Charlotte Bühler: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Charlotte Bühler''', geb. Malachowski (* 20. Dezember 1893 in Berlin; † 3. Februar 1974 in Stuttgart) war Entwicklungspsychologin auf dem Feld der Kinder- und Jugendpsychologie und gilt als Begründerin der modernen Entwicklungspsychologie.
'''Marie Jahoda''' (* 26. Januar 1907 in Wien; † 28. April 2001 in Keymer, Sussex, Großbritannien) war Sozialpsychologin.
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== Leben ==
 
== Leben ==
Marie Jahoda wurde am 26. Jänner 1907 als drittes von vier Kindern in Wien geboren. Sie wuchs in einer assimilierten jüdischen Bürgerfamilie auf. Der Vater war Inhaber eines Geschäftes für technische Apparate und die Mutter war Hausfrau.<ref>Brigitte Bauer, Marie Jahoda. Die Utopie einer gerechteren Welt, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 233.</ref>  
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Charlotte Bühler geborene Malachowski wurde am 20. Dezember 1893 in Berlin-Charlottenburg geboren. Sie wuchs in einer gutsituierten Familie jüdisch-polnischer Abstammung auf. Ihr Vater Herrmann Malachowski war königlicher Regierungsbaumeister und Architekt, ihre Mutter Rose Malachowski ging ihrem musischen Interesse nach und unterhielt in ihrem Haushalt einen Salon.<ref>Leonie Herwartz-Emden/Janine Keller, Charlotte Bühler. „Ich wusste, dass ich schöpferisch würde sein können“, in: Christian Boeser/Birgit Schaufler (Hg.), Vorneweg und mittendrin. Porträts erfolgreicher Frauen, Königstein/Taunus 2006, S. 109.</ref>
Jahoda besuchte ein privates Realgymnasium in Wien und schloss sich 1924 der "Vereinigung sozialistischer Mittelschüler" an. 1925/26 war sie deren Obfrau und 1926 Sekretärin des landesweiten "Bundes Sozialistischer Mittelschüler Österreichs". Sie veröffentlichte in dessen Organ, der von Ludwig Wagner (1900–1963) herausgegebenen Zeitschrift "Der Schulkampf" 1925, ihren ersten gedruckten Artikel.<ref>http://agso.uni-graz.at/marienthal/biografien/jahoda_marie.htm</ref> Nach ihrer Matura 1925 begann Jahoda im darauffolgenden Jahr an der Universität Wien das Studium der Psychologie, besuchte Lehrveranstaltungen in Germanistik und an der Pädagogischen Akademie der Stadt Wien.<ref>http://agso.uni-graz.at/lexikon/klassiker/jahoda/24bio.htm, aufgerufen am 04.12.2018.</ref> Daneben ging sie einer Ausbildung zur Volksschullehrerin nach.<ref>Brigitte Bauer, Marie Jahoda. Die Utopie einer gerechteren Welt, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 237.</ref>
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Nach dem Abitur begann Charlotte Bühler 1913 in Freiburg im Breisgau ihr Studium und studierte dort ein Semester lang Philosophie und belegte daneben Seminar in Botanik, Medizin und Germanistik. Im selben Jahr wechselte sie zum Wintersemester den Studienort und setzte ihr Studium an der Berliner Friedrich-Wilhelm-Universität in den Fächern Medizin und Psychologie fort. Nach einem kurzzeitigen Studienaufenthalt in Kiel, kehrte Bühler nach Berlin zurück.<ref>Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 184.</ref>  
Von 1928 bis 1929 war Jahoda in Paris und vorübergehend in Ètretat, Seine-Maritime. Zurück in Wien hatte sie bis 1930 eine Anstellung als Projektmitarbeiterin am Berufsberatungsamt der Stadt Wien und der Niederösterreichischen Arbeiterkammer. Jahoda war zwischen 1933 und 1936 an der "Österreichischen Wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle" in Wien tätig, einem an die Universität Wien angegliederten Institut.  
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Dort war vor allem der Psychologie-Professor Karl Stumpf (1848-1936) für sie bedeutend. 1915 bot er ihr eine Assistentenstelle und die Möglichkeit einer Dissertation an. Da das vorgegebene Thema nicht in ihrem Sinne war, empfahl Stumpf sie an Oswald Külpe (1862-1919) nach München, der zustimmte jedoch im selben Jahr unerwartet verstarb. Seine interimistische Vertretung in München wurde Karl Bühler, der spätere Ehemann Charlotte Bühlers. Er übernahm neben dem Lehrstuhl auch die Betreuung ihrer Dissertation. Schon bald entwickelte sich eine Beziehung zwischen beiden, auf die am 4. April 1916 die Heirat in Berlin und ein Jahr darauf die Geburt des ersten Kindes Ingeborg folgte.  
Ihre Promotion erfolgte 1932 bei [[Charlotte Bühler]] zum Thema "Anamnesen im Versorgungshaus. Ein Beitrag zur Lebenspsychologie". Zum Umgang mit ihren Ergebnissen sagte Jahoda später, dass Bühler diese in ihren eigenen Publikationen veröffentlichte und nur am Rande erwähnte, dass sie auf Jahodas Forschung beruhten.<ref>Brigitte Bauer, Marie Jahoda. Die Utopie einer gerechteren Welt, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 238.</ref>
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Im Herbst 1917 beendete Charlotte Bühler ihre Inauguraldissertation "Denkexperimente" und promovierte am 14.12.1917 bei bei Erich Becher (1882-1929) und Clemens Baeumker (1853-1924).<ref>Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 186.</ref> Im selben Jahr erschien ihre Publikation “Das Märchen und die Phantasie des Kindes“. Karl Bühler wechselte als außerordentlicher Professor 1918 an die Technische Hochschule nach Dresden, wohin ihm Charlotte Bühler nachfolgte. Rolf, das zweite Kind des Ehepaares, kam 1919 zur Welt. Am 2. Juni desselben Jahres habilitierte sich Charlotte Bühler bei dem Literatur- und Kunstwissenschaftler Oskar Walzel (1864-1944) mit der Schrift "Entdeckung und Erfindung in Literatur und Kunst – eine psychologische und nicht literarische Studie".
1927 heiratete Marie Jahoda den Soziologen Paul Felix Lazarsfeld (1901-1976) geheiratet, der am Institut für Psychologie bei Karl und Charlotte Bühler beschäftigt war.<ref>Brigitte Bauer, Marie Jahoda. Die Utopie einer gerechteren Welt, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 237.</ref> 1934 wurde die Verbindung jedoch wieder aufgelöst. Aus der Ehe ging die gemeinsame Tochter Lotte Franziska hervor.<ref>http://agso.uni-graz.at/marienthal/biografien/jahoda_marie.htm, aufgerufen am 18.12.2018.</ref>
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Zwei Jahre darauf, 1922, erhielt Karl Bühler einen Ruf an die Philosophische Fakultät der Universität Wien. Da es an der Universität Wien noch kein eigens der Psychologie gewidmetes Institut gab und die Berufung deshalb beinahe nicht Zustande gekommen war, kooperierte die Universität mit der Stadt Wien. Das Ehepaar siedelte nach Wien über, wo sie von 1923 bis 1938 lebten. Charlotte Bühler konnte eine von der Stadt Wien finanzierte Assistenzstelle antreten. In Wien gingen beide unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten und -tätigkeiten nach, die bald unter dem Namen "Wiener Schule" Bekanntheit erlangten. Sie bauten gemeinsam das Institut für Psychologie auf und prägten dieses zum Beispiel in ihrem Bestreben innerhalb der internationalen kinder- und jugendpsychologischen Forschung. Leonie Herwartz-Emden und Janine Keller bemerken hierzu: "In dieser Zeit besuchen Student/innen aus 18 Nationen die Vorlesungen und Seminare des Bühlerschen Ehepaare, arbeiten an deren Studien mit und promovieren zum Teil auch bei ihnen."<ref>Leonie Herwartz-Emden/Janine Keller, Charlotte Bühler. „Ich wusste, dass ich schöpferisch würde sein können“, in: Christian Boeser/Birgit Schaufler (Hg.), Vorneweg und mittendrin. Porträts erfolgreicher Frauen, Königstein/Taunus 2006, S. 111.</ref>  
