Melchior Neumayr: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
Wechseln zu: Navigation, Suche
 
K (Einzelnachweise)
 
(4 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[bild:Melchior_Neumayr 1.jpg|thumb|Melchior Neumayr um 1880, © Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien.]]
+
[[bild:Melchior_Neumayr 1.jpg|thumb|Melchior Neumayr um 1880.<ref>Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Melchior_Neumayr.jpg</ref>]]
 
'''Melchior Neumayr''' (* 24.Oktober 1845 in München; † 29.Jänner 1890 in Wien), war der erste Vorstand des Paläontologischen Institutes an der Universität Wien und einer der bedeutendsten Paläontologen des 19. Jahrhunderts. Er gilt als einer der ersten Anhänger des Darwinschen Gedankens und der Darwinschen Evolutionslehre. Sein [[Denkmal Melchior Neumayr|Denkmal]] befindet sich im [[Arkadenhof der Universität Wien]].
 
'''Melchior Neumayr''' (* 24.Oktober 1845 in München; † 29.Jänner 1890 in Wien), war der erste Vorstand des Paläontologischen Institutes an der Universität Wien und einer der bedeutendsten Paläontologen des 19. Jahrhunderts. Er gilt als einer der ersten Anhänger des Darwinschen Gedankens und der Darwinschen Evolutionslehre. Sein [[Denkmal Melchior Neumayr|Denkmal]] befindet sich im [[Arkadenhof der Universität Wien]].
  
Zeile 78: Zeile 78:
 
*''Uhlig 1891'': Viktor Uhlig, Melchior Neumayr. Sein Leben und Wirken, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, Jg. 40, Wien 1891, S. 1-20.  
 
*''Uhlig 1891'': Viktor Uhlig, Melchior Neumayr. Sein Leben und Wirken, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, Jg. 40, Wien 1891, S. 1-20.  
 
*''Zapfe 1978'': H. Zapfe, Melchior Neumayr, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, 7, Wien 1978, S. 88. Digitalisiert, Abruf 19.11.2013: [http://biographien.ac.at/oebl/oebl_N/Neumaier_Josef_1844_1923.xml?frames=yes]
 
*''Zapfe 1978'': H. Zapfe, Melchior Neumayr, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, 7, Wien 1978, S. 88. Digitalisiert, Abruf 19.11.2013: [http://biographien.ac.at/oebl/oebl_N/Neumaier_Josef_1844_1923.xml?frames=yes]
 
 
  
 
=Weblinks=
 
=Weblinks=
Zeile 85: Zeile 83:
 
*Geschichte der Paläontologischen Sammlung: [http://www.univie.ac.at/Palaeontologie/FILES/Geschichte_der_Sammlungen.pdf]
 
*Geschichte der Paläontologischen Sammlung: [http://www.univie.ac.at/Palaeontologie/FILES/Geschichte_der_Sammlungen.pdf]
 
*Institut für Paläontologie an der Universität Wien: [[http://www.univie.ac.at/Palaeontologie/INDEX1_DE.html]]
 
*Institut für Paläontologie an der Universität Wien: [[http://www.univie.ac.at/Palaeontologie/INDEX1_DE.html]]
 
  
 
=Einzelnachweise=
 
=Einzelnachweise=
Zeile 91: Zeile 88:
  
 
----
 
----
Gabriele Böhm-Nevole
+
''Gabriele Böhm-Nevole, Katharina Dirnberger''
 +
 
  
redigiert von: Katharina Dirnberger
+
{{SORTIERUNG:Neumayr, Melchior}}
 +
[[Kategorie:Biographie]]

Aktuelle Version vom 31. August 2015, 14:13 Uhr

Melchior Neumayr um 1880.[1]

Melchior Neumayr (* 24.Oktober 1845 in München; † 29.Jänner 1890 in Wien), war der erste Vorstand des Paläontologischen Institutes an der Universität Wien und einer der bedeutendsten Paläontologen des 19. Jahrhunderts. Er gilt als einer der ersten Anhänger des Darwinschen Gedankens und der Darwinschen Evolutionslehre. Sein Denkmal befindet sich im Arkadenhof der Universität Wien.

