Denkmal Hans Molisch

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Abb. 1: Denkmal für Hans Molisch, Kopie einer Büste Franz Seiferts, Detail, 1950, Bronzebüste auf Mannersdorfer Kalkstein-Sockel, Arkadenhof der Universität Wien.
Abb. 2: Lage des Denkmals, Nr. 25, Plan des Arkadenhofes der Universität Wien, Maisel 2007.
Abb. 3: Denkmal für Hans Molisch, Kopie einer Büste Franz Seiferts, 1950, Bronzebüste auf Mannersdorfer Kalkstein-Sockel, Arkadenhof der Universität Wien.

Die Porträtbüste des bedeutenden österreichischen Pflanzenphysiologen Hans Molisch (1856-1937) wurde am 8. Dezember 1950 im Arkadenhof der Universität Wien aufgestellt. Es handelt bei dem Denkmal für Hans Molisch um die Kopie einer Büste aus dem Pflanzenphysiologischen Institut von Franz Seifert (1866-1951), welche noch zu Lebzeiten des Biologen entstanden ist. Letztere wird auch heute noch im - nun anstelle des ehem. Pflanzenphysiologischen Instituts befindlichen - Faculity Center of Ecology verwahrt.

Beschreibung

Über rechteckigem Grundriss erhebt sich ein grauer Sockel aus geschliffenem Mannersdorfer Kalkstein, welcher die bronzene Büste Hans Molischs trägt (Abb. 3).[1] Der äußerst kurze Büstenabschnitt ist Richtung Sockel annähernd gerade abgeschlossen. Er beschränkt sich auf einen Kopf mit Hals und auf einen fragmentarischen Oberkörper ohne Schultern. Die Kleidung ist zeitgenössisch und besteht aus Anzug mit Hemd und Krawatte. Der ehemalige Rektor der Universität Wien ist in strenger Frontalität wieder gegeben. Der leere Blick folgt antik klassizierendem Ideal. Markante kräftige Augenbrauen sind zu einem ernsten Gesichtsausdruck zusammengezogen und bilden in ihrer Mitte eine leichte Furche. Eine gerade gewachsene Nase leitet zu dem, an den Seiten leicht abwärts geneigten Mund über. Das Kinn zeigt eine deutlich ausgeprägte Kinnfurche. Die Seitenansicht verrät ein leichtes Doppelkinn (Abb. 4).

Abb. 4: Denkmal Hans Molisch, Kopie einer Büste Franz Seiferts, Profil, 1950, Bronzebüste auf Mannersdorfer Kalkstein-Sockel, Arkadenhof der Universität Wien.

Das schemenhafte, zu einzelnen Blöcken zusammengefasste gewellte Haar, wie auch die angedeuteten Koteletten verschmelzen an weichen Übergängen mit der Haut des Gelehrten. Die goldene Inschrift im oberen Drittel des Sockels beherbergt Namen, Lebzeit und Professur des Dargestellten sowie seine Lehrzeit am Pflanzenphysiologischen Institut der Universität Wien. In Majuskeln steht dort: „HANS MOLISCH (/) GEB. 1856 (/) GEST. 1937 (/) PROFESSOR DER BOTANIK (/) 1909 – 1928“. An der rechten Seite der Büste prangt die Inschrift „Franz Seifert Wien“.

Notizen zur dargestellten Person

Hans Molisch,(* 6. Dezember 1856 in Brünn; † 8. Dezember 1937 in Wien) war ein österreichischer Botaniker und Pflanzenphysiologe, der sich mit der mikroskopisch-experimentellen Botanik befasste.