Nachdem Paul Lazarsfeld aus politischen Gründen von einem USA-Aufenthalt nicht mehr nach Österreich zurückkehrte, übernahm Marie Jahoda die Leitung der Wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle, war aber auch als Hilfslehrerin in mehreren Volks- und Hauptschulen (1933/34) tätig. Ab 1933 arbeitete sie gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann und Hans Zeisel an ihrer heute bekanntesten Studie "Die Arbeitslosen von Marienthal", welche die Auswirkungen der Massenarbeitslosigkeit für den einzelnen und seine Gemeinschaft dokumentierte.<ref>http://geschichte.univie.ac.at/de/personen/marie-jahoda, aufgerufen am 29.11.2018.</ref> Im folgenden Jahr, ab Jänner 1934, war Jahoda gemeinsam mit Gertrude Wagner (1907-1992) wissenschaftliche Leiterin des Instituts.
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Als sich 1938 der Anschluss Österreichs an Deutschland vollzog, befand sich Charlotte Bühler in London in dem von ihr gegründeten "Parents Association Institute"<ref>Brigitte Rollett, Charlotte Bühler. Porträt einer anspruchsvollen Wissenschaftlerin, in: Liselotte Ahnert (Hg.), Charlotte Bühler und die Entwicklungspsychologie, Wien 2015, S. 27.</re> und entging somit einer Verhaftung. Durch ihre jüdische Abstammung wurde die Familie Opfer der Verfolgung der Nationalsozialisten, sodass Karl Bühler alsbald von der Gestapo verhaftet wurde. Charlotte Bühler, die mittlerweile zu Vorträgen nach Norwegen weitergereist war, bemühte sich um die Ausreise ihrer Familie und konnte diese durch den Kontakt zum norwegischen Generalkonsul Ellef Ringes a. D. nachholen.<ref>Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 189.</ref>  
Wegen ihres politischen Engagements für die Sozialdemokraten – und zur damaligen Zeit damit in der Illegalität –, wurde Jahoda 1936 verhaftet und die Forschungsstelle geschlossen. Nach neun Monaten wurde sie nach internationalem Druck 1937 aus der Haft entlassen. Ihr wurde die Österreichische Staatsbürgerschaft aberkannt und sie emigrierte im selben Jahr nach Großbritannien, wo sie ein Stipendium der Society for the Protection of Science and Learning zugesprochen bekam.<ref>http://geschichte.univie.ac.at/de/personen/marie-jahoda, aufgerufen am 07.12.2018.</ref> <ref>Brigitte Bauer, Marie Jahoda. Die Utopie einer gerechteren Welt, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 246.</ref>  
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In Norwegen war es Charlotte Bühler möglich weiter ihrer Lehrtätigkeit nachzugehen. Sie hielt zunächst Gastvorlesungen an der Universität von Oslo und konnte eine Psychologie-Professur an der Lehrakademie in Trondheim wahrnehmen.<ref>Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 189.</ref> Karl Bühler zog im Jänner 1939 in die Vereinigten Staaten, um dort am St. Scholastica College in Duluth eine Dozentur anzutreten. Seine Ehefrau blieb solange in Norwegen wie es ihr unter den politischen Umständen in Europa möglich war, begab sich nach Schweden und anschließend zu ihrem Ehemann in die Vereinigten Staaten.<ref>Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 190.</ref>
Von 1937 bis 1946 blieb Marie Jahoda im Exil in Großbritannien und war u.a. Researcher beim University of Bristol Social Survey (1939), sowie Redakteurin und Sprecherin beim Geheimsender "Radio Rotes Wien" in Woburn bei London im Rahmen des British Foreign Office (1940-1941).<ref>http://agso.uni-graz.at/lexikon/klassiker/jahoda/24bio.htm</ref>
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Aufgrund der geringen Anzahl an entsprechenden universitären Stellen waren beide dazu gezwungen Stellen, die nicht ihrer Qualifikation entsprachen, anzunehmen, sodass sie an verschiedenen Undergraduate Colleges in Minnesota unterrichteten. Ab 1945 nahm Charlotte Bühler eine Stelle als Psychologin an einer Klinik in Los Angeles wahr.
Von 1945 bis 1958 lebte Jahoda in den USA. Dort arbeitete sie von 1945 bis 1948 mit Max Horkheimer (1895-1973) zusammen. 1949 wurde sie zunächst Associate Professor für Sozialpsychologie, dann Full Professor am Departement of Psychology und am Center Research for Human Relations in New York.<ref> Brigitte Bauer, Marie Jahoda. Die Utopie einer gerechteren Welt, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 246.</ref> Ihre Forschung beschäftigte sich nun hauptsächlich mit Themen wie Vorurteilen, Gruppenkonflikten und dem Antisemitismus.<ref>Brigitte Bauer, Marie Jahoda. Die Utopie einer gerechteren Welt, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 246.</ref>
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Charlotte Bühler konnte im Laufe der Jahre eine psychotherapeutische Praxis aufbauen und ihre Forschungstätigkeit fortsetzen. Ihr Ehemann Karl Bühler unterstützte sie in ihren Projekten, litt jedoch zusehends an den Folgen der Emigration, sowie der gescheiterten Anknüpfungsversuche in der amerikanischen Forschung. Er verstarb 1963 im Alter von 84 Jahren.<ref>Leonie Herwartz-Emden/Janine Keller, Charlotte Bühler. „Ich wusste, dass ich schöpferisch würde sein können“, in: Christian Boeser/Birgit Schaufler (Hg.), Vorneweg und mittendrin. Porträts erfolgreicher Frauen, Königstein/Taunus 2006, S. 113.</ref>
1958 kehrte Jahoda nach Großbritannien zurück. Sie heiratete den Labour-Politiker Austen Harry Albu (1903-1994) und lehrte bis 1973 an der Brunel University und an der University of Sussex. Nach einem Schlaganfall 1995 lebte sie bis zu ihrem Tod 2001 zurückgezogen in ihrem Haus in Keymer, West Sussex.<ref>http://agso.uni-graz.at/marienthal/biografien/jahoda_marie.htm</ref>
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Bis zu ihrem Lebensende setzte Charlotte Bühler ihre wissenschaftlichen Untersuchungen fort. Sie beschäftigte sich mit der Bedeutung des menschlichen Lebenslaufes und legte den Fokus auf die Vermittlungsarbeit im Feld der psychologischen Beratung.  
Am 24. November 1993 wurde Marie Jahoda mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.
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Charlotte Bühler kehrte um 1970 aus gesundheitlichen Gründen nach Deutschland zurück und verstarb am 3. Februar 1974 in Stuttgart. Knapp ein halbes Jahr vor ihrem Tod nahm Bühler im September 1973 noch am 3. Internationalen Kongress für Humanistische Psychologie in Montréal teil zu dem sie als Hauptrednerin anreiste.<ref>Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 193.</ref>
1998/99 erhielt sie das Ehrendoktorat der Universität Wien, 1998/99 wurde am Universitätscampus AAKH der Durchgang von Hof 1 zu Hof 2 als Tor der Erinnerung nach ihr benannt.
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2015/2016 wurde das [[Denkmal_Marie_Jahoda|Denkmal]] im [[Arkadenhof der Universität Wien]] von [[Catrin Bolt]] geschaffen und enthüllt.
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== Schaffen ==
 
