Hella Unger

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Abb.1:Grabdenkmal Charles Wilda.
Abb.2:Denkmal Otto Benndorf, Arkadenhof der Universität Wien.

Hella Unger war eine österreichische Bildhauerin und Medailleurin.

Leben

Hella Unger, wurde als Tochter des Radierer, Kupferstecher und Aquarellmaler William Unger (*11.09.1837, Hannover; +05.03.1921, Innsbruck) geboren. Sie studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Stefan Schwarz. [1]

Schaffen

1909 wurde das von Hella Unger geschaffene Grabmal für den 1907 verstorbenen Wiener Genre- und Orientmaler Charles Wilda auf dem Zentralfriedhof enthüllt(Abb.1). [2] Am Zentralfriedhof befindet es sich bei den Ehrengräbern Gruppe 0, Reihe 1, und trägt die Nr.46. Hella Unger schuf auch das Denkmal Otto Benndorfs im Arkadenhof der Universität Wien (Abb.2). Die Büste des Archäologen wurde durch ein Komitee und das Bundesministerium für Unterricht finanziert und 1929 enthüllt. [3]

Quellen

  • Maisel 2007: Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze.Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien, Wien 2007, S.165.
  • Pippal 2000: Martina Pippal, Kleine Kunstgeschichte Wiens, München 2000,S.190.
  • Thieme 1988: Unger, William,In:Ulrich Thieme, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler.Von der Antike bis zur Gegenwart,Bd.33, 1988, s.575

Einzelnachweise

  1. Thieme 1988
  2. Pippal 2000
  3. Maisel 2007

Darstellungen


Isabelle Stappers, Katharina Dirnberger