Franz Schuh: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Franz Schuh''' (* 17. Oktober 1804 (Taufdatum) in Scheibbs, Niederösterreich; † 22. Dezember 1865 in Wien) war ein österreichischer Chirurg und Primarwundarzt. Er gilt als einer der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie.  
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'''Franz Schuh''' (* 17. Oktober 1804 (Taufdatum) in Scheibbs, Niederösterreich; † 22. Dezember 1865 in Wien) war ein österreichischer Chirurg und Wundarzt. Er gilt als einer der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie.  
  
  
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Schuh arbeitete eng mit dem Internisten [[Josef von Skoda]] zusammen, dessen Untersuchungsmethoden er übernahm. So eröffnete ihm die Methode der Perkussion neue Möglichkeiten in der Chirurgie, wie zum Beispiel gezielte Punktionen, durch das genaue Erkennen von Ergüssen im Brust- und Bauchraum. 1838 erschien sein Aufsatz „''Über den Einfluß der Percussion und Auscultation auf chirurgische Praxis, nebst einigen Versuchen über das Eindringen der Luft in die Brusthöhle''".<ref>''Lesky 1965'', S. 196.: Erschienen in den Medicinischen Jahrbüchern 26, 1838, S. 372-400, 538-595.</ref>  
 
Schuh arbeitete eng mit dem Internisten [[Josef von Skoda]] zusammen, dessen Untersuchungsmethoden er übernahm. So eröffnete ihm die Methode der Perkussion neue Möglichkeiten in der Chirurgie, wie zum Beispiel gezielte Punktionen, durch das genaue Erkennen von Ergüssen im Brust- und Bauchraum. 1838 erschien sein Aufsatz „''Über den Einfluß der Percussion und Auscultation auf chirurgische Praxis, nebst einigen Versuchen über das Eindringen der Luft in die Brusthöhle''".<ref>''Lesky 1965'', S. 196.: Erschienen in den Medicinischen Jahrbüchern 26, 1838, S. 372-400, 538-595.</ref>  
  
Im Jahr 1840 führte er über 40 Brustfellpunktionen erfolgreich durch.<ref>''Gerabek 2007'', S. 1490.</ref>  Am 22. Juli 1840 kam es schließlich – in Anwesenheit mehrerer bedeutender Ärzte, unter anderem seinem Förderer Rudolf Freiherr von Türkheim - zur ersten erfolgreichen Punktion an einem Herzbeutel, was großes internationales Aufsehen erregte.  „D''er erste Einstich misslang und es entleerte sich nur wenig Flüssigkeit. Die zahlreich anwesenden Ärzte hielten den Eingriff schon für verfehlt, die Patientin war missmutig. Trotzdem stach Schuh einen Zwischenrippenraum tiefer nochmals ein. Jetzt entleerte sich viel Flüssigkeit, wodurch sich die Patientin sehr erleichtert fühlte.''“, heißt es in einem Augenzeugenbericht.<ref>''Regal 2002''.</ref>  
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Im Jahr 1840 führte er über 40 Brustfellpunktionen erfolgreich durch.<ref>''Gerabek 2007'', S. 1490.</ref>  Am 22. Juli 1840 kam es schließlich – in Anwesenheit mehrerer bedeutender Ärzte, unter anderem seinem Förderer Rudolf Freiherr von Türkheim - zur ersten erfolgreichen Punktion an einem Herzbeutel, was großes internationales Aufsehen erregte.  ''Der erste Einstich misslang und es entleerte sich nur wenig Flüssigkeit. Die zahlreich anwesenden Ärzte hielten den Eingriff schon für verfehlt, die Patientin war missmutig. Trotzdem stach Schuh einen Zwischenrippenraum tiefer nochmals ein. Jetzt entleerte sich viel Flüssigkeit, wodurch sich die Patientin sehr erleichtert fühlte.''“, heißt es in einem Augenzeugenbericht.<ref>''Regal 2002''.</ref>  
  
Von [[Carl von Rokitansky]] übernahm er dessen pathologisch-anatomische Erkenntnisse. Durch diese Methoden - physikalische Diagnostik und die Prüfung am Seziertisch - legte er die Grundpfeiler für die II. Wiener Medizinische Schule.
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Von [[Carl von Rokitansky]] übernahm er dessen pathologisch-anatomische Erkenntnisse. Durch diese Methoden - physikalische Diagnostik und pathologische Verifikation am Seziertisch - legte er die Grundpfeiler für die II. Wiener Medizinische Schule.
  
