Denkmal Emil Zuckerkandl

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Abb. 1: Anton Hanak, Denkmal für Emil Zuckerkandl, Arkadenhof der Universität Wien. Quelle: Unidam
Abb. 2: Lage des Denkmals, Nr. 85, Plan des Arkadenhofes der Universität Wien, Maisel 2007.

Das Denkmal für den Mediziner Emil Zuckerkandl (1849-1910) wurde von dem Bildhauer Anton Hanak (1875-1934) für den Arkadenhof der Universität Wien geschaffen und am 5. April 1924 enthüllt.

Beschreibung

Abb. 3: Postament von Zuckerkandls Denkmal im Arkadenhof

Das bronzene Denkmal des Anatomen sticht als freistehende Plastik im Arkadenhof - neben der Statue für Leo Graf von Thun und Hohenstein - aus den Reihen der Denkmälern hervor. Im Gegensatz zum Denkmal des Grafen von Thun und Hohenstein, ist die Figur Zuckerkandls jedoch lebensgroß und als Kniestück gezeigt. Auffällig ist auch die eher niedrige Anbringung des Denkmals. Ein vergleichender Blick in den Arkadenhof lässt erkennen, dass die anderen Denkmäler eher in einer erhöhten Position angebracht worden sind.

Sonderbar bei diesem Denkmal ist die Dynamik der Figur Zuckerkandls. Sie vollzieht eine weite Schrittbewegung nach vorne, sowie eine ungewöhnliche Gebärde. Das Schreiten nach vorne beziehungsweise die Körperlichkeit Zuckerkandls wird durch den Faltenwurf des Seziermantels und dessen Gürtel hervorgehoben. Den linken Arm hält Zuckerkandl vor sich und spreizt dabei stark Mittelfinger von Ringfinger. Zeige- und Mittelfinger des rechten Arms scheinen hingegen am linken emporzugleiten und erwecken so den Eindruck eines erklärenden Gestus. Die Erklärungen beziehen sich vermutlich auf die Muskulatur des freigelegten, linken Unterarms. Dennoch wirkt die Geste sehr theatralisch und fast künstlich.

Die Figur des Anatomen steht auf einem niedrigem, grauem Sockel aus Salzburger Marmor (Abb. 3). Die goldene Inschrift auf der Vorderseite des Sockels, die für das Auge des Betrachters leicht abgeschrägt wurde, lautet: EMIL ZUCKERKANDL. PROFESSOR DER ANATOMIE. 1882-1910. Signiert und datiert hat Hanak das Denkmal auf dem rechten Knie Zuckerkandls (Abb. 4).

Abb. 4: Anton Hanak, Denkmal Emil Zuckerkandl (Detail: Signatur), 1923, Arkadenhof der Universität Wien. Quelle: Cigdem Özel.
Abb. 5: Emil Zuckerkandl. Fotografie, um 1900. Quelle: Austria-Forum [6]

Notizen zur dargestellten Person

Emil Zuckerkandl (1849-1910, Abb. 5) war ein außergewöhnlicher Gelehrter seiner Zeit. Dank seiner wissenschaftlichen Arbeit im Bereich der Anatomie der Nasenhöhlen konnte sich die moderne Rhinologie entwickeln. Seine Frau Bertha, Tochter des Verlegers Moritz Szeps, spielte im Wiener Kulturleben eine tragende Rolle. In ihrem Salon verkehrte die damalige künstlerische und wissenschaftliche Elite Österreichs.

Entstehungsgeschichte

Abb. 6: Abguss der Totenmaske von Emil Zuckerkandl, Wien, Josephinum. Bildnachweis: Wien, Josephinum
Abb. 7: Anton Hanak, Tonmodell zum Denkmal für Emil Zuckerkandl, um 1919-20. Quelle: Friedrich Grassegger/Wolfgang Krug (Hg.), Anton Hanak (1875-1934), Wien/Köln/Weimar 1997, Abb. 298.
Abb. 8: Anton Hanak, Abguss eines Tonmodells für das Denkmal von Emil Zuckerkandl, lackierter Gips, um 1921/22, Museum Langenzersdorf. Quelle: Museum Langenzersdorf

