Denkmal Moriz Kaposi

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Abb. 1: Johannes Benk, Porträtbüste: Moriz Kaposi (1837-1902), Universität Wien, Arkadenhof, Nr. 118, 1908 aufgestellt, Abbildungsnachweis Universität Wien.
Abb. 2: Lage des Denkmals, Nr. 118, Plan des Arkadenhofes der Universität Wien, Maisel 2007.

Die Porträtbüste für den Mediziner Moriz Kaposi (1837-1902) wurde von dem Bildhauer Johannes Benk (1844-1914) noch zu Lebzeiten des Dermatologen im Jahr 1900 geschaffen. Martha Kaposi, die Witwe, widmete sie der Universität Wien, wo sie 1908 im Arkadenhof der Universität Wien aufgestellt wurde.

Beschreibung

Abb. 3: Johannes Benk, Büste Moriz Kaposi, Detail mit Signatur und Datierung an der rechten Schulter: "J.Benk 1900", Foto Julia Strobl, 2013.
Abb. 4: Johannes Benk, Büste Moriz Kaposi, Detail Piedestal mit Ausbrüchen am unteren Rand, teilweise neu verfüllt, Foto Julia Strobl, 2013.
Abb. 5: Johannes Benk, Büste Moriz Kaposi, Detail linke Seite des Kopfes mit Schlagspuren unterhalb des Ohres, Foto Julia Strobl, 2013.
Abb. 6: Johannes Benk, Büste Moriz Kaposi, Detail rechte Seite des Kopfes mit Schlagspuren am Kragen, Foto Julia Strobl, 2013.
Abb. 7: Inschriftentafel, Foto Julia Strobl, 2013.

Das Denkmal für Moriz Kaposi befindet sich etwa in der Mitte des rechten Ganges des Arkadenhofes der Universität Wien, zwischen Stiege 8 und Stiege 10 (Abb.2). Die Büste aus weißem Marmor ist auf einem hohen, rosa-schwarz gesprenkeltem Marmorsockel positioniert (Abb.1). Sie wurde vom Künstler an der rechten Schulter signiert und datiert: "J.Benk 1900" (Abb.3).

Über einem weiten Büstenausschnitt mit kurzem Armansatz, ein im Späthistorismus häufig verwendeter barocker Typus, wendet der dargestellte Gelehrte seinen Kopf nach rechts und blickt in unbestimmte Ferne. Die Kleidung, Rock, Hemd und eine sorgfältig quergebundene Krawatte, sind bewegt und skizzenhaft, doch in ihrer Stofflichkeit überzeugend naturalistisch dargestellt. Der Rock aus gröberen, dickem Tuch, der Hemdkragen hingegen glatt und eng am Hals anliegend mit feinkantigen Enden (Abb. 5 und 6). Ebenso realistisch und natürlich ist der wache, konzentrierte Gesichtsausdruck des Porträtierten, die Stirn zeigt zwei tiefe waagrechte Falten, die Augen sind weit geöffnet. Der zum Entstehungszeitpunkt des Porträts etwa 63 Jahre alte Mediziner trägt die Haare über sehr hohem Stirnansatz kurz geschnitten und einen gepflegten Vollbart. An beiden Seiten des Kopfes sind Schlagspuren in Form von dunklen, tiefen Einkerbungen (ca. 0,5 cm) zu erkennen (Abb. 5 und 6). Die Gesamthöhe der Büste mit Piedestal beträgt 65 cm, die Tiefe 26,5 cm und an ihrer breitesten Stelle am Armansatz misst sie etwa 50 cm.

Der Büstenfuß ist ebenfalls aus weißem Marmor, doch diesmal in einer grau-geäderten Variation. Er ist etwa 18 cm hoch und hat eine quadratischen Basis (22,5 x 22,5 cm). Auch er weist Schäden auf (Abb. 4); an den beiden seitlichen Unterkanten des Piedestals erkennt man Ausbrüche im Marmor, die nachträglich, mit anderem Material verfüllt wurden. Diese Beschädigung ist möglicherweise durch den Einsatz von Stemmeisen entstanden.

