Denkmal Eduard Hanslick

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Abb. 1: Nach Victor Tilgner, Denkmal Eduard Hanslick im Arkadenhof der Universität Wien. Quelle: Unidam
Abb. 2: Lage des Denkmals, Nr. 46, Plan des Arkadenhofes der Universität Wien, Maisel 2007.
Abb. 3: Denkmal für Eduard Hanslick (Detail: Inschrift), Arkadenhof der Universität Wien.
Abb. 4: Eduard Hanslick, S/W Fotografie. Quelle: Wikipedia-Link: [3]
Abb. 5: Wilhelm Seib, Denkmal für Josef Kudler, 1889-1891, Marmor, Arkadenhof der Universität Wien.
Abb. 6: Die Denkmäler für Adolf Mussafia, Anton Josef Hye von Gluneck und Eduard Hanslick. Quelle: Katharina Anzböck.
Abb. 7: Victor Tilgner, Denkmal Franz Liszt, um 1880 - 1884.
Abb. 8: Büste Eduard Hanslicks nach Modell von Viktor Tilgner, 19. Jahrhundert, Bronze, Sammlung René Clemencic. Quelle: Unidam.

Das Denkmal des Musikwissenschaftlers Eduard Hanslick (1825-1904) wurde nach einem Gipsmodell des Bildhauers Viktor Tilgner (1844-1896) angefertigt und am 17. Februar 1913 im Arkadenhof der Universität Wien enthüllt.

Beschreibung

Das Denkmal für Eduard Hanslick ist in Form einer Büste aus Bronze auf einem Granitsockel ausgeführt. Auf dem Sockel befindet sich eine gold gefasste Inschrift in Versalien. Diese benennt ihn, seine Tätigkeit an der Universität Wien und deren Zeitraum, sowie seine Lebensdaten: EDUARD HANSLICK / 1825 - 1904 / PROFESSOR DER ÄSTHETIK UND GESCHICHTE DER TONKUNST / 1870 - 1895 (Abb. 3).

Die Büste hat einen halbrunden bis knapp oberhalb des Bauchansatzes führenden Abschluss. Auf diese Weise hat der Künstler mehr von der Bekleidung des Professors - ein zugeknöpfter Mantel mit Hemd und Weste - dargestellt. Die Oberfläche des Mantels ist bewegt und lebendig modelliert und verleiht der Büste auf diese Weise Dynamik. Dieser Eindruck wird von der gedrehten Kopfhaltung, sowie von seinem in die gleiche Richtung fokussierten Blick zusätzlich unterstützt. Die Oberfläche des Mantels ist deutlich rauher und grober gestaltet, als jene im Gesicht. Sie wirkt glatter und straffer, auch wenn einzelne Falten erkennbar sind. Vergleicht man das Porträt mit Fotografien (Abb. 4) von Hanslick, so hat der Künstler die für Hanslick typische Haar- und Barttracht übernommen, die - zusätzlich zur naturnahen Darstellung - zum Wiedererkennungswert des gesamten Denkmals beiträgt. Die Signatur des Künstlers Tilgner befindet sich prominent auf der linken Brustseite des Dargestellten.

Notizen zur dargestellten Person

Eduard Hanslick hatte an der Universität Wien den ersten Lehrstuhl für Geschichte und Ästhetik der Tonkunst. Berühmt war er vor allem für seine zahlreichen Analysen und Kritiken von musikalischen Aufführungen, die in der Wiener Zeitung und in der Neuen Freien Presse veröffentlicht wurden.