Entstehungsgeschichte

Am 8. 12. 1947, dem 10. Todestag Hans Molischs, war die zeitliche Voraussetzung für die Errichtung eines Denkmals zu Ehren des Pflanzenphysiologen im Arkadenhof der Universität Wien gegeben.[2] Zwei Jahre danach, am 12.12.1949, wurde von Karl Höfler, dem damaligen Vorstand des Pflanzenphysiologischen Instituts an den Akademischen Senat (im Wege des Dekanats der Philosophischen Fakultät der Universität Wien) der Antrag zur Errichtung eines Denkmals im Arkadenhof der Universität Wien gestellt.[3] Das Denkmal Molischs sollte als Abguss der bereits zu Lebzeiten entstandenen Büste Molischs aus dem Pflanzenphysiologischen Institut erfolgen.[4] Am 9. 1. stimmte der Akademische Senat der Errichtung zu. Über eine Wahl des Aufstellungsortes, sowie über die Art und Weise der Aufstellung solle die Artistische Kommission entscheiden.[5]

In der Sitzung des Akademischen Senats vom 26. 1. 1950 in der Rektorskanzlei der Universität Wien wurde unter dem Vorsitz des damalg. Rektors der Universität Wien, Prof. Dr. Richard Meister, der Vorschlag der Artistischen Kommission angenommen und der Platz der Büste folgendermaßen festgelegt: im linken Arkadentrakt (vom Betrachter aus) links vom Bruckner-Monument. Der Beschluss fiel auch, das herzustellende Duplikat der Büste aus dem Pflanzenphysiologischen Institut um 12 cm zu kürzen, zu welchem Zweck man vor hatte, die Vereinigten Metallwerke Erdbergerlände zu bemühen.[6] Die Bronze- und Metallgießerei Rudolf Janecek (Wien 8) übernahm die Originalbüste für sechs Wochen, um einen Bronzeabguss zu fertigen.[7] Der Metallbildhauer Vinzenz Janouschek (Wien 14) kümmerte sich um das Ziselieren und Patinieren der Büste.[8] Die Steinmetzfirma Eduard Hauser (Wien 9), welche an Steinmetzarbeiten zahlreicher Ringstraßenbauten mitwirkte, wurde mit der Anfertigung des Sockels samt Beschriftung beauftragt und montierte im Anschluss die Büste.[9] Das Bundesministerium für Unterricht finanzierte die gesamte Errichtung des Denkmals.[10] Die Gesamtkosten wurden anfangs auf 4.000 Schilling geschätzt, beliefen sich letztendlich jedoch auf 4.500 Schilling.[11]

Die Enthüllung des Denkmals erfolgte am 8. 12. 1950, zum 13. Todestag Molischs.[12]. Der akademischen Gedenkfeier zu Ehren Molischs im Senatssaal der Universität Wien folgte die eigentliche Enthüllung der Büste im Arkadenhof. Angehörige Molischs, darunter auch sein Sohn Fritz Molisch waren zugegen. Molischs ältester wissenschaftlicher Freund, der Botaniker Erich Tschermak von Seysenegg (Sohn des Mineralogen Gustav Tschermak von Seysenegg, welchem im Arkadenhof der Universität Wien ein Reliefbildnis gewidmet wurde) sprach im Namen der Österr. Akademie der Wissenschaften und der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft Wien und eröffnete neben der Forscherperson einen Blick auf den Menschen Hans Molisch.[13]

Kunsthistorischer Vergleich und Analyse

Abb. 5: Franz Seifert, Denkmal Siegfried Marcus, 1932, Resselpark, 4. Wiener Gemeindebezirk.
Abb. 6: Franz Seifert, Denkmal Siegfried Marcus, 1932, Detail Knopf, Resselpark, 4. Wiener Gemeindebezirk.
Abb. 9: Franz Seifert, Denkmal Simon Stampfer, 1903, Fassade des Hauptgebäudes der Technischen Universität, 4. Wiener Gemeindebezirk.
Abb. 12: Franz Seifert, Denkmal Eduard Suess, 1928, Schwarzenbergplatz, Wien.
Abb. 13: Franz Seifert, Denkmal Jakob Reumann, Republikdenkmal, 1928, Wien.