Leben

Melchior Neumayr wurde am 24. Oktober 1845 als Sohn des bayerischen Staatsministers für Inneres Maximilian von Neumayr (1808-1881) in München geboren und sollte der Familientradition gemäß Jura studieren. Schon sein Vater war Hobby-Botaniker und auch Melchior Neumayr wechselte bereits 1864 zum Fach der Naturwissenschaften, wo er in München unter anderem bei dem Paläontologen Albert Oppel, dem Geologen Carl Wilhelm von Gümbel und dem Chemiker Justus von Liebig, sowie in Heidelberg unter dem Geologen Ernst Wilhelm Benecke und dem Chemiker Robert Wilhelm Bunsen studierte. 1867 promovierte er zum Dr. phil. in München mit der Arbeit „Petrographische Studien im mittleren und oberen Lias Württembergs (De Liade superiore et medio Wuerttembergensi)“.[2]

Im Frühjahr 1867 unternahm Neumayr seine erste größere geologische Reise nach Südtirol und Venetien. 1868 schloss er sich der k.k. Geologischen Reichsanstalt als Volontär an und übersiedelte nach Wien; bis 1872 war er als Sektionsgeologe an der geologischen Anstalt tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit publizierte er bereits mehrere Artikel über Jura-Formationen, unter anderem eine Theorie über Klippenbildung. Die Beschäftigung mit den Formationen des Jura sollte später zu einem seiner Hauptforschungsgebiete werden. 1872 habilitierte er sich zum Privatdozenten für Paläontologie und stratigraphische Geologie an der Universität Heidelberg.

1873 wurde er als außerordentlicher Professor an die Wiener Universität berufen, wo am 20. November 1873 auf Antrag von Eduard Suess eine selbständige Lehrkanzel für Paläontologie am damaligen Standort Bäckerstraße 20 begründet wurde, die zu den ältesten Instituten in diesem Fachbereich zählt. Neumayr wurde ordentlicher Professor für Paläontologie und erster Vorstand des Institutes, eine Position, die er bis zu seinem Tod innehatte. Seine Vorlesungen folgten größtenteils einem einheitlichen Schema, so wurden zum Beispiel jeweils im Wintersemester die wirbellosen Tiere und im Sommersemester die Wirbeltiere behandelt.

Er war darüber hinaus auch der Begründer der Paläontologischen Sammlung an der Universität Wien, korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien, Korrespondent der Geologischen Reichsanstalt, Mitglied der Geological Society London und zahlreicher weiterer geologischer Institutionen weltweit. [3]

1879 heiratete er Paula Aloysia Suess, die Tochter des Geologen und späteren Reichsrats-Abgeordneten Eduard Suess (1831-1914), im gleichen Jahr wurde er auch Ordinarius. Das Ehepaar wohnte im zweiten Wiener Gemeindebezirk, in der Afrikanergasse 9. Neumayr, der jahrelang lungenkrank war, starb bereits im Alter von 44 Jahren am 29. Jänner 1890 und wurde in der Familiengruft auf dem Evangelischen Friedhof Matzleinsdorf bestattet. [4]

Schaffen

Cephalopoden © Jahrbuch der k.k.geolog. Reichsanstalt 1870.
Die paläontologische Formenreihe © Jahrbuch der k.k.geolog. Reichsanstalt 1878.

Neumayrs Forschungsarbeiten waren vom Gedanken der Darwinschen Evolutionstheorie und des stammesgeschichtlichen Wandels geprägt. In diesem Zusammenhang konnte er den allmählichen Wandel von Faunen fossilführender Sedimente und der Morphologie von Fossilien als Belege für evolutionäre Veränderungen vorstellen.[5] Den Darwinismus behandelte er vor allem im ersten Band seines Werkes „Die Stämme des Tierreiches“.