== Schaffen ==
Internationale Bekanntheit erlangte Marie Jahoda durch die Studie über die Arbeitslosen von Marienthal, welche die Auswirkungen der Massenarbeitslosigkeit für den einzelnen und seine Gemeinschaft untersuchte. Dafür war maßgeblich die neuartige soziologische Untersuchungsmethode und das brisante Thema der Massenarbeitslosigkeit verantwortlich.<ref>http://geschichte.univie.ac.at/de/personen/marie-jahoda, aufgerufen am 17.01.2019.</ref> In zahlreichen weiteren Studien und Aufsätzen widmete sie sich dem Einfluss von Arbeitsprozessen auf den Menschen, den Ursachen für Antisemitismus und Rassismus und befasste sich mit Untersuchungsmethoden in der Soziologie.
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Charlotte Bühlers Wirken und ihre Forschungstätigkeit in der Psychologie, hier vor allem ihre Beschäftigung mit dem menschlichen Lebenslauf, bilden noch heute eine bedeutende Referenz im Bereich/Feld der Entwicklungspsychologie.  
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Gemeinsam mit Karl Bühler setzte sie sich am Aufbau des Instituts für Psychologie an der Universität Wien ein und prägte diese erste Phase des Instituts. Auch in der durch den Nationalsozialismus erzwungenen Emigration in die USA konnte Charlotte Bühler ihre Reputation in ihrem Forschungsfeld erweitern und gilt noch heute in ihrem Schaffen als wichtige Bezugsperson in ihrem Fachgebiet.
  
