Denkmal Theodor Billroth

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Abb. 1: Caspar von Zumbusch, Büste: Theodor Billroth (1829-1894), Universität Wien, Arkadenhof, Nr. 130, 1897 enthüllt.
Abb. 2: Lage des Denkmals, Nr. 130, Plan des Arkadenhofes der Universität Wien, Maisel 2007.
Abb. 3: Caspar von Zumbusch, Billroth-Denkmal, 1897.
Abb. 4: Caspar von Zumbusch, Billroth-Denkmal, Detail, 1897.
Abb. 5: Billroth-Denkmal, Beschädigung der Hand, Detail.

Die Büste des Chirurgen Theodor Billroth (1829-1894) wurde von dem Bildhauer Kaspar Clemens Eduard Zumbusch (1830-1915) für den Arkadenhof der Universität Wien geschaffen und wurde am 7. November 1897 enthüllt.

Beschreibung

Das Denkmal für Theodor Billroth befindet sich im rechten Gang des Arkadenhofes, wandseitig rechts vom Aufgang zur Stiege VIII (Abb. 2, Nr. 130). Es wurde aus hellem Laaser Marmor gefertigt und stellt den Chirurgen in Halbfigur, auf einer Lehrkanzel stehend, dar. Zur Kanzel führen zwei Stufen und erheben diese somit über den Betrachter. Die Figur Billroths steht in einer Ädikula mit Rundbogennische, welche oben von einem dreieckigen Giebel abgeschlossen wird. Unter diesem befindet sich auf einem Architrav die Inschrift: „Theodor Billroth Professor der Chirurgie 1860-1867 in Zuerich 1867-1894 in Wien“. Der Giebel darüber ist mit zwei Lorbeerzweigen geschmückt, während die Kanzel mit einer Blumengirlande, die mit Bändern befestigt wurde, verziert ist. Wie an einer Lehrkanzel steht Billroth am Unterbau der Ädikula. Während er mit seiner linken Hand einen Redegestus macht, hält er in seiner Rechten ein Skalpell, das auf seine Profession als Chirurg hinweist. Seine Gestalt ist sehr naturalistisch dargestellt, sie ähnelt den Fotografien Billroths seiner letzten Lebensjahre. Die Augen sind leicht zusammengekniffen, Tränensäcke und Falten im Gesicht entsprechen denen eines älteren Herrn. Das kurz geschnittene Haar liegt streng am Kopf an, Schnauzbart und der lockige Vollbart verdecken die untere Hälfte des Gesichtes sowie den Kragen und Halsausschnitt. Er trägt einen Arztkittel, der in leichten Falten über den massigen Oberkörper fällt, die weiten Ärmel werfen tiefere Falten. Vor ihm liegt, über das Kanzelpult hinausragend, eine Skizze. Diese zeigt, in relieffierter Darstellung, die Knochenstruktur des Beckens und des Oberschenkelkopfes. (Abb. 4) Billroth ist somit sowohl als Lehrender als auch als praktizierender Chirurg dargestellte, also in jenen beiden Positionen, die er an der Universität Wien ausübte. Wie Karl Gussenbauer, es anlässlich seiner Festrede zur Denkmalenthüllung ausdrückte: „Das Denkmal stellt Billroth im milden Abglanz des reiferen Alters, den Schülern neue Wahrnehmungen kündend, dar."[1]

Das gesamte Denkmal ist insgesamt 3,71 m hoch, es steht dominant mittig zwischen zwei Pilastern in einer Blendarkade, flankiert von den wesentlich kleineren, auf Sockeln befindlichen Büsten der beiden Ärzte Karl Stoerk und Hermann Widerhofer (beide erst 1907 enthüllt) und drückt bereits durch die Größe die herausragende Persönlichkeit Theodor Billroths aus. (Abb. 3) Die Halbfigur Billroths ist ca. 110 cm hoch und wurde somit etwas über Lebensgröße ausgeführt.

Notizen zur dargestellten Person

Theodor Billroth war einer der bedeutendsten Chirurgen und Vertreter der Wiener Medizinischen Schule des 19. Jahrhunderts, er gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie. Während seiner Tätigkeit in Wien führte er zahlreiche Operationsmethoden ein. Darüber hinaus führte er die statistische Methode zur Beobachtung von Krankheitsverläufen ein und reformierte die Ausbildung sowie Ausstattung von Krankenpflegern und Ärzten.

Entstehungsgeschichte

Abb. 6: Einladung zur Enthüllung des Billroth-Denkmals am 7.November 1897, © UAW.