Der hohe Sockel aus rosa-schwarz geflecktem Marmor ist extrem glatt poliert und bildet einen scharfen Kontrast zur lebendigen Gestaltung der weißen Marmorbüste. Eine Herstellung in einer modernen Steinmetzwerkstätte ist wahrscheinlich. Über einem fast quadratischen Querschnitt (Breite 41 cm, Tiefe 36 cm) erhebt sich ein quaderförmiges, schlichtes Postament von 151 cm Höhe, die Basis ist zweifach abgestuft.

Eine Tafel aus Marmor (30 x 30 cm) mit eingravierter, vergoldeter Inschrift wurde nachträglich angebracht, vermutlich verklebt (Abb. 7). Die verwendete Marmorart ist ähnlich, aber in der Farbigkeit mit jener des Sockels nicht völlig übereinstimmend. Die Inschrift lautet: "DR. MORIZ KAPOSI / GEB. 1837 GEST.1902 / PROFESSOR / DER DERMATOLOGIE / 1891 - 1902". Die angegebene Wirkungszeit als Professor an der Universität Wien ist nicht korrekt. Moriz Kaposi wurde bereits 1881 Ordinarius sowie Vorstand der Klinik.[1]

Notizen zur dargestellten Person

Moriz Kaposi, bis 1871 Kohn (* 23. Oktober 1837 in Kaposvár, Ungarn; † 6. März 1902 in Wien), war Professor und Ordinarius für Dermatologie und Syphilidologie an der Universität Wien. Als Kliniker stellte die Disziplin auf eine pathologisch-anatomische Basis. Als wichtigster Schüler Ferdinand von Hebras gilt er als Mitbegründer der neuen Dermatologie und hervorragender Vertreter der "Wiener Schule".

Entstehungsgeschichte

Am 27. April 1907, über fünf Jahre nach dem Tod Kaposis, beantragte das Professoren-Kollegium Riehl, Ludwig, von Wagner, Hochenegg, Kollisko und Chrobak beim Senat der Universität die Aufstellung eines Denkmals für den Verstorbenen: "Eine Marmorbüste des zu ehrenden Klinikers findet sich im besitze der Familie und würde von dieser zur Verfügung gestellt werden. Auch würden sämtliche Kosten der Aufstellung von derselben übernommen werden." [2]

Ein Schreiben des Dekans an das Rektorat vom 18. Mai 1908 berichtet, "daß nach den von Professor Riehl bei der Witwe des Verstorbenen eingezogenen Erkundigungen die Büste Kaposi’s zu Lebzeiten noch von Professor Johannes Benk angefertigt worden ist und in der Wohnung der Witwe IX. Alserstrasse 28 zu besichtigen ist." [3] Die Inschrift an der rechten Schulter der Büste "J. Benk 1900" (Abb. 3) bestätigt, dass das Kunstwerk mehrere Monate vor dem Tod Kaposis am 6. März 1902 entstanden ist und dass Kaposi dem Künstler Johannes Benk Modell saß.

Die Witwe Martha Kaposi, geb. von Hebra, erklärte sich bereit, die Büste gleich während der Besichtigung durch die artistische Kommission an den Universitäts-Gebäude-Inspektor zu übergeben. Der Dekan betont in seinem Schreiben zusätzlich, dass die "Aufstellung des Denkmales gemäß den Intentionen weiland Hofr. Kaposi’s selbst und auch noch dem speziellen Wunsch der Witwe ohne äußere Feier stattfinden möge."[4]

Als Aufstellungsplatz wurde von einigen Mitgliedern des Komitees der Wunsch ausgesprochen, dass für das Denkmal Kaposis die Nische gegenüber dem Denkmale Hebras gewählt würde. Ferdinand von Hebra war nicht nur sein Freund und Schwiegervater, sondern auch Vorgänger als Vorstand der Dermatologischen Klinik, eine Funktion, die Kaposi 1881 übernommen hatte. Der Rektor bestätigte den gewünschten Aufstellungsplatz und ersuchte um Reparatur des Sockels, weiters auch darum, "die Inschrift seicht eingravieren zu lassen. Die Inschrift möge in natürlicher Größe gezeichnet und der artistischen Kommssion zu Genehmigung vorgelegt werden." [5] Die künstlerische Ausführung der Inschrift ("DR. MORIZ KAPOSI / GEB. 1837 GEST.1902 / PROFESSOR / DER DERMATOLOGIE / 1881 - 1902") und die Aufstellung am 15. Dezember übernahm Johannes Benk. Wie akkurat und genau die artistische Kommission arbeitete, zeigt ein erhaltener Brief an den Bildhauer Professor Johannes Benk: Die Kommission hätte den Entwurf der Inschrift mit dem Bemerken genehmigt, "Ew. Hochwohlgeboren zu ersuchen, zwischen den Worten 'der' und 'Dermatologie' einen etwas grösseren Raum zu lassen."[6]