Betrachtet man Büsten Seiferts aus der Nähe, wird ersichtlich, dass sich in ihrer Gesamtheit immer wieder folgende Gestaltungsprinzipien herauskristallisieren: Das Gesicht ist oftmals sehr präzise bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Die Präzision der Ausarbeitung wie auch die Plastizität nehmen Richtung Gewandung etwas, teilweise auch stark ab. Aufgeweichte Konturen bestimmen vor allem den Haaransatz, wie auch die Struktur des Haars. Die Kleidung wirkt in einigen seiner Büsten so, als würde sie am Körper kleben, da die einzelnen Gewandschichten nicht viel Raum ein nehmen. Durch ein Fehlen jeglicher, die Plastizität steigernder Hinterfangungen an jenen Stellen wo eine Kleiderschicht optisch den Eindruck vermitteln sollte über der anderen zu liegen, erweckt die Gewandung den Eindruck nur eine einzelne Schicht zu sein, die dem Porträtierten übergeworfen wurde. An der Büste Molischs sehen wir das sehr deutlich, ebenso an einer von Seifert für den Resselpark gestalteten Büste, namentlich jener Siegfried-Marcus' (Abb. 5). In einer Detailansicht zeigt sich, dass die Knöpfe wie angeklebt sind (Abb. 6). Auch an den Büsten Jan Ingen-Housz' und Julius von Wiesners im Arkadenhof wirken die Knöpfe weniger plastisch, sondern viel mehr wie papierdünne collageartig aufgeklebte Kreise bzw. Ovale (Abb. 7). An der Büste Molischs, wie auch an der Büste Jan Ingen-Housz' ist zusätzlich eine Stilisierung der Gewandung sehr auffallend, die mit der äußerst detaillierten Ausarbeitung des Gesichts stark kontrastiert (Abb. 8).

Eine interessante Situation findet sich bei Seiferts Büsten oft am Abschluss der Büste zur Seite und nach unten hin Richtung Sockel. Nur selten begegnet uns bei seinen Büsten ein gerader Abschluss, wie jener des bereits genannten Denkmals Julius von Wiesners. Die von Seifert gefertigte gerade abgeschnittene Büste Simon Stampfers an der Hauptfassade der TU nimmt eine Sonderstellung ein, da das Büstenprogramm der TU-Hauptfassade starken Reglementierungen unterlag und eine Vereinheitlichung der Büsten in Form des antiken Hermentypus verlangte (Abb. 9). Viel häufiger jedoch präsentiert sich bei Seiferts Büsten ein ungleichförmiger spannender Abschluss. Im Falle Molischs wird die Büste an der Stelle, an der die Schulter in die seitliche Halsmuskultur übergeht, in unregelmäßiger Kontur abgeschnitten. Die untere Kontur folgt einer Rundung, welche in einer unlogischen Relation zur Kleidung Molischs konstruiert ist. Seitlich leicht eingezogen führt ein asymmetrischer schräg senkrechter blockhafter Fortsatz die Büste Richtung Sockel, wo sie in bewegter Grundlinie aufliegt. Auch hier bietet die Büste Housz' eine ähnliche Situation: Auch sie ist in unregelmäßiger Kontur abgeschlossen, die im Zentrum in einer Rundung kulminiert und nach unten hin seitlich eingezogen blockhaft abschließt. Unterschiede zeigen sich darin, dass die Abschneidung der Gewandung insgesamt logischer erscheint als bei dem Denkmal Molischs, zumal der Abschluss der Büste Housz' auch an die gängige runde Abschließung mancher Schulterstücke erinnert. Die ungleichmäßige Kontur belebt bei beiden Beispielen den Gesamteindruck der Büste sehr stark und verstärkt den fragmentarischen Charakter.

Beim Marcus-Denkmal im Resselpark folgt der Abschluss der Büste der Form eines Trapezes, ist jedoch abermals in seiner Kontur überaus unregelmäßig. Eine solche - die Bruchhaftigkeit und die Materialität des Steins betonende - Fertigung sehen wir auch am Denkmal Friedrich Hasenöhrls im Arkadenhof (Abb. 10). Hier erfolgte schon nach der Fertigung des Halses der Abschluss der Büste. Die Kontur des Halses schmiegt sich hier in ebenso abgerundeter unregelmäßiger Form an die Konsole an, auf der der Hals platziert ist. An letzteren schließt unten und hinten ein annähernd senkrechter abermals seitlich leicht eingezogener Bereich an, der den hier verwendeten unpolierten Stein in blockhafter Rohform zeigt (Abb. 11). Auch das von Seifert gefertigte Denkmal zu Ehren Eduard Süss' am Schwarzenbergplatz ist in diesem Kontext zu nennen, sowie die im Rahmen des Republikdenkmals neben dem Parlament ausgeführte Büste Jakob Reumanns (Abb. 12 - Abb. 13). In Wien Margareten finden wir jedoch auch eine gerade abgeschnittene Büste desselben im Reumannhof.