Melchior Neumayr publizierte zahlreiche Arbeiten zu seinen Spezialgebieten, allen voran den Jura- und Kreide-Ammoniten sowie den Süßwasser-Mollusken aus dem Tertiär, die vorwiegend im Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt und Berichten der Akademie der Wissenschaften publiziert wurden. Seine literarischen Hauptwerke sind die zweibändige, eher populärwissenschaftliche „Erdgeschichte“ aus den Jahren 1886 und 1887 sowie der erste Band seines unvollendeten Werkes „Die Stämme des Thierreiches“ aus dem Jahr 1889. Franz Toula listet in seinem Nachruf auf Neumayr insgesamt 117 Publikationen auf.[6]

Gemeinsam mit Edmund Mojsisovics von Mojsvár gründete Neumayr 1882 die Zeitschrift „Beiträge zur Paläontologie Österreich-Ungarns und des Orients“, die noch heute unter dem Titel „Beiträge zur Paläontologie“ die offizielle Publikation des Paläontologischen Instituts an der Universität Wien ist.[7]

Neumayr fasste die Paläontologie als dynamische Wissenschaft auf und integrierte evolutionsbiologische Gedanken Darwins in seine Forschungen. Seine Überlegungen zum Einfluss ehemals veränderter Umweltbedingungen auf die Morphologie fossiler Organismen interessierte auch Charles Darwin (1809-1882), was zu einem Briefwechsel zwischen den beiden Wissenschaftlern ab März 1877 führte.[8] Darwin bewundert in seinem ersten Schreiben die Ausführungen Neumayrs zu den herrschenden Umwelteinflüssen in dessen Artikel „Die Congerien- und Paludinenschichten Slavoniens und deren Faunen“ aus dem Jahr 1875. Mit der Untersuchung dieser Formationen im Gebiet Slawonien, Dalmatien und Kroatien und dem Einfluss der Umwelt auf die Umformung der Organismen hatte sich Neumayr bereits seit dem Jahr 1869 intensiv beschäftigt und er konnte mit den untersuchten Formenreihen die Darwinsche Evolutions- und Transmutationstheorie untermauern.[9] Der Briefwechsel, der sich auf insgesamt sechs Schreiben beschränkt, zeigt das Vertrauensverhältnis, das Darwin Neumayr entgegenbrachte, den er als seinen Ansprechpartner im deutschsprachigen Raum sah.[10] Neumayr war jedenfalls Vorreiter der Darwinschen Idee, die auch im 20. Jahrhundert in Fachkreisen nicht allgemein anerkannt war.

Zum Unterschied von Darwin bezog sich Neumayr auch auf bereits davor erschienene Abhandlungen über Umwelteinflüsse wie zum Beispiel die im Jahr 1847 erschienene Publikation des Zoologen Edward Forbes (1815-1854) und Leutnant Thomas Abel Brimage Spratt (1811-1888), in der unter anderem die Entdeckung von Formenreihen bei Süßwasserschnecken auf der griechischen Insel Kos behandelt wird. Dies veranlasste Neumayr gemeinsam mit Friedrich Teller 1874 nach Kos zu reisen. Diese Reise sollte Ausgangspunkt für mehrere geologisch-paläontologische Forschungsprojekte in Griechenland, der Türkei und Albanien werden, die vom k.k. Unterrichtsminsterium gefördert wurden.[11] Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden in mehreren Publikationen veröffentlicht und führten schließlich dazu, dass Neumayr 1882 zum korrespondierenden Mitglied der Akademie der Wissenschaften ernannt wurde.

Neumayrs wissenschaftliche Reisen führten ihn nach Italien, auf die Balkanhalbinsel, nach Griechenland und Kleinasien. Neben der Untersuchung von Fossilien in Sedimentgesteinen führte er auch systematische geologische Aufnahmen durch, die in geologischen Übersichtskarten der griechischen Inseln Kos und Euböa festgehalten wurden.

Neumayrs Hauptwerke sind in Inschriften in seinem Denkmal im Arkadenhof der Universität Wien aufgelistet, die Büste wurde von Carl Kundmann angefertigt und 1892 enthüllt.

