Denkmal Theodor von Sickel

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Denkmal Theodor von Sickel im Arkadenhof der Universität Wien, Josef Kassin, 1930
Aufstellungsort im Plan nach Maisel im Arkadenhof der Universität Wien

Das Denkmal Theodor von Sickels, wurde von dem Kärntner Bildhauer Josef Kassin geschaffen. Es wurde 1930 feierlich im Arkadenhof der Universität Wien enthüllt. Ihm wurde von Thomas Maisel die Nummer 103 zugeteilt.[1]

Beschreibung

Das Denkmal für Theodor von Sickel wurde von dem Kärntner Bildhauer Josef Kassin gefertigt und 1930 enthüllt. Es befindet sich an der Wand des Arkadengangs, zwischen Josef von Skoda, Anatom und Internist und Sir Karl Popper, Philosoph, auf Höhe der 12. Travée.

Die Portraitbüste Sickels thront auf einem Marmorsockel mit rechteckigem Grundriss und konvex gewölbter Vorderseite. Im unteren Drittel ist der Sockel drei Zentimeter breiter was sich durch eine Kante hervorhebt. Die Inschrift befindet sich im obersten Viertel des Sockels und zeigt Namen und Lebensdaten des Dargestellten: THEODOR VON SICKEL 1826 – 1908.

Über der Abschlusskante des Marmorsockels, erhebt sich eine etwas kleinere Sockelplatte aus Bronze auf der das Denkmal, übergangslos, aufbaut ist. Der Torso des Professors ist von dem Bildhauer Kassin augenscheinlich in realgetreuem Maßstab wiedergegeben und an der rechten Sockelkante mit „J. KASSIN“ signiert. Dem gegenüberliegend an der linken Sockelkante befindet sich eine weitere Gravur die über das Fertigungsverfahren Auskunft gibt. „Gegossen A.J. Selzer Wien X.“ Der Oberkörper des Portraitierten ist naturalistisch dargestellt und in Frontalansicht wiedergegeben. Diese, so wie die zeitgenössische Kleidung aus Anzug mit Weste, Hemd und Krawatte bestehend, lassen Sickel präsent sowie gleichzeitig autoritär und weise erscheinen. Beide Arme sind angewinkelt; Sickels linke Hand, vom Betrachterstandpunkt aus gesehen, hält ein Skript mit Siegel in Händen. Seine rechte Hand, die in einem Zeigegestus wiedergegeben ist, ruht auf dem Schriftstück. Bedenkt man die Erkenntnisse welche Sickel über Urkunden der Karolinger erlangte, könnte es sich um eine karolingische Urkunde als Attribut des Professors für Geschichte handeln, owohl nichts Erkennbares auf dem Blatt abgebildet ist. Der Sockel fungiert hier offenbar als Rednerpult. Selbst die Maserung des Steins ist der von Holz ähnlich. Seine Gestik und der starke Ausdruck seiner Mimik – er scheint gerade zu sprechen - stellen Bezug zum Betrachter her. Der Bildhauer gibt die Kleidung des Professors sehr realitätsgetreu wieder. Die Bewegungsfalten sind tief ausgearbeitet und eine gewisse Asymmetrie verleiht der Darstellung Bewegung und Lebendigkeit. Sickels portraithaft wiedergegebenes Gesicht weist die Züge eines in die Jahre gekommenen, weisen Mannes auf, was auf die tiefen Falten, den Vollbart und die träge erscheinende Augenpartie zurückzuführen ist. In der Augenpartie treten vor allem die stark sichtbaren Tränensäcke sowie seine hängenden Lieder hervor. Sickels Blick ist nach leicht links gewandt; die Augenbrauen leicht zusammengezogen was ihn konzentriert, bestimmt und ernst erscheinen lasst. Sein Mund ist leicht geöffnet, als würde er gerade in diesem Moment einen Vortrag über das Dokument in seiner Hand halten- Ein tiefer Scheitel akzentuiert das akkurat gekämmte Haar und verdeckt Sickels tiefe Geheimratsecken.