== Schriften (Auswahl) ==
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== Schriften ==
* Anamnesen im Versorgungshaus (Ein Beitrag zur Lebenspsychologie), (phil.Diss.), Universität Wien, Wien 1932.
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* Über Gedankenentstehung. Experimentelle Untersuchungen zur Denkpsychologie, in: Zeitschrift für Psychologie, 80, 1918, S. 129-200.
* gemeinsam mit Paul Lazarsfeld, Hans Zeisel: Die Arbeitslosen von Marienthal. Ein soziographischer Versuch über die Wirkungen langdauernder Arbeitslosigkeit. MIt einem Anhang: Zur Geschichte der Soziographie, bearb. und hrsg. von der Österreichischen Wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle, Leipzig 1933.
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* Das Märchen und die Phantasie des Kindes, Leipzig, 1918.
* gemeinsam mit Nathan Ward Ackerman: Anti-Semitism and emotional disorder. A psychoanalytic interpretation. New York 1950 (= Studies in prejudice. Social studies series. 5.).
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* Das Seelenleben des Jugendlichen. Versuch einer Analyse und Theorie der psychischen Pubertät, Jena 1922.
* Toward a social psychology of mental health. Reprinted from Problems of infancy and childhood, Milton J[ohn] E[dward] Senn, Editor Trans[actions of the] Fourth Conference, Supplement II, Josaiah Macy, Jr. Foundation, New York 1950.
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* gemeinsam mit Hildegard Hetzer und Edith Tudor-Hart: Soziologische und psychologische Studien über das erste Lebensjahr, Jena 1927.
* The impact of literature. A psychological discussion of some assumptions in the censorship debate. Prepared for the American Book Publishers’ Council by Marie Jahoda and the staff of the Research Centre for Human Relations at New York University, New York 1954.
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* Kindheit und Jugend. Genese des Bewusstseins, Leipzig 1928.
* The quality of education offered to majority and minority (Negro, Puerto Rican) children in New York City’s Public Schools, New York 1956.
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* gemeinsam mit Hildegard Hetzer: Kleinkindertests. Entwicklungstests für das erste bis sechste Lebensjahr, Leipzig 1932.
* gemeinsam mit Ken Guy/Ben Evans: The Market place for expert systems. A review of the literature in five countries: USA, UK, West Germany, France and Japan. A report to the Industrial Labour Organisation, Geneva, January 1988, Falmer, Brighton: Science Policy Research Unit, University of Sussex 1988.
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* Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Karl Bühler (Hg.), Psychologische Monographien (Band XVI), Leipzig 1933.