Der vollkommen leere Blick bei der Büste Molischs, welcher antik klassizierenden Ideals ist, nimmt unter Seiferts Werken im Arkadenhof eine Sonderstellung ein. Auch die Büsten Simon Stampfers, und Siegfried-Marcus' im Resselpark haben ausgebildete Pupillen und eine deutliche Blickrichtung. Die zeitgenössische Gewandung - Seifert fertigte die Originalbüste des ehem. Pflanzenphysiolog. Instituts zu Lebzeiten Molischs an - steht im krassen Gegensatz zu der historisierend auf die Antike zurückgreifende Wahl einer Porträtierung mit vollkommen leerem Blick. Eine strenge Frontalität wie wir sie bei der Büste Molischs vorfinden, ist unter Seiferts Werken im Arkadenhof sonst noch bei den Denkmälern Hasenöhrls und Guido Goldschmiedts vorzufinden. Auch die Büste Simon Stampfers zeigt einen streng frontal ausgerichteten Kopf.

Auffallend ist die vollkommen unterschiedliche Pupillengestaltung im Œuvre Seiferts. Auch unter jenen Büsten Seiferts die ausgearbeitete Pupillen haben, variiert der Künstler stark in der Gestaltungsweise. Unterschiedliche Stilisierungsgrade, Verschiedene Wechsel an hervor- und zurücktretendem Stein innerhalb des Auges, unterschiedliche Reliefhöhen zeugen von dem enormen Reservoir an Gestaltungsmöglichkeiten ein und desselben Künstlers und zeichnen Seifert als Künstler aus, der im Sinne eines Lexikons sehr viele Einträge zu ein und demselben Begriff, hier die Pupillenwiedergabe, abgelegt hat und der aus dieser Vielfalt an Möglichkeiten im Sinne eines Repertoirs schöpft. Seiferts Schaffen ist somit auch intern in Details deutlich differenziert und erweist sich in seiner Vielfalt als äußerst spannend und bereichernd.

Auch die Signatur des Künstlers variiert in ihrer Ausführung und reicht von FRANZ SEIFERT WIEN (Denkmal Hans Molisch) über FRANZ SEIFERT + Schaffensdatum (Denkmal Julius von Wiesners), F. SEIFERT (Denkmal Guido Goldschmiedt, Denkmal Auguste Fickert im Türkenschanzpark), FRANZ SEIFERT FEC. (=fecit, Denkmal Siegfried Markus) bis hin zu einer bloßen Wiedergabe seines Nachnamens (Denkmal Friedrich Hasenöhrl). Eine solche Vielfalt steht etwa entgegen einem Künstler wie Ferdinand Welz, der die in dem Artikel über das Denkmal Hans Kelsen vorgestellten Werke einheitlich mit WELZ signiert.

Ereignisse seit der Aufstellung im Arkadenhof

Am 6. 12. 1956, genau sechs Jahre nach der Aufstellung der Büste im Arkadenhof, wurde im Senatssaal der Universität Wien eine, von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, wie auch von der Philosophischen Fakultät der Universität Wien organisierte Gedenkfeier anlässlich Molischs hundertstem Geburtstag abgehalten, zu der das Denkmal Molischs mit frischen Blumen geschmückt wurde.[14]

Quellen

  • Maisel 2007: Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien, Wien 2007, S. 42.
  • UAW Senat S 222.8: Molisch, Hans: Errichtung eines Denkmals im Arkadenhof der Universität Wien, 1949.11.29 - 1951.01.08 (Akt)

Rezeption in der Presse

Karl Höfler, An Molisch's hundertstem Geburtstag, in: Phyton. Annales Rei Botanicae, 7, 1957, S. 199-205. Als PDF verfügbar auf der Homepage des Oberösterreichischen Landesmuseums: http://www.landesmuseum.at/datenbanken/digilit/?litnr=30081

