Denkmal Lise Meitner: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Das Denkmal für Lise Meitner trägt die Maiselnummer 161 und befindet sich im hinteren Teil des rechten Arkadenganges zwischen zwei Arkadenpfeilern. Es setzt sich aus fünfundzwanzig gleichseitigen Glaskuben (vier waagerecht, fünf senkrecht) zusammen, die parallel auf- und nebeneinander angeordnet sind. Zwischen den vier die Basis bildenden Kuben sind kleine Freiräume gelassen, die mit den horizontalen Schnittstellen der darauf gesetzten Kuben ein Raster bilden. Die Kanten der Kuben sind zu gesplitteten Bruchkanten herausgearbeitet.<ref>https://medienportal.univie.ac.at/uniview/wissenschaft-gesellschaft/detailansicht/artikel/die-denkmaeler-sind-ein-guter-anfang/, aufgerufen am 28.11.2018.</ref>
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Insgesamt ist die Formation etwa 50 cm hoch und 40 cm breit und steht auf einer schmalen Glasplatte mit demselben Grundriss. Diese liegt auf einem quadratischen Betonblock auf, der wiederum von einem im Durchmesser geringeren Betonsockel getragen wird.
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In die Glaskuben wurde mithilfe einer Lasergravur das dreidimensionale Abbild Lise Meitners, das sich über die Zwischenräume hinweg fortsetzt, eingearbeitet. Das Abbild geht auf eine Schwarzweißfotografie zurück, die von Meitners Schwägerin – der Frau ihres Bruders Walter Meitner (1891-1961) – Lotte Meitner-Graf (1899-1973) aufgenommen wurde.<ref>https://www.mpg.de/11718069/lise-meitner-im-portraet, aufgerufen am 11.12.2018.</ref> Sie zeigt Meitner sitzend als Brustbild in Vorderansicht, ihre linke Hand an den rechten aufgestützten Ellenbogen gelegt. Der Blick Meitners geht seitlich rechts an der Kamera vorbei aus dem Bild. Meitner – auf der Aufnahme vermutlich um die sechzig Jahre alt –<ref>vgl. Lore Sexl/Anne Hardy, Lise Meitner, Hamburg 2002, S. 99.</ref> trägt eine langärmelige dunkle, leicht glänzende Bluse mit einem hellen Schalkragen. Die dunklen Haare sind nach hinten gesteckt. Im Unterschied zu der fotografischen Vorlage auf der Meitner in ihrer rechten Hand eine brennende Zigarette hält, ist diese in der Lasergravur ausgelassen worden, sodass die Gestik der rechten Hand Meitners anlasslos erscheint.
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Durch die Transferierung der Fotografie in die Lasergravur sieht sich der Betrachtende beim Umgehen des Denkmals einem dreidimensionalen Abbild Meitners gegenüber, was eine Reduzierung des räumlichen Abstands und eine gesteigerte Unmittelbarkeit zur Folge hat. Die Transparenz des Glases, die nur von dem Abbild Meitners zurückbehalten wird, trägt ebenso zur Integration der Porträtierten in die Umgebung des Arkadenhofes bei.
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Ihr Name, sowie Geburts- und Sterbejahr sind auf einer Metallplakette vermerkt, die am Rande des Betonblocks auf der Seite des Arkadenganges angebracht ist.
  
 
== Notizen zur dargestellten Person ==
 
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[[Lise Meitner]] (* 7. November 1878 in Wien als Elise Meitner; † 27. Oktober 1968 in Cambridge, Vereinigtes Königreich) war eine bedeutende Kernphysikerin und an der Entdeckung der Kernspaltung beteiligt.
  
