Denkmal Carl Menger

Aus Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien
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Abb. 1: Denkmal für Carl Menger im Arkadenhof
Abb. 2: Lage des Denkmals, Nr. 3, Plan des Arkadenhofes der Universität Wien, Maisel 2007.

Das Denkmal für den Wirtschaftswissenschaftler Carl Menger (1840-1921) wurde 1928 von dem Bildhauer Alfred Hofmann (1879-1956) für den Arkadenhof der Universität Wien angefertigt und am 30. Januar 1929 feierlich enthüllt.

Beschreibung

Das Denkmal besteht aus einer hochrechteckigen, 64 x 103 cm großen, in einem Guss hergestellten, Bronzetafel. In die obere Hälfte ist eine kreisrunde flache Mulde mit einem Durchmesser von 46 cm eingesenkt, aus der das nach rechts gerichtete Profil des Gelehrten in einem stark erhabenen Relief plastisch heraustritt. Infolge der Platzierung des Denkmals weist der Blick des Gelehrten zwar in den Arkadengang der Universität, der Kopf ist jedoch leicht zum Betrachter gewandt, so dass ansatzweise die Gesichtszüge zu erkennen sind. Der Gelehrte ist in schon reiferem Alter aber mit dennoch üppigem nach hinten in losen Strähnen gekämmtem Haupthaar und dichtem spitz zulaufenden Kinnbart sowie einem Oberlippenbart dargestellt. Sein Gesichtsausdruck ist ernst und würdig, der Blick kritisch und forschend in die Ferne gerichtet. Auch alle sonstigen Details des Portraits sind äußerst naturalistisch und klar herausgearbeitet.

In der unteren Hälfte der Tafel sind in konvexen Versalien der Name des Geehrten, sein hervorragendes Hauptverdienst als "Begründer der österreichischen Schule der Nationalökonomie" sowie seine Lebensdaten "1840 - 1921" eingegossen.

Das Denkmal wurde vom ausführenden Künstler an der linken unteren Ecke der Relieftafel in zart eingravierten 5 mm großen Versalien mit "ALFRED HOFMANN 1928" signiert (Abb. 3).

Abb. 3: Denkmal für Carl Menger im Arkadenhof, Signatur

Notizen zur dargestellten Person

Abb. 4: Carl Menger, Foto, s.d., in jüngeren Jahren

Carl Menger [Edler von Wolfensgrün] (* 23. Februar 1840 in Neusandez, Galizien, † 26. Februar 1921 in Wien) war einer der bedeutendsten europäischen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nationalökonomie (Abb. 4). Menger wirkte von 1873 bis 1903 als Professor für politische Ökonomie an der Universität Wien und erlangte als Begründer der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" Weltruhm. Von 1876 bis 1878 war Menger einer der Lehrer des österreichischen Kronprinzen Rudolf, 1896 wurde er zum Hofrat ernannt, 1900 zum Mitglied des Herrenhauses auf Lebenszeit.

Carl Menger ruht in einem Ehrengrab der Stadt Wien am Wiener Zentralfriedhof (Gr 0, R 1, Nr 88)

Entstehungsgeschichte

Im Jahr 1927 fasste der Akademische Senat aufgrund eines Antrags der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät den Beschluss zur Errichtung eines Denkmals für Carl Menger in den Arkaden. Dieser Beschluss erfolgte nur 6 Jahre nach dem Tod des zu Ehrenden. Die erst kurz zuvor von 5 auf 10 Jahre angehobene Wartefrist wurde in Ansehung der außerordentlichen Verdienste Mengers ausnahmsweise nicht eingehalten.

Für die Deckung der Kosten konnten Zusagen privater Geldgeber gewonnen werden. Nach Klärung der Auftragsvergabe, künstlerischer Details und des Standortes zwischen Artistischer Kommission und Denkmalkomitee wurde das Denkmal Anfang 1929 feierlich enthüllt. Eine detaillierte Darstellung der Genesis des Denkmals wird tiefer stehend wiedergegeben:

Am 18.5.1927 stellt ein Professorenkollegium der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät, bestehend aus den Professoren Mayer, Spann, Menzel und Hupka, an die Fakultät einen Antrag auf Errichtung eines Denkmales für Carl Menger in den Arkaden der Universität mit folgenden Anmerkungen: „Eine ausführliche Begründung dieses Antrages erübrigt sich bei der in der ganzen Welt anerkannten Bedeutung des Begründers der ‚Oesterreichischen Schule der Nationalökonomie‘ ….. Die Kosten des Denkmales sind bereits durch einen Kreis von Schülern und Freunden C.Mengers sichergestellt“.[1]