Das Denkmal des Historikers ist von zwei, an der Wand angebrachten Marmortafeln mit halbrunden Abschlüssen gerahmt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Büste Sickels die unbeabsichtigte Rahmung durch die Inschriftentafeln sprenge. Beide Tafeln thematisieren das Institut für Österreichische Geschichtsforschung, welchem Sickel von 1869-1891 vorstand. Nach Albert Jäger (1854-1869) erscheint er als der zweite Vorstand auf der rechten Inschriftentafel. Das linke Pendant informiert über die Daten des Instituts mit der Inschrift: „1854-1954; HUNDERT JAHRE INSTITUT FÜR ÖSTERREICHISCHE GESCHICHTSFORSCHUNG; GEGRÜNDET AM 20. OKTOBER 1854 UNTER KAISER FRANZ JOSEF I.; DEM MINISTER FÜR KULTUS UND UNTERRICHT LEO GRAF ZU THUN UND HOHENSTEIN UND DEM UNTERSTAATSSEKTRETÄR DR. JOSEF ALEXANDER FREIHERRN V. HELFERT“.

Notizen zur dargestellten Person

Theodor von Sickel gilt als der Begründer der modernen Urkundenlehre und legte den Grundstein für eine strenger Quellenforschung in der Geschichtsforschung. Der Historiker beeinflusste nicht nur Generationen von Fachkollegen sondern auch Kunsthistoriker wie Alois Riegl. Sickels Leistungen wurden in Österreich mit dem Hofratstitel und auf internationaler Ebene mit Mitgliedschaften in zahlreichen Akademien der Wissenschaften geehrt.