 
== Entstehungsgeschichte ==
 
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Das Denkmal für Lise Meitner entstand anlässlich der 650-Jahrfeier der Universität Wien und wurde am 30. Juni 2016 feierlich enthüllt. Neben Meitner wurden sechs weitere Wissenschaftlerinnen mit Denkmälern geehrt: [[Charlotte Bühler]] (1893-1974), [[Marie Jahoda]] (1907-2001), [[Berta Karlik]] (1904-1990), [[Grete Mostny-Glaser]] (1914-1991), [[Elise Richter]] (1865-1943) und [[Olga Taussky-Todd]] (1906-1995).
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Die detaillierte Entstehungsgeschichte wird in einem gesonderten Artikel behandelt:
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[[Entstehungsgeschichte der sieben Denkmäler für Wissenschaftlerinnen 2016]]
  
 
== Kunsthistorischer Vergleich und Analyse ==
 
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Wie auch bei anderen Denkmälern im Arkadenhof, etwa bei dem für [[Elise Richter]], diente eine Fotografie als direkte Vorlage und fand durch eine Übersetzung in ein anderes Medium Eingang ins Werk. Thomas Baumann übernahm eine Fotografie Lise Meitners und fügte dieser durch die Lasergravur eine weitere räumliche Dimension hinzu, sodass sich der Eindruck eines dreidimensionalen Abbildes einstellt.
 
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Eine weitere Modifizierung, jedoch auf inhaltlicher Ebene, gegenüber der fotografischen Vorlage ist das Auslassen der Zigarette, die Meitner auf der Aufnahme in ihrer rechten Hand hält. Auf Nachfrage begründete der Künstler die Veränderung damit, dass die Zigarette nicht notwendiger Bestandteil des Porträts und auch aus Sicht einer Vorbildfunktion zu vernachlässigen sei.<ref>Kontakt mit Künstler Thomas Baumann, Jänner 2019</ref> Obgleich es sich letztlich um die Entscheidungsfreiheit des Künstlers handelt, kann darüber diskutiert werden, ob die Zigarette beziehungsweise das Rauchen ein Lise Meitner nicht abzusprechendes Charaktermerkmal war. So rauchte sie bis ins hohe Alter und versuchte mit 77 Jahren aus gesundheitlichen Gründen damit aufzuhören. In einem Brief vom 8. Mai 1955 berichtet sie J. Stross über ihr Vorhaben das Rauchen aufzugeben wie folgt: "Ich bin sehr stolz, daß ich seit dem 22. Jänner nicht eine einzige Zigarette geraucht habe. Aber ich weiß, daß ich mir trotzdem nicht wirklich das Rauchen abgewöhnt habe, ich habe zeitweise sehr große Lust auf eine Zigarette, aber wenn ich wieder anfange, dann bin ich vermutlich nicht charakterstark genug, es in vernünftigen Grenzen zu halten. Also ist es letzten Endes eine Charakterlosigkeit, auf die ich stolz zu sein behaupte. Wir Menschen sind kurios. "<ref>zitiert nach Lore Sexl/Anne Hardy, Lise Meitner, Hamburg 2002, S. 129.</ref> Das Auslassen der Zigarette ist auch auf kompositorischer Seite problematisch, da Meitners Geste ins Leere führt und der Grund ihrer Handhaltung inexistent ist.
== Ereignisse seit der Aufstellung im Arkadenhof ==
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Sowohl für Lise Meitners als auch für [[Berta Karlik]]s Denkmal wurde mit Lasergravur und Glas gearbeitet, was für Denkmäler eher ungewöhnlich ist. Eine Ausnahme bildet ein von dem Künstler Dani Karavan (*1930) geschaffenes Werk mit dem Titel “Grundgesetz 49“ (1997-2000) im Bereich des Bundestages in Berlin, das aus einer Glaswand besteht, in die der Gesetzestext der 19 Grundrechtsartikel des deutschen Grundgesetzes gelasert ist.<ref>https://www.danikaravan.com/portfolio-item/germany-grundgesetz-49/, aufgerufen am 18.01.2019.</ref>
 
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Die Lasergravur oder auch Glasinnengravur/Vitrographie findet ansonsten vor allem im Bereich der Werbeindustrie und Fotografie Einsatz.
 