Am 24.5.1927 stellt die rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät an den Akademischen Senat den Antrag zur Errichtung eines Denkmals für Karl Menger in den Arkaden der Universität gemäß Antrag der Professoren Mayer, Spann, Menzel und Hupka.[2]

Am 31.5.1927 fasst der Akademische Senat den Beschluss, auf Grund des Antrages der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät vom 24.5.1927 die Aufstellung eines Denkmales für Professor Dr. Karl Menger grundsätzlich zu genehmigen..[3]

Am 2.6.1927 setzt der Rektor den Dekan vom Beschluss des Akademischen Senats in Kenntnis und ersucht diesen „veranlassen zu wollen, dass ein Vertreter des Denkmalkomitees sich mit dem Obmanne der Artistischen Kommission des Akademischen Senates Prof.Dr.Gustav RIEHL behufs Regelung der Frage, an welchem Platze in den Arkaden das Denkmal zur Aufstellung gelangen und welcher Künstler mit der Durchführung der Arbeiten betraut werden solle, ins Einvernehmen setze. Die Einhaltung dieses Vorganges erscheint dringend geboten, weil die Artistische Kommission des Akademischen Senates wiederholt in die unangenehme Situation gebracht wurde, Denkmäler, die von den Komitees ohne vorheriges Einvernehmen mit der Artistischen Kommission in Auftrag gegeben wurden, aus künstlerischen Gründen abzulehnen“.[4]

Am 16.12.1927 teilt der Vorsitzende des Denkmalskomitees, Sektionschef Dr.Krasny-Ergen, dem Vorsitzenden der Artistischen Kommission, Hofrat Dr. Gustav RIEHL, Folgendes mit: „Das Komitee für die Errichtung eines Menger Denkmales in der Universität hat unter dem Vorsitz des Präsidenten der National-Bank, Herrn Universitäts-Prof. Dr. Richard Reisch, beschlossen, für den Gründer der österreichischen Schule der National-Oekonomie ein Denkmal in den Arkaden der Universität zu setzen und dessen Ausführung dem Bildhauer Alfred Hofmann zu übertragen. Wir bitten deshalb das Artistische Komitee der Universität, unsere Bestrebungen, welchen vom Senat der Universität bereits zugestimmt worden ist, dadurch zu fördern, dass für dieses Denkmal ein entsprechend würdiger und geeigneter Platz in den Arkaden der Universität eingeräumt wird. Der Bildhauer wird sich erlauben, den Entwurf dieses Denkmals dem Komitee vorzulegen“..[5]

Am 23.12.1927 weist der Rektor den Vorsitzenden des Denkmalkomitees auf Folgendes hin: „Unter Bezugnahme auf Ihr Schreiben vom 16.d.M., welches mir von dem Vorsitzenden der Artistischen Kommission, Prof.Dr.Gustav RIEHL, zur Beantwortung durch das Rektorat übermittelt worden ist, beehre ich mich Ihnen folgendes mitzuteilen: Die Errichtung eines Denkmales in der Universität ist an eine Reihe bestimmter Bedingungen geknüpft. Zunächst muss ein Beschluss des Professorenkollegiums der betreffenden Fakultät und des Akademischen Senats in der grundsätzlichen Frage der Errichtung eines Denkmales vorliegen. Dies ist im Falle des Menger-Denkmales geschehen. Darauf hat sich die Artistische Kommission mit der Frage zu beschäftigen, welcher Platz in den Arkaden für das Denkmal dem Senate vorgeschlagen wird und welcher Künstler mit der Durchführung betraut werden soll. Was die Auswahl des Künstlers betrifft, stellt die Artistische Kommission gewöhnlich einen terna-Vorschlag. Nach Annahme der Vorschläge der Artistischen Kommission durch den Akademischen Senat wird das Denkmalkomitee verständigt. Demnach erscheint die Betrauung des Bildhauers Alfred Hofmann mit dem Entwurf eines Denkmales für Menger durch das Komitee im gegenwärtigen Zeitpunkt noch verfrüht, da ja – wie oben erwähnt – die bezüglichen Beschlüsse der Artistischen Kommission und des Akademischen Senates noch gar nicht vorliegen. Besonders ist die Feststellung des Platzes von größter Bedeutung, weil ja der Künstler bei seinem Werke nicht bloss den zur Verfügung stehenden Raum, sondern auch die in der Umgebung befindlichen Denkmäler berücksichtigen muss. Ich ersuche Sie daher, sehr geehrter Herr Sektionschef, den Herrn Bildhauer Alfred Hofmann vorläufig dahin zu verständigen, dass mit dem Entwurfe noch nicht begonnen werde. Sobald die Artistische Kommission die Frage des Aufstellungsortes und der Wahl des Künstlers beschäftigen wird, werde ich Sie, sehr geehrter Herr Sektionschef, verständigen, damit das Denkmalkomitee ihre Wünsche in dieser Frage einbringen kann“..[6]