Entstehungsgeschichte

Die Entstehungsgeschichte des Denkmals beginnt bereits knapp ein Jahr nach dem Ableben von Eduard Hanslick. Im Juni 1905 kam Theodor Wohlmuth, Schwager von Hanslick, in die Rektoratskanzlei und gab an, im Besitz einer Marmorbüste von Hanslick - ausgeführt 1894 von Viktor Tilgner - zu sein. Diese wolle er samt Sockel der Universität zur Verfügung stellen.[1] Der damalige Rektor dankte Wohlmuth vorläufig für die Spende und bat Karl Toldt, Obmann der artistischen Kommission, und Carl König um eine Besichtigung dieser Büste.[2] Diese konnte bis zur nächsten Sitzung der artistischen Kommission am 3. Juli zwar wegen einer Reise Wohlmuths nicht besichtigt werden, aber die Mitglieder der Kommission waren sich im Vorfeld darüber einig, dass die Büste schon aufgrund des Herstellers, also Viktor Tilgner, sicherlich unbedenklich sei.[3] In der folgenden Sitzung am 11. Juli wurde schließlich der Beschluss gefasst, dem akademischen Senat zu empfehlen die Büste anzunehmen und sie zunächst im Sitzungssaal oder im Sprechzimmer der Professoren in der philosophischen Fakultät unterzubringen.[4] In der Tat war es für eine Aufstellung im Arkadenhof noch zu früh, denn erst musste die vorgeschriebene Frist von fünf Jahren (für die Ehrung eines verstorbenen Professoren durch ein Denkmal) verstreichen.[5] Die Büste wurde daher vorläufig in den Räumen der Fakultät aufgestellt.[6] In der Zwischenzeit hatten mehrere Wiener Zeitungen am 17. Oktober 1905 über die Spende der Hanslick-Büste von Theodor Wohlmuth an die Universität berichtet.[7]

Im Mai 1909 als sich die Frist von fünf Jahren dem Ende näherte, bat der Rektor Franz Serafin Exner die artistische Kommission um eine entsprechende Antragstellung an den akademischen Senat.[8] Überraschend war der Besuch von Marie Wohlmuth, Gattin von Theodor Wohlmuth, in der Rektoratskanzlei am 24. Juni. Sie gab an, dass die von ihrem Manne angebotene Büste nicht aus Marmor sei, sondern aus Gips. Es gäbe zwei solcher Gipsbüsten, wovon eine im Besitz ihrer Schwester wäre.[9] Das Modell solle nun in Marmor ausgeführt werden, wofür die Familie bereit wäre, die Kosten zu übernehmen.[10] Die Aussagen von Marie Wohlmuth sorgten beim Rektor für Verwirrung. Er schrieb am folgenden Tag sowohl Karl Toldt als auch Carl König mit der Bitte an, sich zu dieser widersprüchlichen Aussage zu äußern.[11] Von Carl König ist die Antwort erhalten, jedoch fällt sie nicht besonders aussagekräftig aus. Die Büste, die er zusammen mit Toldt vor fünf Jahren besichtig habe, war - so Carl König - in Marmor. Er könne sich jedoch nicht mehr genau erinnern.[12] Der Vorschlag der Marie Wohlmuth, eine Marmorbüste nach dem Gipsmodell herstellen zu lassen, wurde angenommen, mit dem Vorbehalt, die Marmorbüste nach Fertigstellung von der artistischen Kommission genehmigen zu lassen.[13]

Im November 1909 bekam die Rektoratskanzlei wieder überraschend Besuch, diesmal von Sophie Hanslick. Sie bekräftigte, dass sie bereit wären, die Kosten für die Ausführung einer Marmorbüste zu übernehmen, wie ihre Schwägerin bereits angekündigt hatte. Jedoch habe sie sich Erkundigungen einholen lassen und sich für eine Ausführung der Büste in Bronze umentschieden. Abgesehen von den niedrigeren Kosten einer Bronzebüste, würde eine solche den Intentionen meines [ihres] Mannes besser entsprechen[14]. Diese Aussage bleibt mehrdeutig: Hatte Eduard Hanslick etwa wie sein Zeitgenosse Theodor Billroth bereits zu Lebzeiten die Aufstellung eines eigenen Denkmals im Arkadenhof geplant? Oder waren die beiden Gipsbüsten im Besitz der Angehörigen von Hanslick als Modell für eine (private) Bronzebüste gedacht gewesen, deren Ausführung am Tod des Künstlers Viktor Tilgner 1896 scheiterte? Für Letzteres würde zumindest die prominent platzierte Signatur Tilgners auf der Brust Hanslicks sprechen. Nachdem die artistische Kommission und der akademische Senat von diesem neuen Vorschlag in Kenntnis gesetzt wurden, beschloss dieser am 13. Dezember 1909 ihn anzunehmen - stets mit dem Vorbehalt, dass die auszuführende Büste von der artistischen Kommission geprüft und die definitive Annahme hiervon abhängig gemacht werde.[15]