Entstehungsgeschichte

Am 29. Januar 1927 wurde von den Universitätsprofessoren der philosophischen Fakultät, Dopsch, Redlich, Patsch, Srbik und Uebersberger in der Sitzung der philosophischen Fakultät der Antrag zur Errichtung eines Denkmals für Theodor von Sickel eingebracht. In der Sitzung des Professorenkollegiums der philosophischen Fakultät wurde dem Antrag am 05. März 1927 einstimmig zugestimmt.[2] Darin wurden auch die formalen Voraussetzungen erläutert, wie, dass der Todestag des zu Ehrenden über zehn Jahre zurücklag und dass, seine Verdienste für die Universität Wien offenkundig waren.[3] Die zugewiesene Kommission, bestehend aus den zuvor genannten Professoren sowie Hirsch, Pribram, Schlosser und Suess, stimmte dem Antrag am 04. Februar 1927 zu und beantragte die Vorlegung des Antrags bei dem akademischen Senat.[4] In diesem Bericht wird noch von einer Büste oder einem Erzrelief gesprochen und die Kosten sollten aus Sickels „weite[m] wissenschaftlichen Kreise“ und der Unterrichtsverwaltung übernommen werden. Dem Protokoll der Sitzung vom 04. Februar ist bereits der Entwurf als Büste zu entnehmen, der ausführende Künstler stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest und sollte von der artistischen Kommission entschieden werden.[5] Am 23. März 1927 informierte Rektor Molisch den Vorsitzenden der artistischen Kommission des akademischen Senats, Riehl, dass der akademische Senat dem Antrag zum Denkmal am 18. März 1927 zugestimmt habe und die Wahl des Künstlers von dem akademischen Senat zu fällen sei.[6] In der Sitzung des akademischen Senats, vom 27. April 1927, fiel zum ersten Mal der Name Josef Kassin, den man als Künstler vorschlug, da er Sickel bereits zuvor für den Entwurf eines Gruppendenkmals portraitiert hatte.[7] Betreffend die Finanzierung des Denkmals, waren am 11. Mai 1927 bereits 2000 Schilling aufgebracht, doch als Redlich in der Sitzung des akademischen Senats den Bildhauer Kassin vorschlug, lehnten die weiteren Mitglieder dies ab, woraufhin der Beschluss vertagt wurde. Das darauffolgende Treffen artistischen Kommission entpuppte sich als fruchtbarer, da nun die Künstler Heinrich Zita, Arnold Hartig und Josef Kassin genannt wurde um diese dem Denkmalkomitee zu präsentieren.[8] Ab diesem Zeitpunkt ist eine längere Pause in der Entstehungsgeschichte des Denkmals zu erkennen. Erst am 24. Jänner 1928 wird die Korrespondenz weitergeführt, als Redlicher das Rektorat kontaktiert und den Bildhauer Kassin als den passendsten für die Ausführung des Denkmals hervorhebt.[9] Der Brief gelangte erst am 24. Februar 1929 in der Rektoratskanzlei ein, sodass eine fast eineinhalb-jährige Pause die Entstehung deutlich verzögerte. Ein Amtsvermerk vom 18. Jänner 1929 bestätigt den Eingang der Bitte der philosophischen Fakultät bei Rektor Innitzer 2000 Schilling für das Denkmal aus dem Universitäts-Kanzleifonde bereit zu stellen.[10] Ab diesem Zeitpunkt beschleunigte sich der Prozess und am 21. März 1929 lud der Vorsitzende der Artistischen Kommission Riehl sämtliche Mitglieder ebenjener zur Besichtigung des Entwurfs im Atelier von Kassin ein. Akten zur Beschlussfassung, dass dieser Bildhauer gewählt wurde bzw. dass abgestimmt wurde, sind nicht erhalten. Riehl sandte außerdem Formulare an alle Mitglieder aus, in dem diese ihre Zustimmung oder Ablehnung des Entwurfes eintragen sollten.[11] [12] Deren Antworten.[13] Erst im November desselben Jahres lud Riehl die Professoren Bacher, Hellmer, Müllner und Bauer ein, am 7. November 1929 den Gipsabguss in der Universität „an Ort und Stelle“[14] zu besichtigen. Dieser Termin dürfte positiv für Kassins Entwurf ausgegangen sein, denn nichts Gegenteiliges taucht im Denkmalsakt des Archivs mehr auf. Anhand der Einladung ist zu erfahren dass die Festversammlung am 8. Juli 1930 im kleinen Festsaal der Wiener Universität stattfand und die Enthüllung des Denkmals im Arkadenhof folgte. Die Festrede wurde vom Präsidenten der Akademie der Wissenschaften, Redlich gehalten.[15] Vertreter aus Politik und von der Universität sowie die Sängerschaft der Ghibellinen wurden eingeladen[16] , allerdings sind auf der Präsenzliste – wobei nicht davon ausgegangen worden ist, dass sie vollständig ist – lediglich drei Namen vermerkt: Srbik, Loebenstein und Kassin.[17] Dem Akt liegen außerdem zahlreiche Absagen bei.

Abb. 7: Fotografie Sickels von M.Frankenstein, V.L.Pisani, s.d., Archiv der Universität Wien