 
Seine Erkenntnisse gewann er durch Experimenten an Tieren, er gilt damit als der Begründer der experimentellen Chirurgie im deutschen Sprachraum.<ref>''Obermayer-Marnach 1999'', S. 309.</ref>  
 
Seine Erkenntnisse gewann er durch Experimenten an Tieren, er gilt damit als der Begründer der experimentellen Chirurgie im deutschen Sprachraum.<ref>''Obermayer-Marnach 1999'', S. 309.</ref>  
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Darüber hinaus entwickelte Schuh Operationsmethoden für die Neurochirurgie, für die er oft selbst Instrumente und technische Hilfsmittel entwickelte.  
 
Darüber hinaus entwickelte Schuh Operationsmethoden für die Neurochirurgie, für die er oft selbst Instrumente und technische Hilfsmittel entwickelte.  
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Die herausragende Leistung Schuhs bestand darin, dass er die neusten Erkenntnisse der Internen Medizin in der Chirurgie verwertete und so den Wandel von einem handwerklich betriebenen Fach zu einer wissenschaftlichen Disziplin erreichen konnte ebenso wie er sich für eine enge Zusammenarbeit zwischen Chirurgie und Pathologie einsetzte. Er ebnete damit den Weg für die nachfolgenden großen Chirurgen der Wiener Medizinischen Schule, wie zum Beispiel seinen Nachfolger [[Theodor Billroth]].
 
Die herausragende Leistung Schuhs bestand darin, dass er die neusten Erkenntnisse der Internen Medizin in der Chirurgie verwertete und so den Wandel von einem handwerklich betriebenen Fach zu einer wissenschaftlichen Disziplin erreichen konnte ebenso wie er sich für eine enge Zusammenarbeit zwischen Chirurgie und Pathologie einsetzte. Er ebnete damit den Weg für die nachfolgenden großen Chirurgen der Wiener Medizinischen Schule, wie zum Beispiel seinen Nachfolger [[Theodor Billroth]].
  

Version vom 22. September 2014, 16:40 Uhr

Josef Kriehuber, Franz Schuh, Lithographie, 1843.

Franz Schuh (* 17. Oktober 1804 (Taufdatum) in Scheibbs, Niederösterreich; † 22. Dezember 1865 in Wien) war ein österreichischer Chirurg und Wundarzt. Er gilt als einer der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie.


Leben

V. l.: Franz Schuh, Anton Rosas, Carl Rokitansky, Joseph Skoda und Johann Dumreicher bei einer Sitzung. © Wiener Zeitung.

Franz Schuh wurde 1804 als Sohn eines Türmers und Organisten in Scheibbs geboren. Er besuchte das Gymnasium in Admont, Seitenstetten und 1822 bis 1824 in Kremsmünster, aufgrund seines musikalischen Talentes teilweise als Sängerknabe. Ab 1824 studierte er an der Universität in Wien zunächst Jus, wechselte aber dann zur Medizin und promovierte 1831 zum Dr. med. und 1832 zum Dr. chir. Anschließend arbeitete als Operationszögling an der Chirurgischen Klinik in Wien unter Joseph Wattmann. 1836 erhielt er eine Professur am Lyzeum in Salzburg als Professor für Chirurgische Vorbereitungswissenschaften, von wo er bereits ein Jahr später wieder nach Wien zurückkehrte und die Position eines Primarwundarztes am Allgemeinen Krankenhaus übernahm. 1842 wurde Schuh ordentlicher Professor und Leiter des II. Operateurinstituts des Allgemeinen Krankenhauses, aus dem später die II. Chirurgischen Klinik hervorging, an der er 1849 Ordinarius und Vorstand wurde.[1] Diese Funktion war damals noch eine Ausnahme, da Medizin und Chirurgie noch getrennt waren – die beiden Bereiche wurden erst 1872 zusammengeführt. Nur wenige Ärzte betätigten sich davor auch als Wundärzte. Schuh kam von der Medizin zur Chirurgie. Er lernte bei Rokitansky und Skoda wissenschaftlich denken und legte ihre Denk- und Untersuchungsmethoden in der Chirurgie um. Unter ihm wird Chirurgie in Österreich zur Wissenschaft.[2]

Schuh galt nicht nur als hervorragender Chirurg und Forscher, sondern auch als exzellenter Schriftsteller und Lehrer. An der Reform des Spitalswesens, das von Ludwig Freiherr von Türkheim initiiert wurde, arbeitete er in einem Professoren-Komitee mit, dem unter anderem auch Rokitansky, Skoda und Hyrtl angehörten.[3]

Schuh war musikalisch gebildet und zeitlebens an Musik interessiert. Während seiner Studienzeit verdiente er seinen Lebensunterhalt als Geiger. In Österreich wurde er Zeit seines Lebens nicht ausreichend gewürdigt, lediglich 1860 zum Regierungsrat ernannt. Im Ausland wurden seine Leistungen mehr beachtet, so war er Ehrenmitglied in mehreren Gesellschaften, unter anderem der Universität Prag.