Einzelnachweise

  1. Das Material des Sockels geht aus der im Universitätsarchiv Wien befindlichen Abschrift eines Briefs des Rektors an die für die Ausarbeitung des Sockels verantwortliche Firma Eduard Hauser hervor. In diesem Brief wird von Seiten des Rektors weiters darauf hingewiesen, dass der Sockel "in ungefähr gleicher Grösse und Ausführung wie bei dem Denkmal für Professor Wegscheider anzufertigen" sei. UAW: Senat S 222.8, Akt 18, Brief des Rektors an die Firma Eduard Hauser, Steinmetzmeister (Wien, IX., Spitalgasse Nr. 19), vom 13. November 1950 (Abschrift).
  2. UAW: Senat S 222.8, Akt 2, An den Akademischen Senat im Wege des Dekanates der Philosophischen Fakultät der Universität Wien: Antrag auf Errichtung eines Denkmals im Arkadenhof der Universität Wien für Hans Molisch, 12.12.1949.
  3. UAW: Senat S 222.8, Akt 2, An den Akademischen Senat im Wege des Dekanates der Philosophischen Fakultät der Universität Wien: Antrag auf Errichtung eines Denkmals im Arkadenhof der Universität Wien für Hans Molisch, 12.12.1949.
  4. UAW: Senat S 222.8, Akt 2, Benachrichtigung des Dekans der Philosophischen Fakultät der Universität Wien, Hr. Leitner, an den Hohen Akademischen Senat der Universität Wien, 20.12.1949.
  5. UAW: Senat S 222.8, Akt 4, Brief des Rektors der Universität Wien (Richard Meister) an den Dekan der Philosophischen Fakultät, 21.1.1950.
  6. UAW: Senat S 222.8, Akt 5, Sitzungsprotokoll der Artistischen Kommission des Akademischen Senats vom 26.1.1950.
  7. UAW: Senat S 222.8, Akt 11, Brief des Rektors der Universität Wien, Richard Meister, an die Bronze- und Metallgiesserei Rudolf Janecek, Abschrift.
  8. UAW: Senat S 222.8, Akt 15, Brief des Rektors an Franz Suda, Verwahrer der vom Bundesministerium für Unterricht flüssig gemachter 2.000 S. zwecks Überweisung eines Teilbetrags an Vinzenz Janouschek.
  9. UAW: 222.8, Akten 18 und 22.
  10. UAW: 222.8, Akten 10a und 21. Das Bundesministerium (Minister Hurdes) sagt am 17.Mai 1950 eine Unterstützung von 2000 S. zu und Ende November eine weitere Unterstützung von 2600 S.
  11. UAW: 222.8, u.a. Akt 2, An den Akademischen Senat im Wege des Dekanates der Philosophischen Fakultät der Universität Wien: Antrag auf Errichtung eines Denkmals im Arkadenhof der Universität Wien für Hans Molisch, 12.12.1949.
  12. UAW: Senat S 222.8, Akt 24, Einladungskarte zur Gedenkfeier für Prof. Dr. Hans Molisch und der darauf folgenden Enthüllung des Denkmals im Arkadenhof der Universität Wien
  13. UAW: Senat S 222.8, Akt 31, Mitteilung über die am 8. Dezember 1950 stattgefundene Feier anlässlich der Enthüllung eines Denkmales für Prof. Dr. Hans Molisch im Arkadenhofe an die Redaktion der Wiener Univ.-Zeitung durch das Rektorat, am 11. 12. 1950.
  14. Höfler 1957, S. 199.

Literatur

  • Maisel 2007: Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien, Wien 2007, S. 42-43.
  • Höfler 1957: Karl Höfler, An Molisch's hundertstem Geburtstag, in: Phyton. Annales Rei Botanicae, 7, 1957, S. 199-205.

Weblinks

Überaus umfangreiches, von der Oberösterreichischen Landesbibliothek zu Hans Molisch herangetragenes Material, siehe http://www.zobodat.at/D/runD/D/cacheD/personen_details.php?nr=18915


Stefanie Pernicka, Katharina Schmidt