Der Professor der Anatomie Julius Tandler teilte dem Collegium der Medizinischen Fakultät der Universität Wien am 25. Februar 1914 mit, dass die Angehörigen Prof. Emil Zuckerkandls sein Andenken durch die Errichtung eines Denkmals ehren wollen.[1] Tandler muss hiermit wohl den in Berlin lebenden Bruder von Emil, Viktor Zuckerkandl, gemeint haben. Es schlossen sich außerdem amerikanische Schüler von Zuckerkandl bei der Finanzierung des Denkmals an.[2] Das Collegium hat dem Vorschlag einstimmig am 20. Jänner 1915 zugestimmt und wandte sich anschließend an den Akademischen Senat.[3] Obwohl ein Denkmal nach den Senatsbestimmungen erst nach Ablauf von fünf Jahren nach dem Tode des zu Verewigenden genehmigt wurde, stimmte der Senat am 19. Februar 1915 der Errichtung eines Denkmals prinzipiell zu.[4]

Im Juni 1915 erteilte die Frau des Professors, Berta Zuckerkandl-Szeps, Hanak den Auftrag.[5] Der Bildhauer legte noch im selben Jahr das Konzept für das Denkmal dem Akademischen Senat vor: die Figur soll ein Symbol der genialen Kraft darstellen und die Gesichtszüge Zuckerkandls tragen. Der Leib ist durch ein Gewand verhüllt es werden bloss der Kopf Hals ein Teil der Brust und die beiden Arme in ihrer von Gott geschaffenen Schönheit sichtbar sein.[6] Um die Gesichtszüge des verstorbenen Anatomen so realitätsnahe wie möglich widerzugeben, orientierte Hanak sich an der Totenmaske von Zuckerkandl (Abb. 6), die er aus dem Besitz von Carl Moll erhielt. Hanak schuf zunächst ein Modell nach der Totenmaske in Form eines Hochreliefs aus Gips.[7] Das Hochrelief im Niederösterreichischen Landesmuseum dient zunächst zum Festhalten der Physiognomie Zuckerkandls. Hanak hat jedoch sein Modell für die Weiterverarbeitung als Denkmal bereits vorbereitet. Die Augen sind weit geöffnet, der Bart stilisiert und die Schlaffheit der Haut von der Totenmaske zurückgenommen. Die Übernahme der Physiognomie von Zuckerkandl am Denkmal von der Totenmaske hat dazu geführt, dass das Gesicht des Anatomen im Unterschied zum restlichen Körper starr wirkt. Dies wurde bereits von der zeitgenössischen Kritik beobachtet. Max Ermes schrieb zum Beispiel am 10. April 1924 über das Denkmal im Arkadenhof der Universität: Der Kopf bleibt leer und nichtssagend.

1917 hatte Hanak bereits zwei kleine Gipsmodelle geschaffen, die auf einer Fotografie im Atelier des Künstlers zu sehen sind.[8] Lange Zeit ist das Projekt jedoch nicht über Studien und Skizzen hinausgegangen, so dass Bertha Zuckerkandl sich gezwungen sah bei Hanak in einem Brief nachzufragen, ob er entschlossen sei bis Mai das Denkmal der Universität zur Verfügung zu stellen.[9] 1918 wurde dann erstmal ein Tonmodell (Abb. 7) vollendet, an dem im Winter 1920/21 immer noch weiter gearbeitet wurde.[10] In der Kunstschau 1921 konnte schließlich das Denkmal - vermutlich noch in einem Zwischenstadium - im Wiener Künstlerhaus besichtigt werden. Hans Ankwicz-Kleehoven hob das Denkmal in einer Rezension der Ausstellung in der Wiener Zeitung besonders hervor: [...] das geistvoll belebte Standbild eines Gelehrten, das neben Hanaks hochinteressanten Ausdrucksstudien wohl das sehenswerteste Objekt der Ausstellung bildet, [...].[11] Im Museum Langenzersdorf hat sich noch ein Abguss aus bronziertem Gips nach einem Tonmodell aus dem Jahre 1920/1921 erhalten (Abb. 8). Es könnte sich hierbei um das Modell handeln, dass in der Kunstschau 1921 gezeigt wurde. Auf jeden Fall ist es mit dem fertigen Denkmal identisch. Hanak wollte vermutlich die Wirkung seines Werkes sehen. Hierfür spricht auch die Einfärbung des Gips in bronzener Farbe.