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* Drei Generationen im Jugendtagebuch, Jena 1934.
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* gemeinsam mit Edeltrud Baar/Lotte Danzinger-Schenk/Gertrud Falk/Sophie Gedeon/Gertrud Hortner: Kind und Familie, Jena 1937.
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* Maturation and motivation. Personality, 1, 1951, S. 184-211.
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The reality principle. Theories and facts. American Journal of Psychotherapy, 8, 1954, S. 626-647.
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* Basic tendencies of human life. Present-day biological and psychological thinking. American Journal of Psychotherapy, 13, 1959, S. 561-581.
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* Psychologie im Leben unserer Zeit, München/Zürich 1962.
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* Die Wiener Psychologische Schule in der Emigration, in: Psychologische Rundschau, 16, 1965, S. 187-196.
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* Wenn das Leben gelingen soll. Psychologische Studien über Lebenserwartungen und Lebensereignisse, München
1969.
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* Selbstdarstellung, in: J. L. Pongratz/W. Traxel/E. G. Wehner (Hg.), Psychologie in Selbstdarstellungen, Bern 1972, S. 9-42.
  
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
* Reinhard Müller (Hg.), Marie Jahoda. 1907-2001. Pionierin der Sozialforschung, (Kat. Ausst., Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich an der Universitätsbibliothek, Graz 2002), Graz 2002.
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* Liselotte Ahnert (Hg.), Charlotte Bühler und die Entwicklungspsychologie, Wien 2015.
* Marie Jahoda, Ich habe die Welt nicht verändert. Lebenserinnerungen einer Pionierin der Sozialforschung, hg. von Sabine Andresen/Claus Koch, Frankfurt am Main 2002.
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* Rudolf O. Zucha (Hg.), Krise und Chance der Psychologie. Beiträge der Bühler-Symposien, Klagenfurt 2012.
* Gerhard Benetka, Marie Jahoda, in: Brigitta Keintzel/Ilse Korotin (Hg.), Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben. Werk. Wirken, Wien/Köln/Weimar 2002, S. 329-333.
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* Leonie Herwartz-Emden/Janine Keller, Charlotte Bühler. „Ich wusste, dass ich schöpferisch würde sein können“, in: Christian Boeser/Birgit Schaufler (Hg.), Vorneweg und mittendrin. Porträts erfolgreicher Frauen, Königstein/Taunus 2006, S. 109-122.
* Brigitte Bauer, Marie Jahoda. Die Utopie einer gerechteren Welt, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 231-249.
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* Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 182-198.
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* Gerhard Benetka, Charlotte Bühler geb. Malachowski, in: Brigitta Keintzel/Ilse Korotin (Hg.), Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben. Werk. Wirken, Wien/Köln/Weimar 2002, S. 97-100.
  