Die Quellen im Universitätsarchiv weisen für die Folgezeit eine Lücke auf. Erst für November 1910 ist der nächste Akt erhalten. Es handelt sich um ein Schreiben des Rektors an die artistische Kommission, in dem er sie in Kenntnis setzt, dass die Büste, wie Sophie Hanslick berichte, nun fertiggestellt sei und bei der Gießerei Johann Frömmels Söhne besichtigt werden könne.[16] Diese Besichtigung fand schließlich am 21. November statt.[17] Es wurden keine Beanstandungen bezüglich der künstlerischen Ausführung gemacht und die Inschrift wurde auf Eduard Hanslick 1825 - 1904 Professor der Ästhetik und Geschichte der Tonkunst 1870 - 1895 festgelegt. Die Büste sollte wie die von Mussafia rechts oder links beim mittleren Fenster an der Stirnwand des Arkadenhofes auf einer Konsole aufgestellt werden.[18] Die Konsolen der beiden Büsten sollten nach derjenigen für das Denkmal von Josef Kudler (Abb. 5) hergestellt und probeweise an den vorgesehenen Plätzen aufgestellt werden. Die Kosten für die Konsole Hanslicks wurden ebenfalls von der Witwe übernommen.[19] Diese wurde schließlich vom Bildhauer und Pattineur Karl Humpel im Februar 1911 geliefert.[20]

Für den Zeitraum von Juli 1911 bis April 1912 ließen sich keine Denkmalsakten im Universitätsarchiv finden. Erst vom April 1912 ist eine Korrespondenz des Rektors an Carl König erhalten. Er berichtet König, dass man nun doch beschlossen habe, die Büste von Adolf Mussafia und die Hanslicks links und rechts vom Denkmal für Anton Josef Hye von Gluneck - nicht mehr auf Konsolen, sondern auf Sockeln - aufzustellen, auf der Juristenseite des Arkadenhofs, was noch dem heutigen Aufstellungsplatz (Abb. 6) entspricht. Außerdem habe der Senat den Beschluss gefasst König um Kostenvoranschläge und Zeichnungen für die Sockel zu ersuchen.[21] Die Verschiebung des Aufstellungsplatzes hing mit dem Vorhaben des akademischen Senats und des Rektors Oswald Redlich zusammen, an der Stirnwand des Arkadenhofs zehn Büsten von älteren Angehörigen der Universität bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts[22] aufzustellen, sowie neun Inschriftentafeln unter den neun Fenstern dieser Wand anzubringen, welche die hervorragendsten Momente aus der Geschichte der Universität enthalten.[22] Für die Sockel der Denkmäler von Mussafia und Hanslick wurde von der Steinmetzfirma Eduard Hauser ein Kostenvoranschlag von 300 bis 400 Kronen gemacht und als Material Granit vorgesehen.[23] Sophie Hanslick, die sich mit der Kostenübernahme ihrerseits wieder einverstanden erklärt, bat den Rektor außerdem um eine Verzögerung der Enthüllung, da sie und viele Freunde und Verehrer ihres Mannes erst wieder im Spätherbst nach Wien zurückkehren.[24] In den Monaten Juni und Juli wurden dann vor allem Fragen bezüglich der genauen Form des Sockels, den Eduard Hauser nach Entwurf von König lieferte, geklärt.[25] Die Enthüllungsfeier fand schließlich am 17. Februar statt. Guido Adler, Nachfolger von Hanslick, hielt auf Wunsch von Sophie Hanslick die Festrede.[26]