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Lise Meitner wurde auch ein Denkmal an der Humboldt-Universität zu Berlin gesetzt. Dort bestand eine ähnliche Ausgangssituation wie in Wien, mit bis 2006 nur zwei geehrten Wissenschaftlerinnen. 2013 schließlich entschied die Künstlerin Anna Franziska Schwarzbach (*1949) den für die Realisierung eines Denkmals zu Ehren Lise Meitners ausgerufenen Wettbewerb für sich. Das daraus entstandene Denkmal ist eine stehende Ganzkörperfigur in Lebensgröße aus Bronze, die auf einem aus Beton bestehenden Podest steht, in das eine schmale Stiege eingearbeitet ist.<ref>https://www.ub.hu-berlin.de/de/literatur-suchen/sammlungen/kustodie-neu/lise-meitner-denkmal, aufgerufen am 14.01.2019.</ref> Im Vergleich zu dem Berliner Denkmal, erscheint das im Arkadenhof der Universität Wien sachlicher und direkter in Bezug auf die Darstellung Lise Meitners. Wo bei Schwarzbachs Bronze das Wiedererkennen der Porträtierten neben der individuellen künstlerischen Bearbeitung vollzogen wird, spielt das Denkmal in Wien mehr mit den eigenen Materialien, als sich mit einer Neuinterpretation der äußerlichen Erscheinung Meitners abseits der Fotografievorlage aufzuhalten. Vielmehr werden die Eigenschaften des Glases genutzt, um ein durch die Gravur den Raum einnehmendes, sich aber mit der Transparenz des Glases gleichzeitig auch einfügendes Denkmal zu erhalten.
== Literatur ==
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== Quellen ==
 
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* https://www.mpg.de/11718069/lise-meitner-im-portraet
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* Lore Sexl/Anne Hardy, Lise Meitner, Hamburg 2002.
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* https://medienportal.univie.ac.at/uniview/wissenschaft-gesellschaft/detailansicht/artikel/die-denkmaeler-sind-ein-guter-anfang/
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* https://www.ub.hu-berlin.de/de/literatur-suchen/sammlungen/kustodie-neu/lise-meitner-denkmal
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* https://www.danikaravan.com/portfolio-item/germany-grundgesetz-49/
  
 
== Rezeption in der Presse ==
 
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''Charlotte Reuß''
  
 
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Version vom 4. Februar 2019, 19:57 Uhr

Abb. 1: Thomas Baumann, Denkmal Lise Meitner, Arkadenhof der Universität Wien, Nr. 161, 2016 enthüllt.

Das Denkmal für die Physikerin Lise Meitner (1878-1968) wurde von dem Künstler Thomas Baumann (*1967) für den Arkadenhof der Universität Wien geschaffen und am 30. Juni 2016 enthüllt.