Werke

  • Beiträge zur Kenntnis fossiler Binnenfaunen, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 19, Wien 1869, S. 355-382. Digitalisiert [1]
  • Über einige neue oder weniger bekannte Cephalopoden der Macrocepalen Schichten, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 20, Wien 1870, S. 147-156. Digitalisiert [2]
  • Jurastudien, 1. Folge, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 20, Wien 1870, S. 549-558. Digitalisiert [3]
  • Jurastudien, 2. Folge, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 21, Wien 1871, S. 297-378. Digitalisiert [4]
  • Jurastudien, 3. Folge, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 21, Wien 1871, S. 451-536. Digitalisiert [5]
  • Die Fauna der Schichten mit Aspidoceras acanthicum, in: Abhandlungen der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 5, IV, Wien 1871, S. 141-257.
  • Allgemeine Paläontologie, Wien 1874.
  • Gemeinsam mit Carl Maria Paul: Die Congerien- und Paludinenschichten Slavoniens und deren Faunen: Ein Beitrag zur Descendenz-Theorie, in: Abhandlungen der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 7, IV, Wien 1875, S. 106.
  • Über Kreideammonitiden, in: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe, I. Abteilung, 71, Wien 1875, S. 639-693.
  • Geologische Übersichtskarte der Gegend zwischen Neugradiska und Brood in Westslavonien, Wien 1875.
  • Gemeinsam mit Franz Herbich: Beiträge zur Kenntnis fossiler Binnenfaunen: VII. Die Süßwasserablagerungen im südöstlichen Siebenbürgen, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 25, Wien 1875, S. 401-431. Digitalisiert [6]
  • Das Schiefergebirge der Halbinsel Chalkidike und der thessalische Olymp, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 26, Wien 1876, S. 249-260. Digitalisiert [7]
  • Gemeinsam mit Alexander Bittner, Friedrich Teller: Geologische Arbeiten im Oriente, in: Verhandlungen der k.k. Geologischen Reichsanstalt, Wien 1876. Digitalisiert [8]
  • Die Ornatenthone von Tschulkowo und die Stellung des russischen Jura, München 1876
  • Gemeinsam mit Franz Ritter von Hauer: Führer zu den Excursionen der Deutschen Geologischen Gesellschaft, Wien 1877. Digitalisiert [9]
  • Über unvermittelt auftretende Cephalopodentypen im Jura Mittel-Europas, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 28, Wien 1878, S. 37-80. Digitalisiert [10]
  • Der geologische Bau des westlichen Mittel-Griechenland, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien 1878.
  • Geologische Beobachtungen im Gebiete des thessalischen Olymp, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwisschenschaftliche Classe, 40, Wien 1879, S. 8.
  • Geologische Untersuchungen über den nördlichen und östlichen Teil der Halbinsel Chalkidike, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwisschenschaftliche Classe, 40, Wien 1879, S. 12.
  • Zur Kenntnis der Fauna des untersten Lias in den Nordalpen, in: Abhandlungen der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 7, Wien 1879, S. 46.
  • Über den geologischen Bau der Insel Kos und über die Gliederung der jungtertiären Binnenablagerungen des Archipels, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwisschenschaftliche Classe, 40, Wien 1879, S. 102.
  • Grundlagen der Geologie von Bosnien-Hercegovina: V. Tertiäre Binnenmollusken aus Bosnien und Hercegovina, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, 30, Wien 1880, S. 463-492. Digitalisiert [11]
  • Gemeinsam mit Alexander Bittner, Friedrich Teller: Überblick über die geologischen Verhältnisse eines Teiles der ägäischen Küstenländer, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwisschenschaftliche Classe, 40, Wien 1880, S. 379-415.
  • Gemeinsam mit Frank Calvert: Die jungen Ablagerungen am Hellespont, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwisschenschaftliche Classe, 40, Wien 1880, S. 22.
  • Geologische Studien in den Küstenländern des griechischen Archipels, Wien 1880.
  • Morphologische Studien über fossile Echinodermen, in: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe, I. Abteilung, 84, Wien 1881, S. 143-176.
  • Zur Morphologie des Bivalvenschlosses, in: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe, I. Abteilung, vorgelegt in der Sitzung am 14. Juni 1883, 88, Wien 1883, S. 385-418.
  • Über klimatische Zonen während der Jura- und Kreidezeit, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwisschenschaftliche Classe, 47, Wien 1883, S. 277-310.
  • Die geographische Verbreitung der Juraformation, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Mathematisch-naturwissenschaftliche Classe, 50, Wien 1885, S. 57-144.
  • Erdgeschichte. 1.Band: Allgemeine Geologie, Wien 1886.
  • Erdgeschichte. 2.Band: Beschreibende Geologie, Wien 1887.
  • Gemeinsam mit Edmund Naumann: Zur Geologie und Paläontologie von Japan, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwisschenschaftliche Classe, 57, Wien 1890, S. 1-42.
  • Die Stämme des Thierreiches, Wien 1888. Digitalisiert [12]
  • Aus dem Nachlass: Beiträge zu einer morphologischen Einteilung der Bivalven, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Mathematisch-naturwissenschaftliche Classe, Wien 1891, S. 101.
  • Posthum, mit Vorwort von Eduard Sueß: Beiträge zu einer morphologischen Eintheilung der Bivalven, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Mathematisch-naturwisschenschaftliche Classe, 58, Wien 1891, S. 701-801. Digitalisiert [13]
  • Aus dem Nachlass: Über die von H. Abich im Kaukasus gesammelten Jurafossilien, in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwissenschaftliche Classe, 59, Wien 1892, S. 1-122.