Der fertige Bronzeguss samt Sockel konnte hingegen erst ab dem 2. Juli 1923 im Atelier (II Prater) Hanaks besichtigt werden.[12] Am 5. April 1924 fand schließlich die feierliche Enthüllung des Denkmals statt.[13]

Kunsthistorischer Vergleich und Analyse

Anton Hanak soll Aufträgen gegenüber skeptisch gestanden haben, weil sie seine künstlerische Freiheit einschränkten. Jedoch konnte er sie aus finanziellen Gründen auch nicht abweisen. Diese Einschränkung der Freiheit trifft umso mehr bei Porträts zu, da hier der Auftraggeber oder jemand aus seinem Bekanntenkreis selbst zum Gegenstand des Kunstwerks wird. Deshalb bevorzugte Hanak bei Denkmälern laut Wolfgang Krug in der Regel allegorische Darstellungen vor Porträts.[14]

Bei Zuckerkandls Denkmal im Arkadenhof ließ der Bildhauer beide Gattungen eins werden. Das Denkmal ist einerseits ein Porträt Zuckerkandls und die Porträtähnlichkeit ist nicht etwa mittels Fotografien gewährleistet , sondern mittels der Totenmaske.[15] Die dynamische Bewegung des Anatomen, der im Begriff ist seinen Schülern die Muskulatur des Unterarms zu erklären, ist zunächst wiederum ein praxisbezogener Gestus.[16] Andererseits ließ Hanak in das Denkmal des Anatomen auch allegorische Momente einfließen. Laut Hedwig Steiner, nannte Hanak selbst die Figur Zuckerkandls "der Anatom".[17] In diesem Sinne lässt sich sein Werk auch als eine Allegorie auf den Anatomen begreifen. Zuckerkandls Figur gewinnt also durch die augenblickliche Erstarrung der Bewegung eine weitere Bedeutungsebene.

Wie aus der Entstehungsgeschichte hervorgeht, erfuhr das Denkmal vor der Ausführung der letzten Fassung mehrere Wandlungen und daher zahlreiche Vorstudien. Vergleicht man das Tonmodell (Abb. 7) mit dem fertigen Denkmal, so ist eindeutig eine Dynamisierung der Figur festzustellen. Erscheint der Anatom beim Tonmodell steif und unbeweglich, so ist Zuckerkandl in der bronzenen Fassung in einer Schrittbewegung begriffen. Sein Gewand ist außerdem greifbarer gestaltet und schmiegt sich an seinen Körper. Die bewegte und ausdrucksvolle Gestik spielt beim fertigen Denkmal außerdem eine tragende Rolle. Nicht mehr das Zeigen auf die Anatomie des Unterarmes steht im Vordergrund - beim Tonmodell nochmal zugespitzter, da alleine der Zeigefinger das Zeigen übernimmt - sondern die Expressivität des Gestus. Die Eleganz der Haltung beim fertigen Denkmal erweckt fast den Eindruck Zuckerkandl vollführe einen Tanz. Vermutlich geht diese Dynamisierung der Figur Zuckerkandls auf Erzählungen von Julius Tandler zurück, der selbst dessen Schüler war. Der Professor hielt laut Tandler seinen Vortrag auf sehr mitreißende Weise.[18] Ähnliches berichtet die Neue Freie Presse anlässlich der Enthüllungsfeier: [...] legte er [Zuckerkandl] auf Aeußerlichkeiten wenig Gewicht und bewegte sich im Hörsaal so ungezwungen, als ob er sich in einem kleinem Freundeskreise befände [...][19]

Den Körper als Ausdrucksmittel für ein Porträt der Seele zu verstehen, ist ein Gestaltungsprinzip, das Hanak von Auguste Rodin (1840-1917) kannte. Dessen bahnbrechende Denkmalgruppe Die Bürger von Calais wurde 1901 in der IX. Ausstellung der Wiener Secession gezeigt. In diesem Werk verkörpern sechs Männer unterschiedliche psychische Gemütszustände wie Niedergeschlagenheit, Schicksalsergebenheit, Fassungslosigkeit und Trotz.[20] Gebärde und Haltung (Abb. 9) werden zu einem Spiegelbild der Seele. Rodin konzentrierte sogar diese Auffassung in Werken wie Das Geheimnis (Abb. 10) oder die Kathedrale. Diese zur eigenständigen Skulptur gewordenen Gebärden werden in verdichteter Form zu reinen Ausdruckträgern. Hanaks Werke wie Der letzte Mensch (Abb. 11), der brennende Mensch, der Wendepunkt oder die gebrochene Kraft zeugen laut Stephan Koja und Sylvia Mraz vom eigenes[m] Leiden und persönliche[n] Ängste[n] des Bildhauers, also von seinem seelischen Zustand.[21]