Beschreibung

Das Denkmal für Lise Meitner trägt die Maiselnummer 161 und befindet sich im hinteren Teil des rechten Arkadenganges zwischen zwei Arkadenpfeilern. Es setzt sich aus fünfundzwanzig gleichseitigen Glaskuben (vier waagerecht, fünf senkrecht) zusammen, die parallel auf- und nebeneinander angeordnet sind. Zwischen den vier die Basis bildenden Kuben sind kleine Freiräume gelassen, die mit den horizontalen Schnittstellen der darauf gesetzten Kuben ein Raster bilden. Die Kanten der Kuben sind zu gesplitteten Bruchkanten herausgearbeitet.[1] Insgesamt ist die Formation etwa 50 cm hoch und 40 cm breit und steht auf einer schmalen Glasplatte mit demselben Grundriss. Diese liegt auf einem quadratischen Betonblock auf, der wiederum von einem im Durchmesser geringeren Betonsockel getragen wird. In die Glaskuben wurde mithilfe einer Lasergravur das dreidimensionale Abbild Lise Meitners, das sich über die Zwischenräume hinweg fortsetzt, eingearbeitet. Das Abbild geht auf eine Schwarzweißfotografie zurück, die von Meitners Schwägerin – der Frau ihres Bruders Walter Meitner (1891-1961) – Lotte Meitner-Graf (1899-1973) aufgenommen wurde.[2] Sie zeigt Meitner sitzend als Brustbild in Vorderansicht, ihre linke Hand an den rechten aufgestützten Ellenbogen gelegt. Der Blick Meitners geht seitlich rechts an der Kamera vorbei aus dem Bild. Meitner – auf der Aufnahme vermutlich um die sechzig Jahre alt –[3] trägt eine langärmelige dunkle, leicht glänzende Bluse mit einem hellen Schalkragen. Die dunklen Haare sind nach hinten gesteckt. Im Unterschied zu der fotografischen Vorlage auf der Meitner in ihrer rechten Hand eine brennende Zigarette hält, ist diese in der Lasergravur ausgelassen worden, sodass die Gestik der rechten Hand Meitners anlasslos erscheint. Durch die Transferierung der Fotografie in die Lasergravur sieht sich der Betrachtende beim Umgehen des Denkmals einem dreidimensionalen Abbild Meitners gegenüber, was eine Reduzierung des räumlichen Abstands und eine gesteigerte Unmittelbarkeit zur Folge hat. Die Transparenz des Glases, die nur von dem Abbild Meitners zurückbehalten wird, trägt ebenso zur Integration der Porträtierten in die Umgebung des Arkadenhofes bei. Ihr Name, sowie Geburts- und Sterbejahr sind auf einer Metallplakette vermerkt, die am Rande des Betonblocks auf der Seite des Arkadenganges angebracht ist.

Notizen zur dargestellten Person

Lise Meitner (* 7. November 1878 in Wien als Elise Meitner; † 27. Oktober 1968 in Cambridge, Vereinigtes Königreich) war eine bedeutende Kernphysikerin und an der Entdeckung der Kernspaltung beteiligt.

Entstehungsgeschichte

Das Denkmal für Lise Meitner entstand anlässlich der 650-Jahrfeier der Universität Wien und wurde am 30. Juni 2016 feierlich enthüllt. Neben Meitner wurden sechs weitere Wissenschaftlerinnen mit Denkmälern geehrt: Charlotte Bühler (1893-1974), Marie Jahoda (1907-2001), Berta Karlik (1904-1990), Grete Mostny-Glaser (1914-1991), Elise Richter (1865-1943) und Olga Taussky-Todd (1906-1995). Die detaillierte Entstehungsgeschichte wird in einem gesonderten Artikel behandelt: Entstehungsgeschichte der sieben Denkmäler für Wissenschaftlerinnen 2016