Schuh starb überraschend nach einem heftigen Fieberanfall, möglicherweise an einer septischen Infektion, am 22.Dezember 1865.[4] Erst zwei Jahre nach seinem Tod entwickelte der britische Chirurg Joseph Lister die antiseptische Methode, die dann unter Schuhs Nachfolgern erfolgreich bei chirurgischen Eingriffen angewendet werden konnte.

Schuh wohnte in Wien im neunten Bezirk, in der Alserstraße 4. Bestattet wurde er am Friedhof Waldegg/Öd in Niederösterreich. Ein Denkmal für Schuh wurde im Arkadenhof der Universität Wien aufgestellt, eine weitere Büste im Hof 1 des Alten Allgemeinen Krankenhauses (heute Campus Uni Wien), sein Relief befindet sich an der Fassade der ehemaligen Poliklinik in der Mariannengasse in Wien, an seinem Geburtshaus in Scheibbs, Hauptstraße 26, befindet sich eine Erinnerungstafel. Im zehnten Wiener Gemeindebezirk ist die Franz-Schuh-Gasse nach ihm benannt.


Schaffen

Schuh arbeitete eng mit dem Internisten Josef von Skoda zusammen, dessen Untersuchungsmethoden er übernahm. So eröffnete ihm die Methode der Perkussion neue Möglichkeiten in der Chirurgie, wie zum Beispiel gezielte Punktionen, durch das genaue Erkennen von Ergüssen im Brust- und Bauchraum. 1838 erschien sein Aufsatz „Über den Einfluß der Percussion und Auscultation auf chirurgische Praxis, nebst einigen Versuchen über das Eindringen der Luft in die Brusthöhle".[5]

Im Jahr 1840 führte er über 40 Brustfellpunktionen erfolgreich durch.[6] Am 22. Juli 1840 kam es schließlich – in Anwesenheit mehrerer bedeutender Ärzte, unter anderem seinem Förderer Rudolf Freiherr von Türkheim - zur ersten erfolgreichen Punktion an einem Herzbeutel, was großes internationales Aufsehen erregte. „Der erste Einstich misslang und es entleerte sich nur wenig Flüssigkeit. Die zahlreich anwesenden Ärzte hielten den Eingriff schon für verfehlt, die Patientin war missmutig. Trotzdem stach Schuh einen Zwischenrippenraum tiefer nochmals ein. Jetzt entleerte sich viel Flüssigkeit, wodurch sich die Patientin sehr erleichtert fühlte.“, heißt es in einem Augenzeugenbericht.[7]

Von Carl von Rokitansky übernahm er dessen pathologisch-anatomische Erkenntnisse. Durch diese Methoden - physikalische Diagnostik und pathologische Verifikation am Seziertisch - legte er die Grundpfeiler für die II. Wiener Medizinische Schule.

Seine Erkenntnisse gewann er durch Experimenten an Tieren, er gilt damit als der Begründer der experimentellen Chirurgie im deutschen Sprachraum.[8] Am 28. Jänner 1847 wandte Schuh als erster im deutschen Sprachraum bei einer Amputation die Äthernarkose an, die er selbst als „Aetherisation“ bezeichnete[9] (am 16. Oktober 1846 von Morton in Boston erstmals öffentlich demonstriert), die er bei einem Studienaufenthalt in England studiert hatte und zuerst an Tierversuchen und in Selbstversuchen an sich ausprobierte. Damit war die Voraussetzung auch für komplizierte operative Eingriffe gegeben. Darüber hinaus konnte er den Blutverlust bei Operationen durch den Einsatz von Galvanokaustik reduzieren.[10]

Schuh setzte sich ebenfalls mit der Erforschung von Krebstumoren auseinander, die er durch Mikroskopie und chemische Analysen zu bestimmen und differenzieren suchte und die er Pseudoplasmen nannte. Diese Forschungen wurden von seinem Nachfolger, Theodor Billroth, weitergeführt.[11] Wenngleich Rudolf Virchow 1851 Schuhs Werk schmälerte, indem er ihm vorwarf sich „der eigentlichen Bedeutung der chemischen und mikroskopischen Untersuchungen“ nicht recht bewusst geworden zu sein und „die ganze Richtung nicht selten vom Gesichtspunkte der Curiosität" betrachtet zu haben, rühmte Billroth Schuhs Arbeit: „Sein Werk über die Pseudoplasmen ist im chirurgischen Teil klassisch und wird es bleiben wie alle guten Beobachtungen."[12]

Darüber hinaus entwickelte Schuh Operationsmethoden für die Neurochirurgie, für die er oft selbst Instrumente und technische Hilfsmittel entwickelte.

