Denkmal Karl von Czyhlarz

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Abb. 1: Denkmal für Karl von Czyhlarz im Arkadenhof
Abb. 2: Plan Maisel 2007

Folgender Artikel befasst sich mit dem Denkmal des Juristen Karl von Czyhlarz (Abb.1). Dieses wurde als Relief von dem österreichischen Bildhauer Alfred Hofmann geschaffen und 1927 enthüllt. Der Aufstellungsort ist anhand der Katalogisierung Thomas Maisels ersichtlich. Es ist mit der Nummer 1 versehen worden (Abb.2).

Beschreibung

Es handelt sich um einen in hochrechteckigem Format angefertigten Kunstguss. Drei unterschiedlich große Marmorplatten bilden das Fundament, sowie zugleich eine Rahmung für das eherne Porträt. Diese nehmen in ihrer Größe linear um wenige Zentimeter ab, Der Künstler stellt Ritter Karl von Czyhlarz mit einem Kopfbild im Profil dar. Den Blick richtet Czyhlarz in das Hofinnere. Er wird sehr realistisch gezeigt. Markant stechen dessen Nase, das verhältnismäßig groß wirkende Ohr, sowie alterstypische "Ministerwinkel" (auch bekannt als "Geheimratsecken" bekannt). Sowohl Haarwuchs, als auch Gesichtszüge wurden ebenfalls mit hohem Realitätsgrad dargestellt.

Im Gegensatz zu den reifen Zügen des Juristen steht der jugendlich wirkende Hals.

In großen Lettern werden Name, Stand, Lebensdaten sowie die Professur des Dargestellten angegeben.


Notizen zur dargestellten Person

Karl Ritter von Czyhlarz wurde am 17.8.1833 in Lobositz (Tschechien) geboren und verstarb am 21.7.1914 in Wien. Er war Professor für römisches Recht sowohl in Wien, als auch in Prag. Bekannt wurde Czyhlarz unter anderem auch durch seine zahlreichen Schriften auf dem Gebiet des römischen Rechts, welche bis heute zur Standardliteratur in diesem Rechtsgebiet zählen. Ab 1898 war er des weiteren Mitglied des k.k.Reichgerichts. [1]

Entstehungsgeschichte

Kunsthistorische Analyse und Vergleich

Im Gegensatz zu den Darstellungen etwaiger anderer Juristen, wie die des Julius Glaser oder Karl Anton von Martini findet man keinerlei Hinweise in Form von Attributen (abgesehen von der Inschrift), die auf seine Profession oder Professur hinweisen.

Ereignisse seit Aufstellung im Arkadenhof

Seit der Aufstellung im Arkadenhof sind keine nennenswerten Ereignisse bekannt.

Einzelnachweise

  1. Maisel 2007, S. 29

Literatur

  • Maisel 2007: Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze, Wien 2007
  • "Meister 1934": Richard Meister, Ruhmeshalle der Wiener Universität, Wien 1934


Quellen

Theresa Rosner 2014