Kunsthistorischer Vergleich und Analyse

Josef Stefan, Maisel 2007

Im Vergleich mit einer Lithografie (Abb. 2)[18], die einen deutlich jüngeren Sickel zeigt, fällt zuerst das Attribut auf, die Urkunde die auch in dieser Darstellung auf den Fachbereich des Portraitierten verweist. Beide Male ist die Urkunde, möglicherweise auf seine Verdienste im Bereich der Forschung der Karolingerurkunden hinweisend, mit einem Siegel versehen. Die Büste von Josef Valentin Kassin zeigt allerdings ein geschlossenes Dokument; die Urkunde welche die Lithografie zeigt, ist aufgefaltet. Eine weitere Parallele beider Darstellungen stellt die Garderobe des Dargestellten dar. Beide Male ist er mit Jackett, Weste und Hemd portraitiert. Abgesehen von dem unterschiedlichen Alter ist Sickels in der Lithografie mit Taschenuhr und Fliege anstelle der Krawatte gezeigt. Die signierte Lithografie ist ein Kniestück und wirkt durch den im Hintergrund angedeuteten Tisch plastischer. Eine weitere Büste im Arkadenhof die Josef Stefan zeigt kann auch zum Vergleich herangezogen werden. Josef Stefan wird als Halbfigur in einer Rundbogen-Nischenarchitektur dargestellt. Sein Alter ist fortgeschritten, der Blick streng nach links gerichtet. Die Kleidung ist der damaligen Zeit gemäß gezeigt und wirft für die angegebene Bewegung authentische Falten. In seiner linken Hand hält er ein Buch; die rechte ist in einer ungeduldig wirkenden Pose neben dem Körper auf die Basisplatte der ihn umgebenden Architektur gestützt. Bis auf die umrahmende Architektur ähneln sich die beiden Denkmäler in formaler Hinsicht, obwohl Josef Stefan starrer, in der Bewegung gefangener wirkt, als Sickel, der gerade vorzutragen scheint. Was die Lebendigkeit betrifft, kann hier das Denkmal von Theodor Billroth angeführt werden. Dieser ist zwar von einer großformatigen Architektur umgebenden, jedoch scheint er sich, Kraft seiner autoritären Ausstrahlung, aus dieser zu befreien. Zudem ist die Handhaltung der beiden sehr ähnlich, die auf die Rolle des Lehrenden verweist.

Zwei weitere Bildnisse Sickels (Abb. 3)[19](Abb. 4)[20] zeigen ihn als alternden Historiker mit deutlich schmälerem Gesicht und weißem Haar. Erneut ist er mit Anzug, Weste, Hemd und Krawatte wiedergegeben und blickt den Betrachter frontal an. Im Vergleich wird deutlich, dass Kassin die Gesichtszüge, vor allem die Nase, den Bart, die Mundpartie und die Falte zwischen den Augenbrauen detailgetreu wiedergegeben hat. Zwei andere Bildnisse Sickels (Abb. 5)[21](Abb. 6)[22] zeigen erneut einen jünger wirkenden Historiker, wobei gerade das Medaillon, auf dem Sickel im Portrait dargestellt ist, durch seine Größe und Materialität stilisiert und vereinfacht wirkt. Trotzdem ist der Professor dank Bart und Kleidung zweifelsfrei zu erkennen. Die Büste von Schwerdtner reiht sich aus zwei Gründen nicht in die ikonografische Tradition der Darstellung ein, da einerseits die Nase anders ausgearbeitet ist und Sickel mit doppelreihigem Jackett und Einstecktuch gezeigt wird. Beachtliche Ähnlichkeiten zum Denkmal Kassins sind in einer Fotografie (Abb. 7)[23] zu erkennen. Sie zeigt einen ebenfalls gealterten Sickel in gleicher Kleidung und Mimik. Auch sein Blick ist in beiden Bildnissen nach links gewandt, was die Vermutung nahe legt, dass das Foto Kassin zur Inspiration gedient haben könnte. Interessant ist überdies der Entwurf für ein Gruppendenkmal das Kassin im Auftrag der Universität 1914 anfertigte, welches allerdings nie ausgeführt wurde. (Abb. 8)[24]

Ereignisse seit der Aufstellung im Arkadenhof

Es sind keine Veränderungen des Denkmals innerhalb des Arkadenhofes bekannt.