Die herausragende Leistung Schuhs bestand darin, dass er die neusten Erkenntnisse der Internen Medizin in der Chirurgie verwertete und so den Wandel von einem handwerklich betriebenen Fach zu einer wissenschaftlichen Disziplin erreichen konnte ebenso wie er sich für eine enge Zusammenarbeit zwischen Chirurgie und Pathologie einsetzte. Er ebnete damit den Weg für die nachfolgenden großen Chirurgen der Wiener Medizinischen Schule, wie zum Beispiel seinen Nachfolger Theodor Billroth.


Werke

In Auswahl: Schuh verfasste über 60 Publikationen, Schwerpunkt war seine Arbeit an den Pseudoplasmen. Zahlreiche seiner Arbeiten wurden in der Wiener Medizinischen Wochenschrift veröffentlicht, die im Jahr 1851 mit einem Artikel von Franz Schuh auch inauguriert wurde.

  • Über den Einfluß der Percussion und Auscultation auf chirurgische Praxis, nebst einigen Versuchen über das Eindringen der Luft in die Brusthöhle, in: Medicinische Jahrbücher 26, 1838, S. 372-400, 538-595.
  • Über die Erkenntnisse der Pseudoplasmen, Wien 1851.
  • Chirurgische Behandlung der Cysten der Schilddrüse, in: Wiener Medizinische Wochenschrift, Jg. 1, 1851.
  • Seltene Operationsfälle, in: Wiener Medizinische Wochenschrift, Jg. 1, 1851.
  • Über Durchschneidung der Sphiucteren des Mastdarms, in: Wiener Medizinische Wochenschrift, Jg. 2, 1852.
  • Verrenkung des Oberschenkels im Hüftgelenk, in: Wiener Medizinische Wochenschrift, Jg. 2, 1852.
  • Pathologie und Therapie der Pseudoplasmen, 1854.
  • Über Gesichtsneuralgien, 1858.
  • Über die Teleangiectasie, in: Ferdinand Hebra (Red.), Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der Ärzte zu Wien, 9/2, 1853, S. 19-28.
  • Mittheilungen über Resection und andere Operationen an Nerven, in: Wiener Medizinische Wochenschrift, Jg. 13, 1863.
  • Einiges über Rachenpolypen und ihre Behandlung, , in: Wiener Medizinische Wochenschrift, Jg. 15, 1865.


Literatur

  • Czeike 2004: Felix Czeike, Historisches Lexikon Wien, 5, Wien 2004.
  • Gerabek 2007: Werner E. Gerabek u.a., Enzyklopädie Medizingeschichte, Berlin 2007.
  • Gurlt 1891: Ernst Gurlt, Schuh, Franz, in: Allgemeine Deutsche Biographie, Leipzig 1891, S. 653-655. Onlinefassung [1]
  • Lesky 1965: Erna Lesky, Die Wiener Medizinische Schule im 19. Jahrhundert, Wien 1965.
  • Obermayer-Marnach 1999: Eva Obermayer-Marnach (Red.), Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950, 11, Wien 1999, S. 309.
  • Regal 2002: Wolfgang Regal, Franz Schuh – Wundarzt aus Scheibbs, in: Ärzte-Woche, 31, 2002. Digitalisiert [2]
  • Schmidt 2007: Gabriela Schmidt, in: Neue Deutsche Biographie, 23, Berlin 2007, S. 699-670, Onlinefassung [3]
  • Tragl 2007: Karl-Heinz Tragl, Chronik der Wiener Krankenanstalten, Wien 2007.
  • WMW 1865: Wiener Medizinische Wochenschrift, Jg. 15, 1865.


Einzelnachweise

  1. Czeike 2004, S. 155.
  2. Lesky 1965, S. 195.
  3. Lesky 1965, S. 123.
  4. WMW 1865, Nr. 103, S. 1.
  5. Lesky 1965, S. 196.: Erschienen in den Medicinischen Jahrbüchern 26, 1838, S. 372-400, 538-595.
  6. Gerabek 2007, S. 1490.
  7. Regal 2002.
  8. Obermayer-Marnach 1999, S. 309.
  9. Tragl 2007, S. 100.
  10. Obermayer-Marnach 1999, S. 309.
  11. Czeike 2004, S. 155.
  12. Lesky 1965, S. 199.


Weblinks

  • Medizinische Universität Wien, [4]
  • Austria Forum, [5]
  • Springer-Medizin, [6]


Darstellungen