Franz Seifert

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Franz Seifert, Porträt, o. A., ©ÖNB.

Franz Seifert (* 02. April 1866 in Schönkirchen; † 19. Jänner 1951 in Linz) war ein österreichischer Bildhauer.

Leben

Franz Seifert studierte an der Wiener Akademie bei Edmund Hellmer und Carl Kundmann. Danach unternahm er mehrere Studienreisen. Nach seiner Rückkehr half er seinem ehemaligen Lehrer Hellmer bei seinen Arbeiten. Franz Seifert bewarb sich bei mehreren Konkurrenzen, etwa für das Schmidt-Denkmal 1892, für das Bauernfeld-Grabdenkmal 1894, für das Gutenberg-Denkmal 1898 und für das Strauß-Lanner-Denkmal 1902. Dabei belegte er je zwei erste und zweite Plätze.

1916 wurde Franz Seifert Professor. Er erhielt den Franz-Josephs-Orden, den Orden der Eisernen Krone, die Große sowie die Kleine Staatsmedaille. 1928 entschloss sich der Bildhauer, ins Privatleben zurückzuziehen. Während des Zweiten Weltkriegs zog er nach Linz, wo er am 19. Jänner 1951 im Alter von 85 Jahren starb.[1]

Politisch stand Franz Seifert der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei nahe.[2]

Schaffen

Franz Seifert schuf zahlreiche Denkmäler für den öffentlichen Raum. Er fertigte Büsten, Standbilder, aber auch kleinere Skulpturen für das Wohnzimmer oder den Garten, oft zu mythologischen Themen. Neben Wien dienen Linz, Deutsch Wagram und Triest als Schauplatz seines Œuvres.[3]

Werke (Auswahl)

Literatur

  • Czeike 1997: Felix Czeike, Historisches Lexikon Wien, 5, Wien 1997, S. 196.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Czeike 1997, S. 1896-197.
  2. Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie
  3. austria-forum.org

Darstellungen


Christine Böhm-Nevole, Simone Eilmsteiner, Samantha Foki, Stefanie Pernicka, Katharina Anzböck, Julia Horner, Kristina Kogler, Elena Koren, Sabine Panzer, Katharina Schmidt, Katharina Anzböck, Verena Sulzbachner