Kunsthistorischer Vergleich und Analyse

Das Gesicht Hanslicks bei der Büste im Arkadenhof ähnelt seiner Physiognomie in einer undatierten Fotografie (Abb. 4). Die Haar- und Barttracht ist die gleiche, nur ist der Professor auf der Büste im fortgeschrittenem Alter dargestellt. Während die Haut des Musikwissenschaftlers von Tilgner (im Gipsmodell) weich gestaltet und von den Bronzegießern glatt poliert wurde, modellierte Tilgner die Haare und vor allem die Kleidung in einem rauerem Zustand. Ähnlich verhält es sich bei einer Büste von Franz Liszt (Abb. 7). Der Vergleich von Liszts Büste und derjenigen Hanslicks hebt außerdem auch den Kontrast zwischen der sehr realitätstreuen Wiedergabe des Gesichts und der faltenreichen Gestaltung der beiden Mäntel hervor, die der jeweiligen Büste Lebendigkeit verleiht. Die Kopfwendung Hanslick als auch das Schielen erwirken den Eindruck von einer momenthaften Aufnahme und zielen also auf eine möglichst lebendige Wiedergabe des in seinen Worten sehr dynamischen Musikkritikers.

Da das Denkmal auf ein Gipsmodell aus dem Besitz von Sophie Hanslick zurückging, ist anzunehmen, dass die Büste im Arkadenhof nicht als Denkmal, sondern als private Porträtbüste geschaffen wurde. Keinerlei Attribute weisen außerdem auf die Tätigkeit des Musikwissenschaftlers hin. Die Gestaltung der Büste deutet also nicht auf einen Entstehungskontext für eine Gelehrtenhalle wie dem Arkadenhof hin. Die Signatur, in diesem Fall an sehr prominenter Stelle, spricht ebenfalls für eine Aufstellung im privaten Bereich und nicht im öffentlichen, wo die Signatur sicherlich zurückhaltender gestaltet worden wäre, wie etwa beim Denkmal für Theodor von Oppolzer und beim Denkmal für Johann von Oppolzer - beide von Tilgner.

Wie die Entstehungsgeschichte verrät, waren die bronzenen Büsten von Mussafia und Hanslick bereits sehr früh als Pendants gedacht. Als der Entschluss feststand, dass die beiden Büsten nicht links und rechts von einem Fenster zu stehen kommen sollten, sondern vom Denkmal für Anton Josef Hye von Gluneck, wurde darauf geachtet, dass die Büsten Mussafias und Hanslicks einen Sockel aus Granit bekamen und auf gleicher Höhe standen. Hierfür wurde extra für Hanslicks Büste ein Sockel mit Hohlkehle, hingegen für Mussafia eine ohne bestellt.[27] Die Symmetrie der Dreiergruppe ergibt auf diese Weise ein harmonisches Gesamtbild (Abb. 6).

Eine weitere, bis auf die Patina identische Büste Eduard Hanslicks in der Sammlung von René Clemencic ist ebenfalls nach dem Modell von Viktor Tilgner (Abb. 8) gegossen. Aufgrund der Dokumentation im Universitätsarchiv zur Büste im Arkadenhof, kann man annehmen, dass diese die erste Bronzefassung von Tilgners Gipsmodell ist und die Version in der Clemencic-Sammlung höchstwahrscheinlich von einem späteren Zeitpunkt stammt.

Ereignisse seit der Aufstellung

Das Denkmal für Hanslick gehörte zu den 1938 abmontierten Denkmälern. Ausschlaggebend war sicherlich der zeitlebens geführte Streit zwischen Hanslick und Wagner, der 1869 kulminierte, als Wagner seine bereits 1850 publizierte Schrift Das Judentum in der Musik erneut auflegte. Hier kritisierte er unter anderem Hanslick scharf, worauf dieser mit einem Artikel in der Neuen Freien Presse antwortete.[28]

Bereits zur Zeit der Enthüllung 1913 hatte es Kritik an der Aufstellung eines Denkmals für den Wagner-Kritiker gegeben, dessen Frau Sophie außerdem jüdischer Abstammung war.[29] So war im Deutsche[n] Tagblatt vom 15. Februar 1913 Folgendes zu lesen:

Eine merkwürdige Feier. Vier Tage nach der dreißigsten Wiederkehr von Wagners Todestag, Montag den 17. d. M. um 4 Uhr nachmittags, findet im Festsaale der Universität Wien eine Feier aus Anlaß der Aufstellung des Denkmals des Universitätsprofessors und Musikreferenten der "Neuen Freien Presse" Dr. Eduard Hanslick statt. Die Festrede wird sein Nachfolger, Professor Guido Adler, halten. Das Denkmal, das von den Erben Dr. Hanslicks, des fanatischen Wagnerfeindes, vor kurzem ungebeten und mehr als unnötigerweise der deutschen Universität Wien aufgedrängt wurde, wird der deutschen Studentenschaft und allen nationalen Kreisen Wiens ein steter Gedenkstein des Anstoßes bleiben und es ist tief bedauerlich, daß die akademischen Behörden zu dieser provokatorischen Machenschaft musikpolitischer Kreise im Jahre der hundertsten Wiederkehr von Richard Wagners Geburtstag die Hand bieten mußten.[30]

Gleich nach Kriegsende, am 12. Mai 1945, wurde in einer Sitzung des akademischen Senats die Wiederaufstellung der 1938 aus dem Arkadenhof abmontierten Denkmäler beschlossen. Richard Meisters Publikation zum Arkadenhof der Universität von 1934 verhalf hierbei den alten Standort der Denkmäler ausfindig zu machen.[31]

Quellen

UAW, Rektoratsarchiv, Akademischer Senat, S 87.3.1

  • Konzept der Einladung zur Sitzung der artistischen Kommission am 3. Juli 1905 in der Universitätskanzlei, 1.7.1905.
  • Teilnehmerliste der Sitzung der artistischen Kommission, 3.7.1905.
  • Protokoll der Sitzung der artistischen Kommission, 3.7.1905.
  • Konzept eines Briefes des Rektors an den Prorektor, Gustav Ritter von Escherich, 10.7.1905.

UAW, Rektoratsarchiv, Akademischer Senat, S 87.3.2

  • Zwei Einladungen für die Sitzung der artistischen Kommission am 11. Juli 1905, 8.7.1905.
  • Teilnehmerliste der Sitzung, 11.7.1905.
  • Protokoll der Sitzung der artistischen Kommission, 11.7.1905.

UAW, Rektoratsarchiv, Akademischer Senat, S 87.4.2

  • Abschrift des Sitzungsprotokolls der artistischen Kommission, 28.11.1910.

UAW, Rektoratsarchiv, Akademischer Senat, S 87.4.5

  • Abschrift des Sitzungsprotokolls der artistischen Kommission, 5.7.1912.

UAW, Rektoratsarchiv, Akademischer Senat, S 87.4.6

  • Konzept eines Briefes des Rektors Oswald Redlich an die artistische Kommission, 23.2.1912.
  • Brief des Rektors an Carl König, 24.4.1912.
  • Konzept eines Briefes des Rektors an Regina Mussafia und Sophie Hanslick, 14.5.1912.
  • Konzept eines Briefes des Rektors an die artistische Kommission, 8.6.1912.
  • Brief von Sophie Hanslick an den akademischen Senat, 20.6.1912.
  • Brief von Sophie Hanslick an den akademischen Senat, 27.6.1912.
  • Brief von Eduard Hauser, k.u.k. Hof-Steinmetzmeister an Carl König, 27.6.1912.
  • Konzept eines Briefes des Rektors an die artistische Kommission, 1.7.1912.
  • Konzept eines Briefes des Rektors Oswald Redlich an Sophie Hanslick, 18.7.1912.
  • Konzept eines Briefes des Rektors Anton Weichselbaum an die Universitätsgebäude-Inspektion, 16.10.1912.
  • Konzept eines Briefes des Rektors Anton Weichselbaum an Eduard Hauser, 16.10.1912.