Billroth legte Ausführung, Bildhauer und Aufbringung der Kosten für sein Denkmal bereits am 2. Juli 1892 testamentarisch fest: „... da ich ein Recht zu haben glaube, dass auch meine Büste in den Arkaden der Wiener Universität aufgestellt werde, aber nicht wünsche, dass zu diesem Zwecke Geld bei meinen Schülern und Collegen gesammelt werde, so wünsche ich, dass meine Erben der Universität anbieten, meine Büste aus eigenen Mitteln zu stiften. Dieselbe soll in derselben Größe wie die Büsten von Schuh und Hyrtl ausgeführt werden und zwar von Professor von Zumbusch.“ Der Magistrat der Stadt Wien setzte das Rektorat der Universität bereits am 27. April 1894 darüber in Kenntnis und eine entsprechende Information des Rektors erging am 4. Mai 1894 an den Obmann der artistischen Kommission.[2] Die Erbinnen, Elsa und Helene Billroth sowie Martha Gottlieb, erklärten sich damit einverstanden und beauftragen Otto Gottlieb mit der weiteren Koordination mit der Universität.[3]

Ein Schreiben, das – soweit es die Anfertigung seines Denkmals für den Arkadenhof der Universität betraf und in weiten Teilen mit dem Text in seinem Testament übereinstimmte - sandte Billroth bereits Anfang Juni 1892 an Zumbusch. Dieser antwortete wenige Tage später unter Bezugnahme auf das übersandte Honorar von 500 fl. für eine 1892 angefertigte Billroth-Büste, dass er dieses mit der Anfertigung der Kolossalbüste Billroths in Marmor für den Arkadenhof zu tilgen trachte, gab aber gleichzeitig der Hoffnung Ausdruck, dass Billroth „diese Auszeichnung noch recht, recht lange vorenthalten sein wird“. Dennoch schlägt Zumbusch vor, die Ausführung der Kolossalbüste bereits jetzt in Angriff zu nehmen. Er begründet dies unter anderem: „Ihrer hochverehrten Familie wird eine Marmorbüste auch mehr Freude machen als so ein elender Gipsabguss. An die endliche Bestimmung braucht man ja einstweilen nicht zu denken."[4] Es war also bereits hier von einer größeren Büste als jenen für Schuh und Hyrtl die Rede. Dennoch wurde die Anfertigung nicht mehr zu Lebzeiten Billroths ausgeführt, wie dies Zumbusch vorschlug. Einer - undatierten, vermutlich 1894 geschriebenen- Zeitungsnotiz ist zu entnehmen, dass Zumbusch bereits ein Tonmodell des Denkmals „in außerordentlicher Portrait-Ähnlichkeit" fertiggestellt habe.[5]

Die Denkmalenthüllung war auf Wunsch der Witwe, Christine Billroth, für den 27. Juni 1897 geplant. Durch Verzögerungen bei der Fertigstellung des Denkmals und einer längeren Wien-Abwesenheit von Frau Billroth musste diese allerdings verschoben werden und fand letztendlich am 7. November 1897 um 12 Uhr mittags statt. Billroths Nachfolger, Karl Gussenbauer hielt die Festansprache. Zur Teilnahme an den Feierlichkeiten hatte er die Ärzte der zweiten Chirurgischen Universitäts-Klinik freigestellt. Im Arkadenhof fand anschließend die feierlichen Enthüllung und Übernahme des Denkmals von der Familie Billroth durch den Rektor der Universität Wien, Hofrat Toldt, statt, wozu Billroths Schüler Robert Gersuny eine Rede hielt.[6] Den Abschluss der Feier bildete das Absingen des Gaudeamus igitur durch den Akademischen Gesangsverein. Neben den Familienmitgliedern waren zahlreiche ehemalige Schüler und Kollegen Billroths anwesend, sowie Vertreter der anderen Fakultäten, Vertreter der Ministerien und der Gemeinde Wien ebenso wie der Bildhauer Zumbusch. Die Witwe, Christine Billroth, konnte wegen heftigen Unwohlseins nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen.[7]

Die Presse würdigte die Qualität des Denkmals und die erhebende Feier, vor allem die Wertschätzung Billroths durch Karl Gussenbauer: „Langanhaltender Beifall folgte der meisterhaften Rede". Lediglich der Rahmen wurde kritisiert, da offensichtlich zu viele Einladungskarten ausgegeben wurden und die zahlreichen Besucher im kleinen Festsaal, in dem die Feier abgehalten wurde, keinen Platz fanden. So konnte unter anderem der Laryngologe Karl Stoerk, dessen Büste nunmehr links neben dem Billroth-Denkmal steht, nicht mehr in den Saal eintreten.[8]

Kunsthistorischer Vergleich und Analyse

Abb. 7: Porträtbüste: Caspar von Zumbusch, Theodor Billroth, Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin, 1892.
Abb. 8: Porträtbüste: Caspar von Zumbusch, Theodor Billroth, Rudolfinerhaus Wien, 1895 enthüllt.
Abb. 9: Porträtbüste: Caspar von Zumbusch, Theodor Billroth, Billrothhaus Wien, 1896 enthüllt, © Billrothhaus.
Abb. 10: Statue: Michael Drobil, Theodor Billroth, Campus der Universität Wien, Hof 1 (eh. AKH Wien), 1944.