Kunsthistorischer Vergleich und Analyse

Im Arkadenhof befinden sich neben der Kaposi-Büste noch zwei weitere Denkmäler, die der Bildhauer Johannes Benk geschaffen hat: das Relief für Josef Böhm und eine Porträtbüste von Karl Stoerk (Abb. 10). Das Stoerk-Denkmal wurde von der Witwe des bereits 1898 verstorbenen Laryngologen nach ihrem Tod der Universität gewidmet und nur kurz vor jener Kaposis im Jahr 1907 enthüllt. In Material, beide sind aus weißem Marmor, und Ausführung lassen sich große Ähnlichkeiten feststellen: Beide weisen ähnliche Kopfhaltung und einen tiefen Büstenausschnitt mit angesetzten Armen auf, der eine detailierte Darstellung der Kleidung ermöglicht. Beide tragen einen schlichten Rock, bei Stoerk ist es ein zweireihig geknöpfter mit etwas weiter gelegtem Kragen.

Doch während Benk bei Kaposi die untere Begrenzung der Büste in einem klassisch geschwungenem Bogen ausführte, und damit auch eine dynamische Wirkung erzielte, wirkt der Büstenausschnitt Stoerks, der mit dem Büstenfuß aus einem Block gearbeitet wurde, wesentlich ruhiger und weniger klar konturiert. Der Blick des Betrachters fällt auf einen darunter befindlichen Lorbeerzweig; die Blätter sind tief hinterschnitten, daher plastisch und naturalistisch überzeugend aus dem Marmor gearbeitet.

Auffallend ist auch der unterschiedliche Ausdruck der Augen. Während Kaposi, dessen Porträt vor dem lebenden Modell entstanden ist, wach und konzentriert charakterisiert wird, wirkt Stoerk wesentlich ausdrucksloser. Möglicherweise stand dem Bildhauer hier nur Bildmaterial des bereits 1899 verstorbenen Karl Stoerk zur Verfügung.[7]

Stilistisch weisen beide Büsten im Arkadenhof Merkmale des Spätstils des Künstlers auf: Der im Späthistorismus verhaftete Realismus, der jedoch immer auch einen leicht idealisierenden Aspekt und eine gewisse Neigung zum Pathos hat. Benks Ausbildung beim Dresdner Ernst Julius Hähnel vermittelte dem jungen Wiener Künstler einen ausgewogeneren antikisierenden Stilkanon, der so Cornelia Reiter auch später noch richtungsweisend für ihn blieb.[8] Ein Vergleich mit Viktor Tilgners Büste von Ferdinand von Hebra im Arkadenhof der Universität (Abb. 11), macht das deutlich. Tilgners neobarocke Büste zeigt weit mehr Körperlichkeit - man beachte den deutlichen Bauchansatz Hebras - als Benks Werke, die bei allem zeitimmanenten späthistoristischen Naturalismus, dennoch durch ein ruhigeres, fast neoklassizistisches Formempfinden charakterisiert sind.

Ereignisse seit der Aufstellung im Arkadenhof

Abb. 8: Johannes Benk, Denkmal Moriz Kaposi, Foto 1934, Lichtbildstelle, Meister 1934.
Abb. 9: Plan der Aufstellung der Denkmäler im Arkadenhof, Meister 1934
Abb. 10: Johannes Benk, Porträtbüste Karl Stoerk, 1907, Arkadenhof der Universität Wien, Nr. 129, Abbildungsnachweis Universität Wien, UNIDAM.
Abb. 11: Victor Tilgner, Porträtbüste: Ferdinand von Hebra (1816-1880), Universität Wien, Arkadenhof, Nr. 106, 1891 enthüllt, Abbildungsnachweis Universität Wien.