Einzelnachweise

  1. Maisel 2007, S.107.
  2. Brief von Rektor Patsch an Rektor Molisch, 9. März 1927, UAW Senat S.89.19
  3. Kommissionsbericht betreffend die Errichtung eines Denkmales für Theodor von Sickel im Arkadenhof der Universität Wien, 3. März 1927, UAW Senat S.89.19.
  4. Kommissionsbericht betreffend die Errichtung eines Denkmales für Theodor von Sickel im Arkadenhof der Universität Wien, 3. März 1927, UAW Senat S.89.19.
  5. Protokoll über die Sitzung der Philosophischen Fakultät in der Dekanatskanzlei am 4. Februar 1927, UAW Senat S.89.19.
  6. Brief von Rektor Molisch an den Vorstand der Artistischen Kommission der Akademischen Senates, Riehl, 23. März 1927, UAW Senat S.89.19.
  7. Protokoll über die Sitzung der Kunstkommission (Punkt 5), 27. April 1927, UAW Senat S.89.19.
  8. Brief von Rektor Molisch an das Denkmal-Komitee zu Händen Professor Redlich, 27. Juni 1927, UAW Senat S.89.19.
  9. Brief von Professor Redlich an das Rektorat der Universität Wien, 24. Jänner 1928, UAW Senat S.89.19.
  10. Brief von Rektor Innitzer an die Universitäts-Quästur, 18. Jänner 1929, UAW Senat S.89.19.
  11. Brief des Vorsitzenden der Artistischen Kommission des Akademischen Senates, Riehl an sämtliche Mitglieder der Artistischen Kommission, 21. März 1929, UAW Senat S 89.19.
  12. Formulare dem Brief des Vorsitzenden der Artistischen Kommission des Akademischen Senates, Riehl an sämtliche Mitglieder der Artistischen Kommission beiliegend, 21. März 1929, UAW Senat S.89.19.
  13. Ausgefüllte Formulare, 1929, UAW Senat S 89.19.
  14. Brief des Vorsitzenden der Artistischen Kommission des Akademischen Senates, Riehl an die Professoren Bacher, Hellmer, Muellner und Bauer, 2. November 1929, UAW Senat S.89.19.
  15. Einladung zur Festversammlung und zur Enthüllung des Denkmals für Theodor Ritter von Sickel am 8. Juli 1930, UAW Senat S.89.19.
  16. Versendungsliste der Einladungen zur Festversammlung, 1930, UAW Senat S.89.19.
  17. Präsenzliste der Festversammlung, 1930, UAW Senat S.89.19.
  18. Lithografie von Theodor von Sickel, Adolf Dauthage, 1877, AT-UAW/135.721.
  19. Stich von Theodor von Sickel, August Steininger, s.d., AT-UAW/135.188.
  20. Ölgemälde von Theodor von Sickel, Johann Viktor Krämer, 1905, 105.P 269.
  21. Medaillon von Theodor von Sickel, A. Scharff, 1887, 102.2.1.
  22. Büste Theodor von Sickel, Schwertner, 1898, 106.I.1325.
  23. Fotografie von Theodor von Sickel, M.Frankenstein und V.L.Pisani, s.d., 106.I.1029.
  24. Denkmalsentwurf für ein Gruppendenkmal von den Historikern Theodor von Sickel (1826-1908), Alfons Huber (1834-1898), Engelbert Mühlbacher (1843-1903) und Heinrich Zeissberg (1839-1899), Josef Kassin, 1914, 106.I.1030.