Zumbusch fertigte bereits 1886 eine Marmorbüste der Gattin Theodor Billroths, Christine, an, für die sich Billroth in einem Schreiben vom Dezember 1886 an Zumbusch bedankte: „Hochverehrter Meister! Sie haben mit der Büste meiner Frau für mich und meine Kinder ein Meisterwerk Ihrer Kunst geschaffen, für welches wir Ihnen nicht genug dankbar sein können. Die Liebe und Sorgfalt, welche Sie dieser Arbeit gewidmet haben, verpflichtet mich Ihnen aufs wärmste."[9] 1892 fertigte Zumbusch eine Marmorbüste für Billroth an und schrieb diesbezüglich am 22. Jänner 1892 an den Chirurgen: „Hochverehrter Herr Hofrat! Die Aussicht, eine Büste von Ihnen modellieren zu dürfen, versetzt mich in die freudigste Aufregung. Zeit würde ich dafür immer finden (...) Lassen Sie nur die leidige Preisangelegenheit kein Hindernis sein. Durchschnittlich verlange ich sonst 500 fl., aber Sie bitte ich aufrichtig, ganz beliebig reduzieren zu wollen.“ Bereits für zwei Tage später schlug er den ersten Sitzungstermin in seinem Atelier vor. Die Büste wurde noch vor Juni 1892 fertig gestellt.[10] Im Oktober 1893, kurz nach der Eröffnung des von Billroth initiierten Ärztehauses in Wien (seit 1919 Billrothhaus), übersandte Zumbusch Billroth einen Gipsabguss der – auf Wunsch Billroths - verbesserten Büste, für den dieser sich bedankte: „Herzlichen Dank für die Übersendung meiner Büste, welche die Meinen, wie auch ich ganz vortrefflich finden und für die viele Mühe, die Sie sich mit mir gegeben haben.“ Die Büste wurde in ungefähr einem Drittel Lebensgröße von Zumbusch modelliert und – auf Billroths Wunsch – zum Verkauf gebracht. Zahlreiche Schüler Billroths zeigten Interesse an diesen Kopien, die auf Wunsch auch in Bronze ausgeführt wurden.[11]

Die Porträtbüsten ähneln einander stark, sie zeigen Billroth jeweils in frontaler Ansicht, in äußerst naturalistischer Darstellung in seinen späteren Jahren. Sie entsprechen in ihrer Ausführung dem damals üblichen Typus von Porträtbüsten, wie sie Zumbusch auch für Mussafia, Hye und Josef Unger für den Arkadenhof anfertigte. Diese allerdings in Bronze und in zeitgenössischen Gewändern. Bei Billroths Porträtbüste deutet nichts auf seinen Tätigkeitsbereich hin, sogar das Gewand erscheint als undefinierbar geschlungenes Tuch, erinnert am ehesten noch an die Toga eines antiken Gelehrten. Billroths Denkmal im Arkadengang der Universität unterscheidet sich von den Büsten nicht nur durch Größe und die Ausführung einer Halbfigur, sondern auch durch Darstellungen der Leistungen Billroths als Lehrer, Chirurg und Wissenschaftler, verdeutlicht durch Rednerpult, Arztmantel, Skalpell und die anatomische Darstellung. Die dominante Aufstellung in einer Ädikula erfolgte nur bei wenigen Denkmälern, wie zum Beispiel dem für den Politiker Leo Graf Thun und Hohenstein von Carl Kundmann, welches allerdings vom Ministerium für Kunst und Kultur und nicht, wie jenes Billroths, von der Familie finanziert wurde. Die Art der Darstellung als Lehrender an einer Kanzel in einer Rundbogennische stehend, ist mit jener des Physikers Josef Stefan vergleichbar, das von Anton Schmidgruber gestaltet und 1895 enthüllt wurde. Das Denkmal, das von Michael Drobil anlässlich des 50. Todestages von Billroth 1944 im Hof 1 des Allgemeinen Krankenhauses Wien (heute Campus der Universität Wien) aufgestellt wurde, unterscheidet sich wiederum von den vorherigen. Die relativ grobe Darstellung zeigt nicht den feinsinnigen Wissenschaftler und Lehrer, sondern den Operateur Billroth. Seine Ärmel sind weit aufgerollt; bei dem Denkmal welches von Zumbusch geschaffen wurde, ist der Ärmel des rechten Armes, in dem Billroth das Skalpell hält, nur leicht zurückgeschlagen. In fast brutaler Art scheint er vorwärts zu stürmen, während er offensichtlich gerade seine Hände mit Desinfektionsmittel einreibt. Im letzten Kriegsjahr des zweiten Weltkrieges wird hier offensichtlich auf eine bestimmte Tätigkeit Billroths angespielt: während des deutsch-französischen Krieges 1870/71 wirkte er als Chirurg in den Lazaretten von Weißenburg und Mannheim und suchte dort gemeinsam mit Jaromir von Mundy die hygienischen Zustände in den Spitälern und den Transport der Verletzten zu verbessern. Die forsche Darstellung Billroths kann zum Zeitpunkt der Herstellung des Denkmals durchaus als Durchhalteparole interpretiert werden.