 
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
* http://agso.uni-graz.at/jahoda/1024+/index.htm, virtuelle Ausstellung anlässlich ihres hundertsten Geburtstages, gestaltet vom Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (AGSOe).
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* https://www.uni-augsburg.de/institute/ZLbiB/Zentrum/Vorstand/herwartz_emden1/download1/Grundlagentexte/1993_Charlotte__1.pdf
* http://geschichte.univie.ac.at/de/personen/marie-jahoda
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* https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/charlotte-buhler-geb-malachowski-tit-ao-prof-dr
* http://agso.uni-graz.at/lexikon/klassiker/jahoda/24bio.htm
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* https://www.univie.ac.at/biografiA/daten/text/bio/Buehler_Charlotte.htm
* http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/die-weltverbesserer/jahoda-und-lazarsfeld-arbeitslosigkeit-zerstoert-das-leben-13363444.html
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* https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Charlotte_Bühler
* http://agso.uni-graz.at/jahoda/00_04/fotos_u.htm
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* https://medienportal.univie.ac.at/presse/aktuelle-pressemeldungen/detailansicht/artikel/universitaet-wien-erwirbt-exilnachlass-von-karl-und-charlotte-buehler/
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== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
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''Charlotte Reuß''
 
''Charlotte Reuß''

Version vom 4. Februar 2019, 19:51 Uhr

Charlotte Bühler, geb. Malachowski (* 20. Dezember 1893 in Berlin; † 3. Februar 1974 in Stuttgart) war Entwicklungspsychologin auf dem Feld der Kinder- und Jugendpsychologie und gilt als Begründerin der modernen Entwicklungspsychologie.