UAW, Rektoratsarchiv, Akademischer Senat, S 94.1

  • Protokoll aufgenommen in der Rektoratskanzlei am 16. Juni 1905.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor Franz Martin Schindler an Theodor Wohlmuth, 19.6.1905.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor Franz Martin Schindler an Karl Toldt, Obmann der artistischen Kommission, 19.6.1905.
  • Jeweils handschriftliches und maschinell getippte Konzepte eines Briefes vom Rektor Franz Martin Schindler an Carl König, Obmann der artistischen Kommission, 27.6.1905.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor an Theodor Wohlmuth, 13.7.1905.
  • Ausschnitt aus Illustriertes Wiener Extrablatt, vom 17.10.1905.
  • Brief vom Dekan der philosophischen Fakultät an das Rektorat, 8.2.1906.
  • Handschriftliches Konzept für Briefe vom Rektor an den Universitäts-Gebäude-Inspektor und an den Dekan der philosophischen Fakultät, o.D.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor an den Dekan der philosophischen Fakultät, 12.2.1906.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor Franz Serafin Exner an die artistische Kommission, 3.5.1909.
  • Protokoll aufgenommen in der Rektoratskanzlei am 24. Juni 1909.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor an Karl Toldt, 25.6.1909.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor an Carl König, 25.6.1909.
  • Brief von Carl König an den Rektor, 28.6.1909.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor an Marie Wohlmuth, 19.7.1909.
  • Handschriftliches und maschinell abgetipptes Protokoll aufgenommen in der Rektoratskanzlei am 10. November 1909.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor Heinrich Swoboda an die artistische Kommission, 11.11.1909.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor Heinrich Swoboda an Sophie Hanslick, 29.12.1909.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor Heinrich Swoboda an Kaspar von Zumbusch, 5.1.1910.
  • Brief von Sophie Hanslick an das Rektorat, ohne Datierung, eingelangt am 8. November 1910.
  • Konzept eines Briefes des Rektors an die artistische Kommission, 9.11.1910.
  • Konzept eines Briefes von Carl Toldt, dem Vorstand der artistischen Kommission, an Johann Frömmels Söhne, 17.11.1910.
  • Einladung des Vorstands, Carl Toldt, der artistischen Kommission an deren Mitglieder zur Besichtigung der Büste, 17.11.1910.
  • Einladungsliste zur Besichtigung der Hanslick-Büste am 21.11.1910.
  • Konzept eines Briefes des Rektors an Sophie Hanslick (handschriftlich „nicht zu spedieren“ notiert), 23.11.1910.
  • Protokoll aufgenommen in der Rektoratskanzlei am 24. November 1910.
  • Rechnung von Karl Humpel, Bildhauer und Pattineur, 9.2.1911.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor Edmund Bernatzik an Karl Humpel, 10.2.1911.
  • Konzept eines Briefes vom Rektor Edmund Bernatzik an Carl König, 18.7.1911.
  • Einladungskarte zur Enthüllungsfeier am 17. Februar 1913.
  • Konzept eines Briefes des Rektor Anton Weichselbaum an den Dekan der medizinischen Fakultät, 8.2.1913.
  • Konzept eines Briefes des Rektors Anton Weichselbaum an die Universitäts-Gebäude-Inspektion und an die Pedellenkanzlei, 8.2.1913.
  • Konzept eines Briefes des Rektor Anton Weichselbaum an den akademischen Gesangs-Verein, 8.2.1913.
  • Konzept eines Briefes des Rektor Anton Weichselbaum an Guido Adler, 8.2.1913.
  • Konzept eines Briefes des Rektor Anton Weichselbaum an Sophie Hanslick, 8.2.1913.
  • Konzept eines Briefes des Rektor Anton Weichselbaum an den Universitäts-Portier, 8.2.1913.
  • Liste zur Versendung von Einladungskarten, o.D.
  • Brief von Guido Adler an den Rektor mit einer Liste der einzuladenden Personen und Instituten, 11.2.1913.
  • Absage des akademischen Gesangsvereins an der Mitwirkung für die Enthüllungsfeier, 12.2.1913.
  • Ausschnitt aus Deutsches Tagblatt, 15.2.1913.
  • Amtsvermerk zur Enthüllungsfeier, 17.2.1913.
  • Brief von der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien an das Rektorat, 17.2.1913.
  • Rechnung der Blumenhandlung Anton Stumpf für Blumendekoration des Hanslick-Denkmals, 11.4.1913.
  • Konzept eines Briefes des Rektors an die Blumenhandlung Anton Stumpf und Konzept eines Briefes des Rektors an die Universitäts-Quästur, 2.5.1913.
  • Konsignation über jene Universitätsangestellte, welche anlässlich der Enthüllung der Hanslick-Büste für ihre Dienstleistung mit Soldbeträgen beteilt wurden, o.D.