Bei der Aufstellung 1908 befand sich die Büste Moriz Kaposis auf einem Postament aus schwarzen Marmor (Abb. 8) in einer Nische in der rechten Ecke des Arkadenganges nahe dem Aufgang zur Universitätsbibliothek (Stiege 10), in der seit 1951 das 1947 angekaufte Denkmal für Wagner-Jauregg aufgestellt ist (Plan Maisel, Abb. 2, Nr. 87).

Kurz vor der Enthüllung des Hartel-Denkmals, das Relief wurde im Juni 1912 in die rechte Wand in der Ecke des Arkadenganges eingelassen (Plan Maisel, Abb. 2, Nr. 86), wurde von der artistischen Kommission der Wiener Universität beschlossen, "die Hebra-Büste rechts und die Kaposi-Büste links von den Littrow-Reliefs aufzustellen und zwar nicht an den Pilastern, sondern innerhalb derselben."[9] Auf Meisters älterem Aufstellungsplan von 1934 befindet sich das Kaposi-Denkmal allerdings nicht links der Littrow-Reliefs (Plan Meister, Abb.9, Nr. 66), sondern in der ursprünglichen Nische von 1908 (Plan Meister 1934, Abb.9, Nr. 61). Ob das Denkmal 1912 versetzt wurde und vor 1934 wieder in die Nische in der rechten Ecke des Arkadenhofes rückgeführt wurde, ist nicht dokumentiert. Aus den Akten im Universitätsarchiv ist auch nicht ersichtlich, ob die Versetzung 1912 durchgeführt wurde.

In der Zwischenkriegszeit, mit zunehmender antisemitischer Stimmung innerhalb der Universität, kam es, wie Thomas Maisel berichtet, nicht nur zu gewaltsamen Ausschreitungen gegen jüdische Studierende und Professoren.[10] Auch Denkmäler für jüdische (oder vermeintlich jüdische) Gelehrte im Arkadenhof, dem "Ort des samstäglichen Bummels von Coleurstudenten", wurden nun Ziel symbolischer Übergriffe. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, am Samstag, dem 5. November 1938, wenige Tage vor der ersten Langemarckfeier vor dem von der deutschen Studentenschaft errichteten Siegfried-Kopf in der Aula der Universität, kam es, so Maisel, zu einer "wilden Arisierung des Arkadenhofes".[11] Unter den vom Mob angegriffenen Monumenten, die beschädigt, mit Farbe beschmiert und umgestürzt wurden, befand sich auch jenes für Moriz Kaposi.[12] Der kommissarische Rektor Fritz Knoll hatte schon einige Zeit zuvor die Überprüfung der im Arkadenhof Geehrten unter dem Aspekt der NS-Rassegesetze angeordnet. Nun ließ er fünzehn Denkmäler, auch jenes Kaposis, abtragen und in Depots verwahren.

Nach Kriegsende und der Beseitigung der Zerstörungen im Hauptgebäude wurden 1947 alle Denkmäler wieder im Arkadenhof aufgestellt, auch Kaposis. Im Protokoll über die II.Sitzung des Akademischen Senates der Universität Wien am Samstag, den 12.05.1945 beantragt Dekan Prof.Arzt dass auch das Denkmal des Prof.Kaposi wieder aufgestellt werde. In der Sitzung des akademischen Senats vom 12.05.1945 wird die Wiederaufstellung einiger Denkmäler, darunter jenes von Kaposi beschlossen. Die Denkmäler sollten an ihre früheren Plätze wieder aufgestellt bzw. angebracht werden. [13] Heute befindet es sich weit entfernt von seinem ursprünglichen Aufstellungsort, etwa in der Mitte des rechten Ganges zwischen Stiege 8 und 10 (Plan Maisel, Abb. 2, Nr. 118). Das ursprüngliche Postament aus schwarzem Marmor fehlt, es wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt durch einen neuen Sockel aus rosa-schwarz gesprenkeltem Marmor ersetzt. Wie auch Carola Auer bei einer Untersuchung feststellte, ist der neue Sockel von gleicher Art und Ausführung wie jener für das Obersteiner-Denkmal, das erst 1997 aus dem Neurologischen Institut in den Arkadenhof übertragen wurde. Auch die Maße und die nachträglich angebrachte Inschriftentafel stimmen überein.