Die ab den 1910er entstandenen Plastiken Hanaks zeichnen den Beginn einer neuen Schaffensphase, die sehr unter dem Einfluss Rodins steht. Wie Rodin beschäftigte sich Hanak auch immer mehr mit der Bewegung in seinen Arbeiten. Von dieser Auseinandersetzung stammen Werke wie der Wendepunkt. Das in einer vorwärts schreitenden Bewegung begriffene Denkmal Zuckerkandls ist sicherlich auch als Ergebnis dieser Auseinandersetzung zu verstehen. Hanak selbst äußerte sich sehr eindeutig zu seiner Rezeption Rodins: Von wem hätte ich lernen sollen, wenn nicht von Rodin?[22] Der französische Bildhauer ist außerdem Gast im Salon von Bertha Zuckerkandl-Szeps, der Gattin von Emil Zuckerkandl, gewesen. Es wäre naheliegend zu vermuten, dass Rodin und Hanak sich auch über ihren Salon kannten und dort Gelegenheit hatten sich auszutauschen.[23]

Ein weiteres Denkmal für Zuckerkandl wird von der Neuen Freien Presse im Hörsaal der Anatomie erwähnt.[24] An dieses seit seiner Entfernung in der Zeit des Nationalsozialismus jedoch verschollene Denkmal erinnert heute im Anatomischen Institut eine aus jüngster Zeit stammende Gedenktafel (Abb. 12).

Ereignisse seit der Aufstellung im Arkadenhof

Die "Säuberung" des Lehrkörpers der Wiener Universität nach Nürnberger Rassengesetz im März 1938 betraf auch die Denkmäler im Arkadenhof.[25] Am 5. November 1938 wurden zehn Denkmäler von NS-Studenten beschädigt; mit Farbe beschmiert oder umgestürzt. Die Figur Zuckerkandls wurde wegen ihres "jüdischen Gestus" vom Sockel gestürzt, die Schäden waren aber später leicht zu beheben.[26] Auf Anordnung des kommissarischen Rektors Fritz Knoll wurde das Denkmal Zuckerkandls zusammen mit anderen aus dem Arkadenhof abmontiert und in einem Depot ausgelagert. Bereits im Mai 1945 beschloss man die Wiederaufstellung der Denkmäler. Hierbei war Zuckerkandls eines der ersten Denkmäler, die auf ihren ursprünglichen Platz zurückkamen.[27] Im Jahr 1947 waren alle entfernten Denkmäler wieder im Arkadenhof aufgestellt.

Quellen

  • UAW Senat S 96.17 Schachtel 62

Rezeption in der Presse

  • Rezeption von Dr. Hans Ankwicz-Kleehoven eines Zwischenstadiums der Plastik, ausgestellt, in der Kunstschau von 1921 im Wiener Künstlerhaus: Wiener Zeitung, Nr. 106, 11. Mai 1921, S. 3.[7]
  • Die erste Illustrierte Wochenbeilage der Neuen Freien Presse, 04. April 1924.
  • Neue Freie Presse, Nr. 21397, 5. April 1924, Morgenblatt, S. 7. [8]
  • Neue Freie Presse, Nr. 21398, 6. April 1924, S.9. [9]
  • Neues Wiener Tagblatt, 6.4.1924. Die Figur, die, vom Bildhauer Anton Hanak geschaffen, in Ueberlebensgröße aus Edelbronze gegossen ist, hält nicht nur Gestalt und Züge des Gelehrte fest, sie ist mit künstlerischem Geiste in einer lebendigen Szene erfaßt. Zuckerkandl um dessen Leib der Seziermantel in Falten fällt, doziert mit etwas vorgebeugtem Körper und gibt am vorgestreckten Gelenk der eigenen linken Hand seinen Schülern Erklärungen. Die ganze durchgeistigte Beweglichkeit, die dem Forscher und Lehrer in seiner Hingabe an den Vortrag eigen war, ist aus dem toten Stein herausgeholt. Zitiert nach Krug 1997, S. 235.
  • Der Tag, 10.4.1924. Negative Kritik von Max Ermes: Der Kopf bleibt leer und nichtssagend Die Gestalt ohne Ausdruck und in der Geste belanglos, unbedeutend. [...] Das Denkmal für Zuckerkandl ist ein Mißgriff. Zitiert nach Krug 1997, S. 235.