Ereignisse seit der Aufstellung im Arkadenhof

Ursprünglich war das Billroth-Denkmal zwischen denen für den Physiologen Ernst Wilhelm von Brücke (Nr. 125, links vom Stiegenaufgang) und dem für den Theologen Karl Wagner (heute nicht mehr vorhanden) platziert. Die beiden Büsten für Karl Stoerk und Hermann von Widerhofer, die heute das Billroth-Denkmal flankieren, wurden erst 1907 aufgestellt. Ursprünglich standen sie direkt vor den Pilastern und damit etwas weiter von Billroth entfernt, nach dem zweiten Weltkrieg wurden sie dann innerhalb des Bogens versetzt (Abb. 3).

Im September 1919 wurde der Mittelfinger der Statue abgebrochen und im darauffolgenden Hochsommer 1920 von dem Architekten Bianchi, dem Assistenten von Professor Hellmer, anlässlich der Säuberung im Arkadenhof wieder in Ordnung gebracht.[12] Derzeit sind sämtliche Finger der linken Hand bis auf den Zeigefinger abgebrochen (Abb. 5).

Einzelnachweise

  1. Neue Freie Presse S. 2.
  2. UAW Senat S 87.1.36
  3. UAW Senat S 93.8: Protokoll Nr. 139, 15.10.1894, Schreiben der Erben Billroths an die Universität Wien.
  4. Kolisko 1931, S. 79-80.
  5. UAW Senat S 87.1.36, Protokoll 139.
  6. UAW Senat S 87.1.36, Protokoll 139.
  7. Neue Freie Presse, S. 1.
  8. Neue Freie Presse, S. 2.
  9. Kolisko 1931, S. 71.
  10. Kolisko 1931, S. 79.
  11. Kolisko 1931, S. 84.
  12. UAW Senat S 88.20

Quellen

  • UAW Senat S 87.1.36: 28. Protokoll der Sitzung der artistischen Kommission, 6.7.1894: Billroth.
  • UAW Senat S 88.20: Beschädigung des Billroth-Denkmals (1919.09.04.-1919.10.10), Studienjahr 1918/19, Gesch. Zahl 1121.
  • UAW Senat S 93.8: Anfertigung und Enthüllung des Theodor-Billroth-Denkmals von Kaspar von Zumbusch
  • UAW = Universitätsarchiv Wien

Rezeption in der Presse

  • Deutsches Volksblatt: Billroth-Denkmal-Enthüllungsfeier in der Universität, in: Deutsches Volksblatt, 8.November 1897, S. 3.
  • Neue Freie Presse: Enthüllung des Billroth-Denkmals an der Universität, in: Neue Freie Presse, 8.November 1897, S. 1-2.
  • Sonn- Montag: Die Enthüllung des Billroth-Denkmals, in: Wiener Sonn- und Montags-Zeitung, 8. November 1897, Nr. 45, 45. Jg., S. 6.
  • Vaterland: Billroth-Denkmal, in: Das Vaterland. Zeitung für die Österreichische Monarchie, 8.November 1897, Nr. 308, XXXVIII. Jg., Abendausgabe, S. 3.

Literatur

  • Czeike 2004: Felix Czeike, Historisches Lexikon Wien, 6 Bände, Wien 2004.
  • Dehio Wien 1996: Dehio-Handbuch Wien. X.bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk, S. 552.
  • Dehio Wien 2003: Dehio-Handbuch Wien. I. Bezirk - Innere Stadt, S. 602-608.
  • Kolisko 1931: Maria Kolisko, Caspar von Zumbusch, Zürich/ Leipzig/ Wien 1931.
  • Maisel 2007: Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität, Wien u.a. 2007.
  • Meister 1934: Richard Meister, Die Ruhmeshalle der Wiener Universität, Donauwörth/Wien/Basel 1934.
  • Thieme 1992: Ulrich Thieme / Felix Becker / Hans Vollmer (Hg.), Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler. Von der Antike bis zur Gegenwart, 36, München 1992, S 596-597.

Gabriele Böhm-Nevole, SoSe 2013, redigiert von Carina Schaffer, 2014SS