Quellen

  • UAW Senat S 94.15: Anfertigung und Aufstellung des Moritz Kaposi-Denkmals von Johannes Benk, Akt 1907/1908.
  • UAW Senat S 87.4.10: Versetzung des Duchek-, Hebra- und Kaposi-Denkmals, Akt 1912.
  • UAW 105.P 137: Fotographie, Porträt Moriz Kaposi, Ölgemälde, vor 1902, Universität Wien.[2]
  • UAW AT-UAW/135.649: J. Löwy, Moriz Kaposi, Lichtdruck, o.J. [3]
  • UAW Senat S G.-Z. 454: Wiederaufstellung der im Jahre 1938 von den Arkaden entfernten Denkmäler, Akt 1944/45.

UAW = Universitätsarchiv Wien

Rezeption in der Presse

Dem Wunsch der Familie entsprechend fand "die Aufstellung des Denkmals ohne äußere Feier", und daher fast ohne Widerhall in der Presse statt.

  • Wiener Medizinische Wochenschrift, 52, 26. Dezember 1908, 2871.[4]

Einzelnachweise

  1. Vgl. Schmidt 1994. Die Inschrift auf dem nicht erhaltenen, ursprünglichen Sockel von 1908 (Abb. 8) lautete daher richtig: "1881 - 1902".
  2. UAW Senat S 94.15, Brief des Professoren-Kollegiums an den akademischen Senat vom 30. April 1907.
  3. UAW Senat S 94.15, Brief des Dekans an das Rektorat der k.k. Universität Wien vom 18. Mai 1908.
  4. UAW Senat S 94.15
  5. UAW Senat S 94.15, Schreiben des Rektors an den Dekan, in Kopie auch an die k.k. universitäts-Gebäude-Inspektion, vom 9. Juli 1908.
  6. UAW Senat S 94.15, Brief des Rektors an Johannes Benk vom 21. November 1908; Aktennotiz vom 15.12. 1908: "Herr Prof. J. Benk ließ heute das Kaposi-Denkmal an der vom ak. Senate bestimmten Standplatze aufstellen".
  7. Vgl. J. Löwy, Lichtdruck von Prof. Karl, Stoerk, o.J., UAW 135.728[1]
  8. Reiter 2002, S. 502. Reiter bezieht sich hier auf Benks Klythia, eh. Hofburgtheater, 1888.
  9. UAW Senat S 87.4.10
  10. Maisel 2007, S. 14-15.
  11. Maisel 2007, S. 14; In der Presse wird zwar über die Langemarck-feier berichtet, die Ausschreitungen und mutwilligen Beschädigungen werden hingegen nirgends erwähnt. Vgl.(Ö)VZ, 12. November 1938, S. 4
  12. Spuren der ursprünglichen Beschädigung sind noch an beiden Seiten der Büste und am unteren Rand des Büstenfüßes zu erkennen.
  13. UAW S G.-Z.,14.05.1945

Literatur

  • Schmidt 1994: Gabriela Schmidt, Kaposi-Denkmal, in: Felix Czeike (Hg.), Historisches Lexikon Wien, 3, Wien 1994, S. 448.
  • Maisel 2007: Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität, Wien u.a. 2007.
  • Meister 1934: Richard Meister, Die Ruhmeshalle der Wiener Universität, Donauwörth/Wien/Basel 1934, S. 105.
  • (Ö)VZ 12. November 1938: Über Flandern reitet der Tod...Gedenkstunde an den Tag von Langemarck in der Wiener Universität, in: (Österreichische) Volks-Zeitung, 12. November 1938, S. 4.[5]
  • Reiter 2002: Cornelia Reiter, Johannes Benk (1844-1914), Klythia (Kat.-Nr. 221), in: Gerbert Frodl (Hg.), Geschichte der Bildenden Kunst in Österreich, 5. 19. Jahrhundert, München u.a. 2002, S. 502.

Julia Strobl, 2013SS

redigiert von:Katharina Dirnberger