Leben

Charlotte Bühler geborene Malachowski wurde am 20. Dezember 1893 in Berlin-Charlottenburg geboren. Sie wuchs in einer gutsituierten Familie jüdisch-polnischer Abstammung auf. Ihr Vater Herrmann Malachowski war königlicher Regierungsbaumeister und Architekt, ihre Mutter Rose Malachowski ging ihrem musischen Interesse nach und unterhielt in ihrem Haushalt einen Salon.[1] Nach dem Abitur begann Charlotte Bühler 1913 in Freiburg im Breisgau ihr Studium und studierte dort ein Semester lang Philosophie und belegte daneben Seminar in Botanik, Medizin und Germanistik. Im selben Jahr wechselte sie zum Wintersemester den Studienort und setzte ihr Studium an der Berliner Friedrich-Wilhelm-Universität in den Fächern Medizin und Psychologie fort. Nach einem kurzzeitigen Studienaufenthalt in Kiel, kehrte Bühler nach Berlin zurück.[2] Dort war vor allem der Psychologie-Professor Karl Stumpf (1848-1936) für sie bedeutend. 1915 bot er ihr eine Assistentenstelle und die Möglichkeit einer Dissertation an. Da das vorgegebene Thema nicht in ihrem Sinne war, empfahl Stumpf sie an Oswald Külpe (1862-1919) nach München, der zustimmte jedoch im selben Jahr unerwartet verstarb. Seine interimistische Vertretung in München wurde Karl Bühler, der spätere Ehemann Charlotte Bühlers. Er übernahm neben dem Lehrstuhl auch die Betreuung ihrer Dissertation. Schon bald entwickelte sich eine Beziehung zwischen beiden, auf die am 4. April 1916 die Heirat in Berlin und ein Jahr darauf die Geburt des ersten Kindes Ingeborg folgte. Im Herbst 1917 beendete Charlotte Bühler ihre Inauguraldissertation "Denkexperimente" und promovierte am 14.12.1917 bei bei Erich Becher (1882-1929) und Clemens Baeumker (1853-1924).[3] Im selben Jahr erschien ihre Publikation “Das Märchen und die Phantasie des Kindes“. Karl Bühler wechselte als außerordentlicher Professor 1918 an die Technische Hochschule nach Dresden, wohin ihm Charlotte Bühler nachfolgte. Rolf, das zweite Kind des Ehepaares, kam 1919 zur Welt. Am 2. Juni desselben Jahres habilitierte sich Charlotte Bühler bei dem Literatur- und Kunstwissenschaftler Oskar Walzel (1864-1944) mit der Schrift "Entdeckung und Erfindung in Literatur und Kunst – eine psychologische und nicht literarische Studie". Zwei Jahre darauf, 1922, erhielt Karl Bühler einen Ruf an die Philosophische Fakultät der Universität Wien. Da es an der Universität Wien noch kein eigens der Psychologie gewidmetes Institut gab und die Berufung deshalb beinahe nicht Zustande gekommen war, kooperierte die Universität mit der Stadt Wien. Das Ehepaar siedelte nach Wien über, wo sie von 1923 bis 1938 lebten. Charlotte Bühler konnte eine von der Stadt Wien finanzierte Assistenzstelle antreten. In Wien gingen beide unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten und -tätigkeiten nach, die bald unter dem Namen "Wiener Schule" Bekanntheit erlangten. Sie bauten gemeinsam das Institut für Psychologie auf und prägten dieses zum Beispiel in ihrem Bestreben innerhalb der internationalen kinder- und jugendpsychologischen Forschung. Leonie Herwartz-Emden und Janine Keller bemerken hierzu: "In dieser Zeit besuchen Student/innen aus 18 Nationen die Vorlesungen und Seminare des Bühlerschen Ehepaare, arbeiten an deren Studien mit und promovieren zum Teil auch bei ihnen."[4] Als sich 1938 der Anschluss Österreichs an Deutschland vollzog, befand sich Charlotte Bühler in London in dem von ihr gegründeten "Parents Association Institute"Referenzfehler: Für ein <ref>-Tag fehlt ein schließendes </ref>-Tag. In Norwegen war es Charlotte Bühler möglich weiter ihrer Lehrtätigkeit nachzugehen. Sie hielt zunächst Gastvorlesungen an der Universität von Oslo und konnte eine Psychologie-Professur an der Lehrakademie in Trondheim wahrnehmen.[5] Karl Bühler zog im Jänner 1939 in die Vereinigten Staaten, um dort am St. Scholastica College in Duluth eine Dozentur anzutreten. Seine Ehefrau blieb solange in Norwegen wie es ihr unter den politischen Umständen in Europa möglich war, begab sich nach Schweden und anschließend zu ihrem Ehemann in die Vereinigten Staaten.[6] Aufgrund der geringen Anzahl an entsprechenden universitären Stellen waren beide dazu gezwungen Stellen, die nicht ihrer Qualifikation entsprachen, anzunehmen, sodass sie an verschiedenen Undergraduate Colleges in Minnesota unterrichteten. Ab 1945 nahm Charlotte Bühler eine Stelle als Psychologin an einer Klinik in Los Angeles wahr. Charlotte Bühler konnte im Laufe der Jahre eine psychotherapeutische Praxis aufbauen und ihre Forschungstätigkeit fortsetzen. Ihr Ehemann Karl Bühler unterstützte sie in ihren Projekten, litt jedoch zusehends an den Folgen der Emigration, sowie der gescheiterten Anknüpfungsversuche in der amerikanischen Forschung. Er verstarb 1963 im Alter von 84 Jahren.[7] Bis zu ihrem Lebensende setzte Charlotte Bühler ihre wissenschaftlichen Untersuchungen fort. Sie beschäftigte sich mit der Bedeutung des menschlichen Lebenslaufes und legte den Fokus auf die Vermittlungsarbeit im Feld der psychologischen Beratung. Charlotte Bühler kehrte um 1970 aus gesundheitlichen Gründen nach Deutschland zurück und verstarb am 3. Februar 1974 in Stuttgart. Knapp ein halbes Jahr vor ihrem Tod nahm Bühler im September 1973 noch am 3. Internationalen Kongress für Humanistische Psychologie in Montréal teil zu dem sie als Hauptrednerin anreiste.[8]

Schaffen

Charlotte Bühlers Wirken und ihre Forschungstätigkeit in der Psychologie, hier vor allem ihre Beschäftigung mit dem menschlichen Lebenslauf, bilden noch heute eine bedeutende Referenz im Bereich/Feld der Entwicklungspsychologie. Gemeinsam mit Karl Bühler setzte sie sich am Aufbau des Instituts für Psychologie an der Universität Wien ein und prägte diese erste Phase des Instituts. Auch in der durch den Nationalsozialismus erzwungenen Emigration in die USA konnte Charlotte Bühler ihre Reputation in ihrem Forschungsfeld erweitern und gilt noch heute in ihrem Schaffen als wichtige Bezugsperson in ihrem Fachgebiet.

