Elisabeth Penker

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Elisabeth Penker

Elisabeth Penker (*1974, AT) ist eine österreichische Bildhauerin.

Leben

Elisabeth Penker ist 1974 geboren und studierte von 1993–1998 an der Akademie der bildenden Künste in Wien Bildhauerei. Gleich anschließend studierte sie an der National Academy of Fine Arts in Oslo und war unter anderem Visiting Artist am Art Center Pasadena in Kalifornien. Im Jahr 2005 ging Elisabeth Penker nach Maastricht und war Theory Researcher an der Jan van Eyck Akademy, weiters Univ. Assistentin an der Akademie der bildenden Künste in Wien und Doc-Stipendiatin an der österreichischen Akademie der Wissenschaften. Zusätzlich arbeitete sie in Sound-Studios in Chicago und London für Filmpostproduktionen. Heute lebt die Künstlerin in Wien und setzt sich in ihren Arbeiten sowohl mit Bildhauerei als auch mit Musik auseinander.

Schaffen

Sowohl im In- als auch im Ausland war Elisabeth Penker bereits bei zahlreichen Einzel- als auch Gruppenausstellungen vertreten. Die Liste der Orte ist lang, wobei als Beispiele folgende genannt werden können: MAK Wien, Kunsthaus Graz, Greek State Museum (Thessaloniki), Galerie Nächst St. Stephan (Wien), Center for Contemporary Art (Plovdiv), Galerie Georg Kargl (Wien), HTTP Gallery (London), Secession (Wien), Gallery Rhizom (Aarhus). Kunsthalle Brandts, DK, Salzburger Kunstverein, Charim Galerie, Künstlerhaus Stuttgart.

Werke

Elisabeth Penkers Skulpturen sind seit 1998 im Bereich von Comparative Art und Sound Art verankert und untersuchen anhand von Sprachmorphologie (einschließlich Contact Languages) die Verbindungen zur musikalischen und visuellen Grammatik. Ihre Kollagen, Fotografien, Diagramme und Zeichnungen sind erweiterte Fragestellungen ihrer Skulpturen. Während ihrer Zeit in den Tonstudios Londons und Chicagos konnte sie sich vieles aneignen, wobei sie seit 2000 eine Serie von Musikinstrumenten entwickelt, die die Aufnahme-Methode von Jack Foley verwenden. Exzerpte ihrer Multi-Channel- Kompositionen wurden von Resonance 104.4 fm (London) gesendet. Weiters ist ein Text von Elisabeth Penker über Sound Art im Resonance Magazine Supplement im Juni 2006 erschienen. Ein für ihr Schaffen ungewöhnliches Werk stellt die Büste Elise Richters dar, der ersthabilitierten Frau der Universität Wien. Dieses Bronzedenkmal gestaltete sie im Rahmen eines ausgeschriebenen Wettbewerbs im Jahr 2005. An der Jan Van Eyck Academy in Maastricht hatte die Künstlerin die Möglichkeit, gemeinsam mit FO/GO Lab die Konferenz The Migrating Museum zu organisieren. Auf der Dokumenta 12 zeigte Elisabeth Penker ebenfalls mit FO/GO Lab ein Video und eine Focus-Group. Diese Performance stellte einen Teil des Documenta-12-Beitrages von Ricardo Basbaum dar.

Auszeichnungen

Für ihr kreatives Schaffen erhielt die ambitionierte Künstlerin ein im Jahr 2000 das BMUKK Staatsstipendium für bildende Kunst.


Die Künstlerin im Web

http://www.charimgalerie.at/kuenstler_elisabeth_penker.htm

http://www.rauminhalt.at/contemporary/c-t-structure-310.html

Barbara Wessely, 1127710