Mit Schreiben vom 4.1.1928 drückt der Vorsitzende des Denkmalkomitees gegenüber dem Rektor sein Bedauern über den eingetretenen Formfehler aus und äußert die Hoffnung "dass es gelingen wird, den Auftrag für Herrn Prof. Hofmann zu erhalten …“.[7]

In der Sitzung der Artistischen Kommission vom 24.1.1928 wird genehmigend zur Kenntnis genommen, dass "mit der Ausführung des Denkmales Bildhauer Alfred Hofmann vom Denkmalkomitee betraut wurde. Die Kommission behält sich jedoch vor, den Entwurf zu besichtigen und von dem Ergebnis der Besichtigung die Aufstellung des Denkmales in den Arkaden abhängig zu machen"..[8]

Am 7.12.1928 teilt der Vorsitzende des Denkmalkomitees dem Rektor mit, dass "das Relief, dessen Ausführung mit Zustimmung der Artistischen Kommission dem Bildhauer Prof.Alfred Hofmann übertragen und für welches ein Platz durch diese Kommission bereits bestimmt wurde, nunmehr fertiggestellt ist.".[9]

Am 12.1.1929 teilt der Rektor dem Vorsitzenden des Denkmalkomitees mit, dass "die Artistische Kommission des Akademischen Senates das Denkmal Professor Mengers als geeignet befunden hat und somit für dessen Aufstellung in den Arkaden kein Hindernis mehr obwaltet. Ich wende mich daher unter einem an den Schöpfer des Denkmales, den akademischen Bildhauer Professor Alfred Hofmann, mit dem Ersuchen, die Anbringung des Reliefs an dem von der Artistischen Kommission als geeignet befundenen Platze unverzüglich vornehmen zu wollen. Im Einvernehmen mit dem Herrn Prodekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät, Univ-Prof. Dr.Hans MAYER, habe ich als Zeitpunkt der Enthüllungsfeierlichkeit Mittwoch, den 30. Jänner 1929, 12 Uhr mittags, festgesetzt …“.[10]

Kunsthistorischer Vergleich und Analyse

Abb. 5: Portrait Carl Menger, s.d., in reifem Alter

Im Vergleich zu monumentalen Denkmalen und Büsten können Gedenktafeln meist in einem etwas einfacheren künstlerischen Prozess und damit kostengünstiger hergestellt werden, sind aber ebenso dazu geeignet, der Nachwelt in gebührender Weise die Verdienste des Geehrten vor Augen zu führen. Die Portrait-Darstellung Carl Mengers in Form eines Medaillons erinnert an die Tradition antiker Münzenbildbisse. Im vorliegenden Fall sind Portrait-Medaillon und rahmende Tafel in einem Bronzegruß verschmolzen, welche Gestaltungsart auch bei anderen Denkmälern des Arkadenhofs vorzufinden ist, wofür beispielhaft auf die Denkmäler für Karl Schenkl und Leopold von Dittel zu verweisen ist.

Das Portraitrelief Carl Mengers weist eine unmittelbare Ähnlichkeit zur Radierung des Portraitmalers und Grafikers Ferdinand Schmutzer (1870-1928) auf (Abb. 5), so dass anzunehmen ist, dass diese als Vorlage für den Bronzeguss gedient hat. Im Vergleich zu der fotografischer Darstellung des Gelehrten weiter oben (Abb. 3), die in seinen jüngeren Jahren entstanden ist, wurde die Radierung offensichtlich im bereits reiferen Alter angefertigt.

Ereignisse seit der Aufstellung

Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme sollte im November 1938 die „Langemarck“-Feier durch NS-Studenten im Arkadenhof stattfinden. Im Zuge der Vorbereitungen wurden willkürlich Denkmäler für Professoren, die nach NS-Kriterien als „jüdisch“ eingestuft wurden, beschädigt, mit Farbe beschmiert oder umgestürzt. In der Folge einer Überprüfung betreffend der Konformität der dargestellten Professoren mit den NS-Rassegesetzen, ließ die Universitätsleitung unter Rektor Fritz Knoll Denkmäler abtragen und in Depots lagern.[11]
Darunter auch das Denkmal für Carl Menger. 1945 wurde in einer Sitzung des Akademischen Senats der Universität Wien die Wiederaufstellung der entfernten Denkmäler - so auch jenes von Carl Menger - an ihrem ursprünglichen Platz beschlossen. [12]

Quellen

Archiv der Universität Wien:

  • UAW, Senat S 89.21
  • UAW, Akademischer Senat, G.-Z.454, 1944/45

Rezeption in der Presse (Auswahl)