Quellen

  • UAW, Senat S 89.19, Brief von Dekan Patsch an Rektor Molisch, 9. März 1927.
  • UAW, Senat S 89.19, Kommissionsbericht betreffend die Errichtung eines Denkmals für Theodor von Sickel im Arkadenhof der Universität Wien, 3. März 1927.
  • UAW, Senat S 89.19, Protokoll über die Sitzung der Philosophischen Fakultät in der Dekanatskanzlei (Vorsitz: Patsch), 4. Februar 1927.
  • UAW, Senat S 89.19, Brief von Rektor Molisch an den Vorstand der Artistischen Kommission des Akademischen Senates, Riehl, 23. März 1927.
  • UAW, Senat S 89.19, Protokoll über die Sitzung der Kunstkommission (Punkt 5), 27. April 1927.
  • UAW, Senat S 89.19, Protokoll über die Sitzung der Kunstkommission (Punkt 4), 11. Mai 1927.
  • UAW, Senat S 89.19, Brief von Rektor Molisch an das Denkmal-Komitee zu Händen von Professor Redlich, 27. Juni 1927.
  • UAW, Senat S 89.19, Brief von Professor Redlich an das Rektorat der Universität Wien, 24. Jänner 1928.
  • UAW, Senat S 89.19, Brief von Rektor Innitzer an die Universitäts-Quästur, 18. Jänner 1929.
  • UAW, Senat S 89.19, Brief des Vorsitzenden der Artistischen Kommission der Akademischen Senates, Riehl an sämtliche Mitglieder der Artistischen Kommission, 21. März 1929.
  • UAW, Senat S 89.19, Formulare beiliegend dem Brief des Vorsitzenden der Artistischen Kommission des Akademischen Senates, Riehl an sämtliche Mitglieder der Artistischen Kommission, 21. März 1929.
  • UAW, Senat S 89.19, Brief des Vorsitzenden der Artistischen Kommission des Akademischen Senates, Riehl an die Professoren Bacher, Hellmer, Muellner und Bauer, 2. November 1929.
  • UAW, Senat S 89.19, Einladung zur Festversammlung und Enthüllung des Denkmals für Theodor Ritter von Sickel am 8. Juli 1930.
  • UAW, Senat S 89.19, Versendungsliste der Einladungen zur Festversammlung, 1930.
  • UAW, Senat S 89.19, Präsenzliste der Festversammlung, 1930.
  • UAW, AT-UAW/135.721, Lithografie von Theodor von Sickel, Adolf Dauthage, 1877.
  • UAW, AT-UAW/135.188, Stich von Theodor von Sickel, August Steininger, s.d.
  • UAW, 105.P 269, Ölgemälde von Theodor von Sickel, Johann Viktor Krämer, 1905.
  • UAW, 102.2.1, Medaillon von Theodor von Sickel, A. Scharff, 1887.
  • UAW, 106.I.1325, Büste Theodor von Sickel, Schwertner, 1898.
  • UAW, 106.I.1029, Fotografie von Theodor von Sickel, M.Frankenstein und V.L.Pisani, s.d.
  • UAW, 106.I.1030, Denkmalsentwurf für ein Gruppendenkmal von den Historikern Theodor von Sickel (1826-1908), Alfons Huber (1834-1898), Engelbert Mühlbacher (1843-1903) und Heinrich Zeissberg (1839-1899), Josef Kassin, 1914.

Literatur

  • Maisel 2007: Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität, Wien u.a. 2007.
  • Perko-Greiffenbühl 2001: Walter Perko-Greiffenbühl. Der akademische Bildhauer Josef Kassin (1856-1931) Biographie und Werksverzeichnis, Ein Forschungsprojekt des Rollettmuseums Baden in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum für Kärnten in Klagenfurt, Baden 2001.

Darstellungen

  • Abb.1: Denkmal Theodor von Sickel, Josef Kassin, 1930, Archiv der Universität Wien.
  • Abb.2: Lithografie Theodor von Sickel, Adolf Dauthage, 1877, Archiv der Universität Wien.
  • Abb.3: Stich Theodor von Sickel, August Steininger, s.d., Archiv der Universität Wien.
  • Abb.4: Gemälde Theodor von Sickel, Johann Viktor Krämer, 1905, Archiv der Universität Wien.
  • Abb.5: Medaillon Theodor von Sickel, A. Scharff, 1887, Archiv der Universität Wien.
  • Abb.6: Büste Theodor von Sickel, Schwertner, 1898, Archiv der Universität Wien
  • Denkmal Theodor von Sickel von Josef Kassin, Gravur rechte Sockelkante.
  • Denkmal Theodor von Sickel von Josef Kassin, Gravur linke Sockelkante.
  • Detailansicht der Hände, Denkmal Theodor Sickel.
  • Abb.8: Denkmalsentwurf für ein Gruppendenkmal von den Historikern Theodor von Sickel (1826-1908), Alfons Huber (1834-1898), Engelbert Mühlbacher (1843-1903) und Heinrich Zeissberg (1839-1899), Josef Kassin, 1914, Archiv der Universität Wien.




redigiert von Carina Schaffer, 2014SS