UAW = Universitätsarchiv Wien

Rezeption in der Presse

  • Gedenkrede von Guido Adler in der Neuen Freien Presse, Nr. 17418, Morgenblatt, 18. Februar 1913, S. 1-4: [4] (zuletzt aufgerufen am 23.8.2014)
  • Zusammenfassung der Enthüllungsfeier: Wiener Zeitung, Nr. 41, 18. Februar 1913, S. 9: [5] (zuletzt aufgerufen am 23.8.2014)
  • Zusammenstellung der negativen Kritiken Hanslicks gegen Wagner (die Zeitung stellt sich hiermit auf die Seite von Wagner): Wiener Sonn- und Montagszeitung, Nr. 8, 24. Februar 1913, S. 2-3: [6] (zuletzt aufgerufen am 23.8.2014)

Einzelnachweise

  1. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Protokoll aufgenommen in der Rektoratskanzlei am 16. Juni 1905.
  2. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Konzept eines Briefes vom Rektor Franz Martin Schindler an Theodor Wohlmuth, 19.6.1905 und Konzept eines Briefes vom Rektor Franz Martin Schindler an Karl Toldt, Obmann der artistischen Kommission, 19.6.1905.
  3. UAW, Akademischer Senat, S 87.3.1, Protokoll der Sitzung der artistischen Kommission, 3.7.1905
  4. UAW, Akademischer Senat, S 87.3.2, Protokoll der Sitzung der artistischen Kommission, 11.7.1905.
  5. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Konzept eines Briefes vom Rektor an Theodor Wohlmuth, 13.7.1905.
  6. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Brief vom Dekan der philosophischen Fakultät an das Rektorat, 8.2.1906. Handschriftliches Konzept für Briefe vom Rektor an den Universitäts-Gebäude-Inspektor und an den Dekan der philosophischen Fakultät, o.D. Konzept eines Briefes vom Rektor an den Dekan der philosophischen Fakultät, 12.2.1906.
  7. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Ausschnitte vom 17.10.1905 aus dem Illustriertem Wiener Extrablatt, aus der Neuen Freien Presse und aus dem Neuen Wiener Tagblatt. Neue Freie Presse, Dienstag, 17.10.1905, Nr. 14782, Morgenblatt, S. 6: [1] (zuletzt aufgerufen am 23.8.2014)
  8. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Konzept eines Briefes vom Rektor Franz Serafin Exner an die artistische Kommission, 3.5.1909.
  9. Die erste Vermutung wäre anzunehmen, dass mit der Schwester Sophie Hanslick, Gattin von Eduard Hanslick, gemeint ist. Jedoch bezieht sich Sophie Hanslick auf Marie Wohlmuth später als Schwägerin. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Handschriftliches und maschinell abgetipptes Protokoll aufgenommen in der Rektoratskanzlei am 10. November 1909.
  10. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Protokoll aufgenommen in der Rektoratskanzlei am 24. Juni 1909.
  11. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Konzept eines Briefes vom Rektor an Karl Toldt, 25.6.1909 und Konzept eines Briefes vom Rektor an Carl König, 25.6.1909.
  12. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Brief von Carl König an den Rektor, 28.6.1909.
  13. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Konzept eines Briefes vom Rektor an Marie Wohlmuth, 19.7.1909.
  14. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Handschriftliches und maschinell abgetipptes Protokoll aufgenommen in der Rektoratskanzlei am 10. November 1909.