  • "The Christian Science Monitor“, Boston, vom 15. März 1929 kommentierte die Denkmalsenthüllung wie folgt (Übersetzung aus dem Englischen): “Österreich huldigt dem Lebenswerk Mengers: Ein Bronzerelief des großen österreichischen Volkswirtschaftslehrers Carl Menger wurde kürzlich in der 'Walhalla' der Wiener Universität in Gegenwart von Vertretern der Universität und aller Zweige öffentlichen Wirkens enthüllt. Dr. Richard Reisch, Gouverneur der Nationalbank und einstiger Schüler Mengers, verwies auf dessen große Verdienste als Lehrer und hob den Einfluss hervor, den er auf die Gestaltung des Steuer- und Finanzwesens genommen hat. Der jetzige Vorstand von Carl Mengers Lehrkanzel für politische Ökonomie, Dr. Hans Mayer, verglich den Erfolg von Mengers Wirken auf dem Gebiete der Volkswirtschaftslehre mit jenem Newtons und Robert Mayers auf dem Gebiete der Physik. Das Relief war das Werk Alfred Hofmanns und der Fonds für seine Schaffung wurde durch Spenden einstiger Schüler und Freunde zustande gebracht“.…“.[13]
  • Neue Freie Presse (Wien), 29. Januar 1929, S. 2: "Karl Menger und die Oesterreichische Schule der Nationalökonomie". Festrede von Professor Dr. Ludwig Mises 'Anlässlich der Enthüllung des Denkmals an der Universität' (Teil I.).
  • Neue Freie Presse (Wien), 30. Januar 1929, S. 2: "Karl Menger und die Oesterreichische Schule der Nationalökonomie". Festrede von Professor Dr. Ludwig Mises 'Anlässlich der Enthüllung des Denkmals an der Universität' (Teil II.).
  • Wiener Zeitung, 31. Januar 1929, S 2, 3: "Enthüllung des Menger-Denkmals in der Universität"
  • Reichspost, 31. Januar 1929, S 10: "Hochschulnachrichten: Die Enthüllung des Menger-Denkmals auf der Universität"
  • Neues Wiener Extrablatt, 1. Februar 1929, S. 3: "Carl Manger (Foto Gedenktafel). Eine Gedenktafel für den berühmten Wiener Nationalökonomen wurde gestern in der Universität enthüllt"

Literatur

  • Friedrich Wieser, Karl Menger, in: Österreichische Biographie, Wien 1929, S. 84-92
  • Gall 1965: Franz Gall, Kleiner Führer durch die Universität Wien, Wien 1965
  • Kanz 1993: Roland Kanz, Dichter und Gelehrte im Portrait, München 1993
  • Keune 2000: Keune Angelika, Gelehrtenbildnisse der Humboldt-Universität in Berlin, Berlin 2000
  • Jordanova 2000: Ludmilla Jordanova, Defining Features, London 2000
  • Maisel 2007: Thomas Maisel, Gelehrte in Stein und Bronze, Wien/Köln/Weimar 2007
  • Mühlberger 2007: Kurt Mühlberger, Palast der Wissenschaft, Wien/Köln/Weimar 2007

Einzelnachweise

  1. UAW Senat S 89.21, Antrag vom 18.5.1927 eines Professorenkollegiums an die Fakultät
  2. UAW Senat S 89.21, Antrag vom 24.5.1927 der Fakultät an den Akademischen Senat
  3. UAW Senat S 89.21, Beschluss vom 31.5.1927 des Akademischen Senats zur Denkmalserrichtung
  4. UAW Senat S 89.21, Mitteilung vom 2.6.1927 des Rektors an den Dekan
  5. UAW Senat S 89.21, Mitteilung vom 16.12.1927 des Denkmalkomitees an die Artistische Kommission
  6. UAW Senat S 89.21, Mitteilung vom 23.12.1927 des Rektors an den Vorsitzenden des Denkmalkomitees
  7. UAW Senat S 89.21, Schreiben vom 4.1.1928 des Vorsitzenden des Denkmalkomitees an den Rektor
  8. UAW Senat S 89.21, Protokoll vom 24.1.1928 der Artistischen Kommission
  9. UAW Senat S 89.21, Mitteilung des Vorsitzenden des Denkmalkomitees an den Rektor
  10. UAW Senat S 89.21, Mitteilung vom 12.1.1929 des Rektors an den Vorsitzenden des Denkmalkomitees
  11. Maisel 2007, S. 15.
  12. UAW, Akademischer Senat, G.-Z.454, 1944/45
  13. UAW Senat S 89.21, Pressenotiz

Herbert Kreiser, Leo S. Czernin