Schriften

  • Über Gedankenentstehung. Experimentelle Untersuchungen zur Denkpsychologie, in: Zeitschrift für Psychologie, 80, 1918, S. 129-200.
  • Das Märchen und die Phantasie des Kindes, Leipzig, 1918.
  • Das Seelenleben des Jugendlichen. Versuch einer Analyse und Theorie der psychischen Pubertät, Jena 1922.
  • gemeinsam mit Hildegard Hetzer und Edith Tudor-Hart: Soziologische und psychologische Studien über das erste Lebensjahr, Jena 1927.
  • Kindheit und Jugend. Genese des Bewusstseins, Leipzig 1928.
  • gemeinsam mit Hildegard Hetzer: Kleinkindertests. Entwicklungstests für das erste bis sechste Lebensjahr, Leipzig 1932.
  • Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Karl Bühler (Hg.), Psychologische Monographien (Band XVI), Leipzig 1933.


  • Drei Generationen im Jugendtagebuch, Jena 1934.
  • gemeinsam mit Edeltrud Baar/Lotte Danzinger-Schenk/Gertrud Falk/Sophie Gedeon/Gertrud Hortner: Kind und Familie, Jena 1937.
  • Maturation and motivation. Personality, 1, 1951, S. 184-211.
  • 
The reality principle. Theories and facts. American Journal of Psychotherapy, 8, 1954, S. 626-647.
  • Basic tendencies of human life. Present-day biological and psychological thinking. American Journal of Psychotherapy, 13, 1959, S. 561-581.
  • Psychologie im Leben unserer Zeit, München/Zürich 1962.
  • Die Wiener Psychologische Schule in der Emigration, in: Psychologische Rundschau, 16, 1965, S. 187-196.
  • Wenn das Leben gelingen soll. Psychologische Studien über Lebenserwartungen und Lebensereignisse, München
1969.
  • Selbstdarstellung, in: J. L. Pongratz/W. Traxel/E. G. Wehner (Hg.), Psychologie in Selbstdarstellungen, Bern 1972, S. 9-42.

Literatur

  • Liselotte Ahnert (Hg.), Charlotte Bühler und die Entwicklungspsychologie, Wien 2015.
  • Rudolf O. Zucha (Hg.), Krise und Chance der Psychologie. Beiträge der Bühler-Symposien, Klagenfurt 2012.
  • Leonie Herwartz-Emden/Janine Keller, Charlotte Bühler. „Ich wusste, dass ich schöpferisch würde sein können“, in: Christian Boeser/Birgit Schaufler (Hg.), Vorneweg und mittendrin. Porträts erfolgreicher Frauen, Königstein/Taunus 2006, S. 109-122.
  • Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 182-198.
  • Gerhard Benetka, Charlotte Bühler geb. Malachowski, in: Brigitta Keintzel/Ilse Korotin (Hg.), Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben. Werk. Wirken, Wien/Köln/Weimar 2002, S. 97-100.

Weblinks


Einzelnachweise

  1. Leonie Herwartz-Emden/Janine Keller, Charlotte Bühler. „Ich wusste, dass ich schöpferisch würde sein können“, in: Christian Boeser/Birgit Schaufler (Hg.), Vorneweg und mittendrin. Porträts erfolgreicher Frauen, Königstein/Taunus 2006, S. 109.
  2. Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 184.
  3. Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 186.
  4. Leonie Herwartz-Emden/Janine Keller, Charlotte Bühler. „Ich wusste, dass ich schöpferisch würde sein können“, in: Christian Boeser/Birgit Schaufler (Hg.), Vorneweg und mittendrin. Porträts erfolgreicher Frauen, Königstein/Taunus 2006, S. 111.
  5. Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 189.
  6. Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 190.
  7. Leonie Herwartz-Emden/Janine Keller, Charlotte Bühler. „Ich wusste, dass ich schöpferisch würde sein können“, in: Christian Boeser/Birgit Schaufler (Hg.), Vorneweg und mittendrin. Porträts erfolgreicher Frauen, Königstein/Taunus 2006, S. 113.
  8. Gerald Bühring, Charlotte Bühler. Der menschliche Lebenslauf als psychologisches Problem, in: Sibylle Volkmann-Raue/Helmut E. Lücke (Hg.), Bedeutende Psychologinnen. Biographien und Schriften, Weinheim/Basel 2002, S. 193.

Darstellungen



Charlotte Reuß