  15. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Konzept eines Briefes vom Rektor Heinrich Swoboda an Sophie Hanslick, 29.12.1909.
  16. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Konzept eines Briefes des Rektors an die artistische Kommission, 9.11.1910.
  17. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Konzept eines Briefes von Carl Toldt, dem Vorstand der artistischen Kommission, an Johann Frömmels Söhne, 17.11.1910.
  18. UAW, Akademischer Senat, S 87.4.2, Sitzungsprotokoll der artistischen Kommission am 28.11.1910.
  19. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Protokoll aufgenommen in der Rektoratskanzlei am 24. November 1910.
  20. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Konzept eines Briefes vom Rektor Edmund Bernatzik an Karl Humpel, Bildhauer und Pattineur, 10.2.1911. Rechnung von Karl Humpel, 9.2.1911.
  21. UAW, Akademischer Senat, S 87.4.6, Brief des Rektors an Carl König, 24.4.1912.
  22. 22,0 22,1 UAW, Akademischer Senat, S 87.4.6, Konzept eines Briefes des Rektors Oswald Redlich an die artistische Kommission, 23.2.1912.
  23. UAW, Akademischer Senat, S 87.4.6, Konzept eines Briefes des Rektors an Regina Mussafia und Sophie Hanslick, 14.5.1912.
  24. UAW, Akademischer Senat, S 87.4.6, Brief von Sophie Hanslick an den akademischen Senat, 20.6.1912.
  25. UAW, Akademischer Senat, S 87.4.6, Korrespondenzen zwischen dem Rektor Oswald Redlich, dem Hof-Steinmetzmeister Eduard Hauser und Sophie Hanslick. UAW, Akademischer Senat, S 87.4.5, Abschrift des Sitzungsprotokolls der artistischen Kommission, 5.7.1912.
  26. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Einladungskarte zur Enthüllungsfeier am 17. Februar 1913. Brief von Guido Adler an den Rektor, 2.2.1913.
  27. UAW, Rektoratsarchiv, Akademischer Senat, S 87.4.6, Liste mit Kostenvoranschlag betreffend die Herstellung der Büsten-Postamente, 27.6.1912.
  28. Richard Wagner, Das Judentum in der Musik, in Jens Malte Fischer, Richard Wagners "Das Judentum in der Musik". Eine kritische Dokumentation als Beitrag zur Geschichte des Antisemitismus, Frankfurt am Main/Leipzig 2000, S. 139-196. Eduard Hanslick, Richard Wagner's "Judenthum in der Musik", in: Neue Freie Presse, 9.3.1869, Nr. 1626, Morgenblatt, S. 1-3.[2].
  29. Dietmar Strauß (Hg.), Eduard Hanslick. Sämtliche Schriften. Historisch-Kritische Ausgabe. Band I/1. Aufsätze und Rezensionen. 1844-1848, Wien/Köln/Weimar 1993, S. 293.
  30. UAW, Akademischer Senat, S 94.1, Ausschnitt aus Deutsches Tagblatt, 15.2.1913.
  31. UAW, Akademischer Senat, G.-Z. 454 aus 1944/45.

Literatur

  • Ausst. Kat. Wien 2003 : Wandlungen - Ereignis Skulptur. Die Sammlung Clemencic (Ausst. Kat. Oberes Belvedere, Wien 2003/2004), Wien 2003, S. 39-40 u. 270.
  • Krause 1980 : Walter Krause, Die Plastik der Wiener Ringstraße. Von der Spätromanik bis zur Wende um 1900, Wiesbaden 1980, S. 110.
  • Maisel 2007 : Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien, Wien 2007, Nr. 46.

Weblinks

  • Eintrag im Austria-Forum: [7] (zuletzt aufgerufen am 23.8.2014)

Cigdem Özel, Alice Hundsdorfer