Einzelnachweise

  1. UAW Senat S 96.17, Z 604.
  2. Krug 1997, S. 232. Laut Wolfgang Krug finden sich hierzu Akten in der Akademie der bildenden Künste, Nachlass Dr. Dietrich Moldauer.
  3. UAW Senat S 96.17, Z 1550.
  4. UAW Senat S 96.17, Z 1078.
  5. Steiner 1969, S. 60. Bertha Zuckerkandl-Szeps schätzte Hanak hoch und trat durch ihre Veröffentlichungen mehrmals für sein Schaffen ein.
  6. UAW Senat S 96.17, Z 282/604.
  7. Krug 1997, S. 233. Zwei Abgüsse der Totenmaske und das Hochrelief Hanaks befinden sich heute im Niederösterreichischen Landesmuseum. Inv.-Nr. 7.400/212, 7.400/213 und 7.400/79. Das Josephinum in Wien besitzt in seine Sammlungen ebenfalls einen Abguss der Totenmaske, sowie der Hand Zuckerkandls.
  8. Krug 1997, S. 233. Die Fotografie befindet sich im heutigen Hanak-Archiv.
  9. Berta Zuckerkandl an Hanak, 9.1.1918. Zitiert nach Krug 1997, S. 232.
  10. Steiner 1969, S.60.
  11. Wiener Zeitung, Nr. 106, 11. Mai 1921, S. 3.[1]
  12. UAW Senat S 96.17, Schreiben Hanaks an das Dekanat.
  13. UAW Senat S 96.17, Einladungskarte.
  14. Krug 1997, S. 219.
  15. Die Totenmaske wurde von einem unbekannten Künstler abgenommen.
  16. Bereits Rembrandt malte in seiner Anatomie des Dr. Tulp nicht nur ein Abbild der Anatomen, sondern bezog wie Hanak eine Handlung - das Erklären der Unterarmmuskulatur - ein.
  17. Steiner 1969, S.60.
  18. Krug 1997, S. 235. Hanak kannte Tandler über Berta Zuckerkandl.
  19. Neue Freie Presse, Nr. 21397, 5. April 1924, Morgenblatt, S. 7. [2]
  20. Koja/Mraz 2010, S. 143 u. 150.
  21. Koja/Mraz 2010, S. 153.
  22. Hanak, Tagebuchaufzeichnung, 26.4.1925, Hanak-Archiv Langenzersdorf. Zitiert nach Koja/Mraz 2010, S. 153.
  23. Lucian O. Meysels, In meinem Salon ist Österreich : Berta Zuckerkandl und ihre Zeit, Wien 1984, S. 91f und 130f.
  24. Neue Freie Presse, Nr. 21397, 5. April 1924, Morgenblatt, S. 7. [3]
  25. Mühlberger 2007, S.107.
  26. Maisel 2007, S.14
  27. UAW, Rektoratsarchiv, Akademischer Senat, G.-Z. 454 aus 1944/45.

Literatur

  • Koja/Mraz 2010 : Stephan Koja/Sylvia Mraz, „Braucht man denn zum Gehen einen Kopf? Reflexe Rodin’scher Gestaltungsprinzipien in der österreichischen Kunst, in: Rodin und Wien (Ausst. Kat. Wien, Belvedere, 1.10.2010-6.2.2011), Wien 2010, S. 143-161.
  • Krug 1997 : Wolfgang Krug, Porträtaufgaben 1913-1934. Anton Hanak als Porträtist, in: Friedrich Grassegger/Wolfgang Krug (Hg.), Anton Hanak (1875-1934), Wien/Köln/Weimar 1997.
  • Maisel 2007 : Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität, Wien u.a. 2007.
  • Meister 1934 : Richard Meister, Die Ruhmeshalle der Wiener Universität, Wien 1934, S. 104.
  • Mrazek 1969 : Wilhelm Mrazek, Anton Hanak 1876-1934, Wien u.a. 1969.
  • Mühlberger 2007 : Kurt Mühlberger, Palast der Wissenschaft: ein historischer Spaziergang durch das Hauptgebäude der Alma Mater Rudolphina Vindobonensis, Wien u.a. 2007.
  • Steiner 1969 : Hedwig Steiner, Anton Hanak. Werk, Mensch und Leben, München 1969.

Weblinks

Galerie


Magdalena Fleming, Hanna Sumislawska-Glessner, Cigdem Özel