beschäftigt die Kybernetik, das Regeln und Steuern von Maschinen. Außerdem finde ich es spannend, eine Auftragsarbeit zu gestalten. Es gab in der Ausschreibung ja konkrete Vorgaben, die konzeptuell eingearbeitet werden mussten: Ziel sind erkennbare und beständige Porträts. Und nicht zuletzt wollte ich einmal wieder Porträts modellieren, ein großes Thema der Bildhauerei."[4]

Werke von Thomas Baumann sind seit 1992 in nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, darunter in Graz, Wien, Salzburg, München, Chicago, uvm.

Einzelausstellungen der letzten Jahre (Auswahl)[5]

  • 2016 "the answer my friend….", Kunsthalle K2, Semriach
  • 2014 "The Big Why", Krobath Wien
  • 2013 Galerie Eugen Lendl, Graz; The Suburban, Chicago
  • 2012 PlotBach, Bix Medienfassade, Kunsthaus Graz

Gruppenausstellungen der letzten Jahre (Auswahl)[6]

  • 2015 Quantum of Disorder, Haus Konstruktiv, Zürich
  • 2014 IN/OUT Source, AMNUA, Art Museum Nanjing; singing sculptures, Rathausgalerie Kunsthalle, München
  • 2013 Medien Kunst Sammeln, Kunsthaus Graz; LISSA, Joanneumsviertel Graz; 10 Jahre Museum Stift Admont, Admont; Suicide Narcissus, Renaissance Society, Chicago
  • 2012 Keine Zeit, 21er Museum für Gegenwartskunst, Wien; xhibit - Ausstellungsräume der Akademie der bildenden Künste Wien; X Special, Artelier Contemporary, Graz; Jenseits des Sehens, Museum Stift Admont, Admont; Space Affairs, MUSA Wien; Medien Kunst Sammeln, Kunsthaus Graz; mitgebracht, aus Italien bis China, Traklhaus Salzburg; Artpark Villa Bulfon, Velden; Ankäufe des Landes Salzburg, Galerie im Traklhaus, Salzburg

Ausgewählte Werke

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.galeriekrobath.at/kuenstlerinnen/Thomas_Baumann/biografie/, 16.08.2016
  2. https://medienportal.univie.ac.at/uniview/wissenschaft-gesellschaft/detailansicht/artikel/die-denkmaeler-sind-ein-guter-anfang/, 16.08.2016
  3. https://medienportal.univie.ac.at/uniview/wissenschaft-gesellschaft/detailansicht/artikel/die-denkmaeler-sind-ein-guter-anfang/,16.08.2016
  4. https://medienportal.univie.ac.at/uniview/wissenschaft-gesellschaft/detailansicht/artikel/die-denkmaeler-sind-ein-guter-anfang/,16.08.2016
  5. http://www.galeriekrobath.at/kuenstlerinnen/Thomas_Baumann/biografie/, 16.08.2016
  6. http://www.galeriekrobath.at/kuenstlerinnen/Thomas_Baumann/biografie/, 16.08.2016

Darstellungen