Literatur

  • Edlinger 2006: Karl Edlinger, Melchior Neumayr (1845–1890) – ein früher Evolutionist und Darwinist in Österreich, in: Berichte der Geologischen Bundesanstalt, Band 69, Wien 2006
  • Maisel 2007: Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien, Wien 2007.
  • Presse 1890: Professor Neumayr verstorben, in: Die Presse, 30.1.1890, S. 9. Abruf 19.11.2013 [[14]]
  • Stur 1890: D. Stur, Todesanzeige Prof. Dr. Melchior Neumayr, in: Verhandlungen der k.k. geologischen Reichsanstalt. Sitzung am 4. Februar 1890, Nr. 3, 1890.
  • Svojtka 2009: Matthias Svojtka, Johannes Seidl, Michel Coster Heller, Frühe Evolutionsgedanken in der Paläontologie. Materialien zur Korrespondenz zwischen Charles Robert Darwin und Melchior Neumayr, in: Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 149, 2009, S. 357-374. Digitalisiert, Abruf 19.11.2013: [[15]]
  • Toula 1890: Franz Toula, Zur Erinnerung an Melchior Neumayr. Nachruf gehalten den 12. Februar 1890, in: Schriften des Vereines zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse in Wien, 30, 1890, S.311-348.
  • Uhlig 1891: Viktor Uhlig, Melchior Neumayr. Sein Leben und Wirken, in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, Jg. 40, Wien 1891, S. 1-20.
  • Zapfe 1978: H. Zapfe, Melchior Neumayr, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, 7, Wien 1978, S. 88. Digitalisiert, Abruf 19.11.2013: [16]

Weblinks

  • Literatur von und über Melchior Neumayr an der Geologischen Bundesanstalt: [17]
  • Geschichte der Paläontologischen Sammlung: [18]
  • Institut für Paläontologie an der Universität Wien: [[19]]

Einzelnachweise

  1. Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Melchior_Neumayr.jpg
  2. Svojtka 2009, S. 359.
  3. Svojtka 2009, S. 360.
  4. Presse 1890, S. 1042.
  5. Edlinger 2006.
  6. Toula 1890, S. 318-348.
  7. Uhlig 1891, S. 14.
  8. Svojtka 2009, S. 357.
  9. Svojtka 2009, S. 360.
  10. Svojtka 2009, S. 366.
  11. Svojtka 2009, S. 361.

Gabriele Böhm-Nevole, Katharina Dirnberger