Kunsthistorischer Vergleich und Analyse

Wie auch bei anderen Denkmälern im Arkadenhof, etwa bei dem für Elise Richter, diente eine Fotografie als direkte Vorlage und fand durch eine Übersetzung in ein anderes Medium Eingang ins Werk. Thomas Baumann übernahm eine Fotografie Lise Meitners und fügte dieser durch die Lasergravur eine weitere räumliche Dimension hinzu, sodass sich der Eindruck eines dreidimensionalen Abbildes einstellt. Eine weitere Modifizierung, jedoch auf inhaltlicher Ebene, gegenüber der fotografischen Vorlage ist das Auslassen der Zigarette, die Meitner auf der Aufnahme in ihrer rechten Hand hält. Auf Nachfrage begründete der Künstler die Veränderung damit, dass die Zigarette nicht notwendiger Bestandteil des Porträts und auch aus Sicht einer Vorbildfunktion zu vernachlässigen sei.[4] Obgleich es sich letztlich um die Entscheidungsfreiheit des Künstlers handelt, kann darüber diskutiert werden, ob die Zigarette beziehungsweise das Rauchen ein Lise Meitner nicht abzusprechendes Charaktermerkmal war. So rauchte sie bis ins hohe Alter und versuchte mit 77 Jahren aus gesundheitlichen Gründen damit aufzuhören. In einem Brief vom 8. Mai 1955 berichtet sie J. Stross über ihr Vorhaben das Rauchen aufzugeben wie folgt: "Ich bin sehr stolz, daß ich seit dem 22. Jänner nicht eine einzige Zigarette geraucht habe. Aber ich weiß, daß ich mir trotzdem nicht wirklich das Rauchen abgewöhnt habe, ich habe zeitweise sehr große Lust auf eine Zigarette, aber wenn ich wieder anfange, dann bin ich vermutlich nicht charakterstark genug, es in vernünftigen Grenzen zu halten. Also ist es letzten Endes eine Charakterlosigkeit, auf die ich stolz zu sein behaupte. Wir Menschen sind kurios. "[5] Das Auslassen der Zigarette ist auch auf kompositorischer Seite problematisch, da Meitners Geste ins Leere führt und der Grund ihrer Handhaltung inexistent ist. Sowohl für Lise Meitners als auch für Berta Karliks Denkmal wurde mit Lasergravur und Glas gearbeitet, was für Denkmäler eher ungewöhnlich ist. Eine Ausnahme bildet ein von dem Künstler Dani Karavan (*1930) geschaffenes Werk mit dem Titel “Grundgesetz 49“ (1997-2000) im Bereich des Bundestages in Berlin, das aus einer Glaswand besteht, in die der Gesetzestext der 19 Grundrechtsartikel des deutschen Grundgesetzes gelasert ist.[6] Die Lasergravur oder auch Glasinnengravur/Vitrographie findet ansonsten vor allem im Bereich der Werbeindustrie und Fotografie Einsatz. Lise Meitner wurde auch ein Denkmal an der Humboldt-Universität zu Berlin gesetzt. Dort bestand eine ähnliche Ausgangssituation wie in Wien, mit bis 2006 nur zwei geehrten Wissenschaftlerinnen. 2013 schließlich entschied die Künstlerin Anna Franziska Schwarzbach (*1949) den für die Realisierung eines Denkmals zu Ehren Lise Meitners ausgerufenen Wettbewerb für sich. Das daraus entstandene Denkmal ist eine stehende Ganzkörperfigur in Lebensgröße aus Bronze, die auf einem aus Beton bestehenden Podest steht, in das eine schmale Stiege eingearbeitet ist.[7] Im Vergleich zu dem Berliner Denkmal, erscheint das im Arkadenhof der Universität Wien sachlicher und direkter in Bezug auf die Darstellung Lise Meitners. Wo bei Schwarzbachs Bronze das Wiedererkennen der Porträtierten neben der individuellen künstlerischen Bearbeitung vollzogen wird, spielt das Denkmal in Wien mehr mit den eigenen Materialien, als sich mit einer Neuinterpretation der äußerlichen Erscheinung Meitners abseits der Fotografievorlage aufzuhalten. Vielmehr werden die Eigenschaften des Glases genutzt, um ein durch die Gravur den Raum einnehmendes, sich aber mit der Transparenz des Glases gleichzeitig auch einfügendes Denkmal zu erhalten.

Quellen

Rezeption in der Presse

Einzelnachweise

  1. https://medienportal.univie.ac.at/uniview/wissenschaft-gesellschaft/detailansicht/artikel/die-denkmaeler-sind-ein-guter-anfang/, aufgerufen am 28.11.2018.
  2. https://www.mpg.de/11718069/lise-meitner-im-portraet, aufgerufen am 11.12.2018.
  3. vgl. Lore Sexl/Anne Hardy, Lise Meitner, Hamburg 2002, S. 99.
  4. Kontakt mit Künstler Thomas Baumann, Jänner 2019
  5. zitiert nach Lore Sexl/Anne Hardy, Lise Meitner, Hamburg 2002, S. 129.
  6. https://www.danikaravan.com/portfolio-item/germany-grundgesetz-49/, aufgerufen am 18.01.2019.
  7. https://www.ub.hu-berlin.de/de/literatur-suchen/sammlungen/kustodie-neu/lise-meitner-denkmal, aufgerufen am 14.01.2019.

Charlotte Reuß